Kultur

Es macht den Menschen aus, sich künstlerisch, geistig und gestaltend zu betätigen. Kultur ist unglaublich vielfältig und tief in der Region verwurzelt. Seit 1618 wird in Kiefersfelden Volkstheater gespielt, zunächst noch im Freien. Das Volkstheater in Flintsbach wurde erstmals 1675 erwähnt, es gilt als das zweitälteste Volkstheater in Deutschland, und auch in Bad Endorf bringt die Theatergesellschaft seit 1790 religiöse und lustige Stücke auf die Bühne.

 

Auch wenn Kultur keine Pflichtaufgabe eines Landkreises ist, sie wird gefördert und gepflegt. Schon seit 1992 gibt es ein eigenes Kulturreferat. Zudem einen Kulturverein Rosenheim e.V. sowie die Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung. Und weil dieser Landkreis so viel Kultur hervorbringt, vergeben die Kreisrätinnen und Kreisräte alljährlich einen Kulturpreis, einen Kulturförderpreis sowie einen Kultursonderpreis.

Foto: Michael Fischer
  • 300 Jahre Ignaz GüntherIgnaz Günther, Putto mit Kardinalshut vom Leonhard-Altar in Rott am Inn. Foto: Björn Statnik
  • KulturpreisKultur Tab Bild

Meister des süddeutschen Rokoko

Ignaz Günther (1725-1775) ist einer der bedeutendsten Bildhauer des Rokoko und hat mit seinen meisterhaften Kirchen- und Altarwerken das kulturelle Erbe Bayerns nachhaltig geprägt. In Fachkreisen ist Ignaz Günther weit über Bayern, Deutschland und Europa hinaus ein Begriff. Der nördliche Landkreis Rosenheim beherbergt in Altenhohenau, Attel und Rott am Inn drei ehemalige Klosterkirchen mit herausragenden Werken des Künstlers. Sie machen die Region zu einem Zentrum des süddeutschen Rokoko.

300-Jahre-Ignaz-Guenther

Das Jubiläumsjahr

  • 300 Jahre Ignaz Günther

    Anlässlich des 300. Geburtsjahres von Ignaz Günther stellt der Landkreis auf Initiative der Kreisheimatpflege und des Kulturreferats den Bildhauer ins Zentrum der Aufmerksamkeit und widmet ihm eine Reihe von Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem kunsthistorische Kirchenführungen im Zeichen des Rokoko-Künstlers. Ein weiterer Höhepunkt sind Fachvorträge des Ignaz-Günther-Experten Dr. Björn Statnik von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Der Kunsthistoriker bietet erweiterte Einblicke in das Schaffen von Ignaz Günther als Bildwerker, Schöpfer von architektonisch gestalteten Altaraufbauten und als Kunst-Unternehmer.

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    Broschüre 300 Jahre Ignaz Günther 12.05.2025 DownloadVorschau

  • Digitales Vorzeigeprojekt im Ignaz-Günther-Jahr 2025

    Ein außergewöhnliches Projekt der Kreisheimatpflegerin und Kunsthistorikerin Dr. Evelyn Pechinger-Theuerkauf macht die Kunst des Rokoko-Bildhauers Ignaz Günther auf völlig neue Weise erfahrbar: Ein Hauptwerk des gefeierten Bildhauers, die Maria Immaculata aus der ehemaligen Klosterkirche Attel, wurde erstmals vollständig dreidimensional digitalisiert.

    Der hochpräzise 3D-Scan, initiiert und koordiniert durch die Kreisheimatpflegerin, verbindet modernste Technologie mit kunsthistorischer Forschung. In enger Zusammenarbeit mehrerer Institutionen entstand ein digitales Abbild von einzigartiger Detailtreue – bis hin zu feinsten Werkzeugspuren und Farbresten.

    Damit wird nicht nur die Dokumentation dieser kostbaren Skulptur langfristig gesichert, sondern auch ihre wissenschaftliche und museale Erschließung entscheidend erweitert. Zugleich eröffnet der Scan neue Wege der Vermittlung, etwa durch virtuelle Modelle in Ausstellungen oder Bildungsangebote im Rahmen des Ignaz-Günther-Jahres 2025.

    Das Projekt zeigt beispielhaft, wie engagierte Heimatpflege, Forschung und Digitalisierung zusammenwirken können.
    Der 3D-Scan erfolge durch bavarikon, die digitale Schatzkammer Bayerns unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und ist dort öffentlich abrufbar – ein Meilenstein, der regionale Initiative und landesweite Kulturvermittlung auf ideale Weise verbindet.

    Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: https://www.bavarikon.de/object/bav:DMF-DDD-00000B3D00000150?lang=de

    Maria Immaculata

    Maria Immaculata von Ignaz Günther © Diözesanmuseum Freising, Foto: Dirk Daniel Mann

    © Diözesanmuseum Freising, Foto: Dirk Daniel Mann

  • Ansprechpartner

    Für Sie zuständig:

    Sicherheit geht vor!

    Als Privatperson versenden Sie Ihre E-Mail mit sensiblen Inhalten sicher als Secure-E-Mail (https://securemail.lra-rosenheim.de). Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier in unserer PDF Anleitung.
    Nutzen Sie die Vorteile von unserem kostenlosen Secure-E-Mail-Service. Sie benötigen keine zusätzliche Software, einfach und unkompliziert in der Anwendung.

    Was ist Secure-E-Mail?

    Eine standardmäßige E-Mail versandt durch ein E-Mailprogramm wird in der Regel nicht gegen den Zugriff Dritter geschützt. Vergleichbar mit dem Versand einer Postkarte, deren Inhalt jederzeit gelesen werden kann. Eine E-Mail mit Secure-Technologie ist vergleichbar mit einem Brief, dessen Inhalt durch den Briefumschlag geschützt ist.


    S/MIME Public Domain Zertifikat für sichere E-Mail-Verschlüsselung (für Unternehmen)

    Zum Schutz unserer E-Mail-Kommunikation bieten wir ein S/MIME-Zertifikat für unsere Domain (@lra-rosenheim.de) an. Dieses Zertifikat ermöglicht die verschlüsselte Übertragung von E-Mails an unsere Domain und stellt sicher, dass Nachrichten authentisch und unverändert bleiben.

    Zertifikatsdetails:
    Typ: S/MIME
    Einsatz: Domainweite E-Mail-Verschlüsselung
    Download: Hier Zertifikat herunterladen

     

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    Anke Hellmann
    Tel. +49 8031 392-101 71
    Zimmer-Nr. 02.403

Kulturpreis

Der Landkreis Rosenheim vergibt jährlich einen mit 5.000 Euro dotierten Kulturpreis. Er ehrt Einzelpersonen und Gruppen, deren langjähriges künstlerisches Schaffen über die Landkreisgrenzen hinausreicht. Der Sonderpreis würdigt Einzelpersonen und Gruppen mit besonderen Verdiensten um die Kultur im Landkreis. Nominierungen erfolgen durch Bürgermeister oder Kreisräte. Den Kulturpreis gibt es seit 1985.

Der Förderpreis wird seit 1996 jährlich an junge Kulturschaffende verliehen, die über die Landkreisgrenzen hinauswirken und vielversprechende Zukunftsperspektiven zeigen. Der Förderpreis ist mit 2.500 Euro dotiert. Die weiterführenden Schulen, Bürgermeister und Kreisräte haben das Vorschlagsrecht. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden vom Kulturausschuss ausgewählt.

Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Kulturpreis 2024_Elfriede Ringsgwandl und Ensemble_Landratsamt Rosenheim

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Kultursonderpreisträger Stand: 202522.12.2025 DownloadVorschau
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Kulturförderpreisträger Stand: 202522.12.2025 DownloadVorschau