Umweltschutz im Landkreis

Die Untere Naturschutzbehörde kümmert sich um eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft. Das bedeutet konkret, die Arten- und Lebensraumvielfalt, die Erholungsqualität unserer Heimat zu erhalten, weiter zu entwickeln und soweit erforderlich wiederherzustellen. Im Bereich der Abfallwirtschaft organisiert der Landkreis Rosenheim, als einer der wenigen in Bayern, die Abfallentsorgung selbst. Da Trinkwasser im Landkreis ausschließlich aus dem Grundwasser entnommen wird, hat der vorbeugende Schutz von Brunnen und Quellen höchsten Stellenwert. Das Landratsamt weist Wasserschutzgebiete aus, um eine Beeinträchtigung des Trinkwassers zu vermeiden. Ziel des Immissionsschutzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen.

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Allgemeine Informationen

Was darf in die Restmülltonne? Welche Abfälle werden auf den gemeindlichen Wertstoffhöfen und Wertstoffinseln gesammelt? Wo befinden sich diese und wann sind sie offen? Wohin mit Verpackungen und wie müssen sie getrennt werden? Was ist bei Problemabfällen zu beachten? Wie können Elektrogeräte entsorgt werden? Wie ist mit Asbestabfällen umzugehen? Was passiert mit Grünabfällen und was tun mit Küchenabfällen? Alle Antworten hierauf finden Sie hier:

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Allgemeine Informationen

Ziel des Immissionsschutzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Aktuell gibt es im Landkreis Rosenheim etwa 150 Anlagen die einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen und die auch vom Landratsamt überwacht werden. Auch Einrichtungen die keiner Genehmigung bedürfen, müssen sich an die Vorgaben halten.

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Immissionsschutz

  • Emissionen, Immissionen

    Aufgabe des Immissionsschutzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Es gibt Anlagen die einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen und die auch vom Landratsamt überwacht werden. Auch Einrichtungen die keiner Genehmigung bedürfen müssen sich an die Vorgaben halten. Bei Zuwiderhandlung kann das Landratsamt Verordnungen erlassen oder auch ein Betriebsverbot aussprechen. Einen genauen Überblick finden Sie im Downloadbereich.

    Für Sie zuständig:

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    Johannes Blabsreiter
    Tel. +49 8031 392-3505
    Fax +49 8031 392-93505
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Hansjörg Deichsel
    Tel. +49 8031 392-3506
    Fax +49 8031 392-93506
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Reinhard Patzner
    Tel. +49 8031 392-3500
    Fax +49 8031 392-93500
    Zimmer-Nr. 04.010
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    Florian Hilger
    Tel. +49 8031 392-3508
    Fax +49 8031 392-93508
    Zimmer-Nr. 04.013
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    Christina Albrecht
    Tel. +49 8031 392-3503
    Fax +49 8031 392-93503
    Zimmer-Nr. 04.011

    Downloads:

  • Immissionsschutzrechtliche Genehmigung

    Dies betrifft Anlagen die in besonderem Maße schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen oder in der Allgemeinheit oder Nachbarschaft in erheblichem Maß gefährden, belästigen oder benach¬teiligen können. Das betrifft große Feuerungsanlagen, Zementwerke, Steinbrüche, Kieswerke, Asphaltmischanlagen, Anlagen zur Herstellung chemischer Erzeugnisse, große Tierhaltungen, Autowrackplätze, Abfallrecyclinganlagen, Lager für brennbare Gase, Pflanzenschutzmittel oder giftige Stoffe, Anlagen zur Textilveredelung oder Abfallentsorgung- oder Lagerung. Auch wesentliche Änderungen solcher Anlagen bedürfen einer Genehmigung. Für nicht wesentliche Änderungen ist keine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nötig. Sie müssen aber trotzdem der Behörde angezeigt werden. Im Landkreis Rosenheim gibt es aktuell rund 150 immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Anlagen.

    Für Sie zuständig:

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    Johannes Blabsreiter
    Tel. +49 8031 392-3505
    Fax +49 8031 392-93505
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Hansjörg Deichsel
    Tel. +49 8031 392-3506
    Fax +49 8031 392-93506
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Reinhard Patzner
    Tel. +49 8031 392-3500
    Fax +49 8031 392-93500
    Zimmer-Nr. 04.010
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    Florian Hilger
    Tel. +49 8031 392-3508
    Fax +49 8031 392-93508
    Zimmer-Nr. 04.013
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    Christina Albrecht
    Tel. +49 8031 392-3503
    Fax +49 8031 392-93503
    Zimmer-Nr. 04.011
  • Aktuell Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung

    Bei der Errichtung, dem Betrieb oder wesentliche Änderungen von Anlagen die einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung, ist in einigen Fällen die Öffentlichkeit zu beteiligen. Alle wichtigen Unterlagen zu laufenden Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.

    Antrag des Südbayerischen Portlandzementwerkes Gebr. Wiesböck & Co. GmbH. Hier wird für die wesentliche Änderung des in der Gemeinde Nußdorf am Inn, Ortsteil Überfilzen, betriebenen Steinbruchs ein Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

    Ergänzend zur öffentlichen Auslegung in der Gemeinde Nußdorf am Inn sowie im Landratsamt Rosenheim finden Sie hier den Antrag, alle eingereichten Unterlagen und die hierzu ergangene öffentliche Bekanntmachung

    Downloads:

  • Anlagen nach der Industrieemissions-Richtlinie

    Die Industrieemissions-Richtlinie ist eine Richtlinie der Europäischen Union mit Regelungen zu Genehmigung, Betrieb, Stilllegung und Überwachung von Industrieanlagen. Sie bündelt sieben Vorläufer-Richtlinien mit Bezug zu Industrieemissionen. Ziel der Richtlinie ist die Vermeidung oder möglichen Verminderung von Umweltverschmutzung durch Industrieanlagen. Zu diesem Zweck müssen die Industrieanlagen “beste verfügbare Techniken” anwenden.

    Im Landkreis Rosenheim unterliegen derzeit 17 Anlagen der Industrieemissions-Richtlinie. Alle Veröffentlichungen zu den einzelnen Anlagen finden Sie im Downloadbereich. An dieser Stelle kommt das Landratsamt als Immissionsschutzbehörde seiner, nach der Industrieemissions-Richtlinie vorgeschriebenen, Veröffentlichungs- und Bekanntgabepflicht nach.

    Für Sie zuständig:

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    Johannes Blabsreiter
    Tel. +49 8031 392-3505
    Fax +49 8031 392-93505
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Hansjörg Deichsel
    Tel. +49 8031 392-3506
    Fax +49 8031 392-93506
    Zimmer-Nr. 04.014
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    Reinhard Patzner
    Tel. +49 8031 392-3500
    Fax +49 8031 392-93500
    Zimmer-Nr. 04.010
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    Florian Hilger
    Tel. +49 8031 392-3508
    Fax +49 8031 392-93508
    Zimmer-Nr. 04.013
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    Christina Albrecht
    Tel. +49 8031 392-3503
    Fax +49 8031 392-93503
    Zimmer-Nr. 04.011

    Downloads:

  • Anlageüberwachung

    Das Landratsamt überwacht bei den rund 150 im Landkreis Rosenheim bestehenden genehmigungsbedürftigen Anlagen die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten und festgelegten Auflagen. Werden Mängel festgestellt, können zu deren Behebung Anordnungen erlassen werden. In besonderen Fällen sind auch Betriebsuntersagungen möglich.

    Auch Anlagen, die nicht der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungspflicht unterliegen sind so zu errichten und zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen verhindert oder auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Gegebenenfalls kann das Landratsamt Anordnungen und in besonderen Fällen Betriebsuntersagungen erlassen.

    Für Sie zuständig:

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    Peter Schneid
    Tel. +49 8031 392-3507
    Fax +49 8031 392-93507
    Zimmer-Nr. 04.012
    dummy 300x300 - Umwelt
    Helmut Huber
    Tel. +49 8031 392-3504
    Fax +49 8031 392-93504
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Christof Sanftl
    Tel. +49 8031 392-3501
    Fax +49 8031 392-93501
    Zimmer-Nr. 04.013

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  • Bauschutt

    Ländliche Wege erleichtern die land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung. Der Bau und Unterhalt von Wegen bedeutet aber auch einen Eingriff in die Natur und das Ökosystem. Baustoffe, die einer Wiederverwertung zugeführt werden sollen, wie Bauschutt und Recyclingbaustoffe, können Schadstoffbelastungen aufweisen. Diese können bei unkontrollierter Verwertung schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben. Hier steht der Schutz des Trinkwassers, Grundwassers und Bodens im Vordergrund. Nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz hat die Verwertung von Abfällen ordnungsgemäß und schadlos zu erfolgen. Bauschutt kann über private Firmen oder über den vom Landkreis Rosenheim betriebenen Entsorgungsfachbetrieb Containerdienst Rosenheim entsorgt werden:

    http://containerdienst-rosenheim.de

    Für Sie zuständig:

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    Martina Voggenauer
    Tel. +49 8031 392-3510
    Fax +49 8031 392 93510
    Zimmer-Nr. 01.329
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    Marion Dietrich
    Tel. +49 8031 392-3511
    Fax +498031 39293511
    Zimmer-Nr. 04.015
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    Sabine Mehlich
    Tel. +49 8031 392-3512
    Fax +49 8031 392-93512
    Zimmer-Nr. 04.015

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  • Feuerungsanlagen und Heizen mit festen Brennstoffen

    Kleine und mittlere Feuerungsanlagen, für Heizung und Warmwasserbereitung, dürfen nur mit bestimmten Brennstoffen betrieben werden. Die Verwendung anderer Brennstoffe, wie Altpapier, Kunststoffe oder Abfälle, führt zu erheblichen Umweltbelastungen und ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße geahndet werden kann. Auch die fachgerechte Bedienung der Anlage ist ein wichtiger Punkt. Die Abgase der Feuerungsanlagen müssen bestimmten Anforderungen genügen. Die Einhaltung wird vom Bezirkskaminkehrmeister einmal pro Kalenderjahr durch eine Messung geprüft. Werden zulässige Werte überschritten, muss der Betreiber, die Anlage instand setzen. Nach sechs Wochen wird eine erneute Messung durchgeführt. Werden die Werte weiterhin überschritten, kann das Landratsamt den Anlagenbetreiber zur Instandsetzung verpflichtet. Die Überwachung der Feuerungsanlagen durch den Bezirkskaminkehrmeister ist Pflicht, auch wenn die Anlage regelmäßig von einer Fachfirma gewartet wird.

    Für Sie zuständig:

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    Johannes Blabsreiter
    Tel. +49 8031 392-3505
    Fax +49 8031 392-93505
    Zimmer-Nr. 04.014

    Downloads:

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    Holzofenbroschüre 1.03 MB26.11.2019 herunterladenVorschau
    Richtig Heizen mit Holz_6 goldene Regeln 5.71 KB26.11.2019 herunterladenVorschau

  • Lärm

    Der Einsatz von Geräten und Maschinen in Wohngebieten oder besonders schützenswerten Gebieten ist gesetzlich geregelt. Hier gibt es grundsätzliche Vorgaben und zusätzliche Regelungen, die von den Gemeinden erlassen werden. Dies gilt für Geräte die bei Bauarbeiten oder der Gartenarbeit benötigt werden genauso wie für die Benutzung von Musikinstrumenten, Tonübertragungs- und Wiedergabegeräten.

    Natürlich sind auch Ausnahmen möglich zum Beispiel für Geräte mit dem EG-Umweltzeichen. Weitere Ausnahmen können auch bei der zuständigen Gemeinden oder in bestimmten Fällen dem Landratsamt beantragt werden. Einer Ausnahme bedarf es nicht, wenn der Betrieb der Maschinen und Geräte zur Abwendung einer konkreten Gefahr erforderlich ist.

    Für Sie zuständig:

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    Peter Schneid
    Tel. +49 8031 392-3507
    Fax +49 8031 392-93507
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Helmut Huber
    Tel. +49 8031 392-3504
    Fax +49 8031 392-93504
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Christof Sanftl
    Tel. +49 8031 392-3501
    Fax +49 8031 392-93501
    Zimmer-Nr. 04.013

    Downloads:

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  • Mobilfunkanlagen

    Mobilfunkanlagen müssen dem Landratsamt mindestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme oder einer wesentlichen Änderung angezeigt werden. Der Anzeige ist eine Standortbescheinigung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post beizufügen. Hier sind unter anderem die erforderlichen Sicherheitsabstände zur Einhaltung der bestehenden Grenzwerte der elektrischen und magnetischen Feldstärke festgelegt.

    Auskünfte über angezeigten Mobilfunkanlagen im Landkreis erteilt das Landratsamt Rosenheim. Dazu muss eine Anfrage, möglichst schriftlich, mit genauer Angabe der Gemeinde und des Ortsteiles an das Amt gerichtet werden. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat zudem eine Datenbank über alle Standorte von Mobilfunkanlagen in Deutschland eingerichtet:

    Für Sie zuständig:

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    Peter Schneid
    Tel. +49 8031 392-3507
    Fax +49 8031 392-93507
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Helmut Huber
    Tel. +49 8031 392-3504
    Fax +49 8031 392-93504
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Christof Sanftl
    Tel. +49 8031 392-3501
    Fax +49 8031 392-93501
    Zimmer-Nr. 04.013
  • Strahlenschutz

    Der Reaktor-Unfall von Tschernobyl 1986 war Auslöser zur Errichtung des bayerischen Immissionsmessnetzes für Radioaktivität (IfR). Während die Messungen anfangs noch durch die Umweltingenieure an den Landratsämtern erfolgten, ist das bayerische Immissionsmessnetz für Radioaktivität (IfR) zwischenzeitlich ein automatisches Messnetz, das in ganz Bayern rund um die Uhr und flächendeckend die Radioaktivität der Umwelt überwacht. Es besteht aus 31 Messstationen. Diese sind mit Messgeräten zur Erfassung radioaktiver Stoffe in der Luft und der Umgebungsstrahlung ausgerüstet. Die Messergebnisse werden leitungsgebunden per Datenfernübertragung an die Messnetz-Zentrale im LfU in Augsburg zur Auswertung gesandt. Das IfR hat insbesondere eine Früherkennungsfunktion für den Fall einer Freisetzung von radioaktiven Stoffen in die Umwelt.

    Für Sie zuständig:

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    Peter Schneid
    Tel. +49 8031 392-3507
    Fax +49 8031 392-93507
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    Helmut Huber
    Tel. +49 8031 392-3504
    Fax +49 8031 392-93504
    Zimmer-Nr. 04.012
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    Christof Sanftl
    Tel. +49 8031 392-3501
    Fax +49 8031 392-93501
    Zimmer-Nr. 04.013
  • Schneemobile, Pistenraupen

    Bei der Errichtung, dem Betrieb oder wesentliche Änderungen von Anlagen die einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung, ist in einigen Fällen die Öffentlichkeit zu beteiligen. Alle wichtigen Unterlagen zu laufenden Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.

    Antrag des Südbayerischen Portlandzementwerkes Gebr. Wiesböck & Co. GmbH. Hier wird für die wesentliche Änderung des in der Gemeinde Nußdorf am Inn, Ortsteil Überfilzen, betriebenen Steinbruchs ein Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

    Ergänzend zur öffentlichen Auslegung in der Gemeinde Nußdorf am Inn sowie im Landratsamt Rosenheim finden Sie hier den Antrag, alle eingereichten Unterlagen und die hierzu ergangene öffentliche Bekanntmachung

    Für Sie zuständig:

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    Florian Hilger
    Tel. +49 8031 392-3508
    Fax +49 8031 392-93508
    Zimmer-Nr. 04.013

Allgemeine Informationen

Der Landkreis Rosenheim ist geprägt durch seine markante Voralpenlandschaft mit seinen Flüssen und Seen, Streuobstwiesen und Wäldern, Filzen und Mooren und nicht zuletzt durch seine Schutzgebiete und Biotope.

Ziel und Herausforderung der Naturschutzarbeit ist es, diese Vielfalt an Arten und Lebensräumen, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie die Eigenart und Schönheit unserer Landschaft und Heimat zu erhalten: Für eine lebenswerte Zukunft – für uns und die kommenden Generationen.

Die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege beraten kompetent in den Bereichen Grünflächenpflege und Baumsicherheit, Gartengestaltung und Obstanbau. Sie arbeiten eng mit den örtlichen Gartenbauvereinen zusammen und organisieren ein reichhaltiges Kursangebot.

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Untere Naturschutzbehörde

  • Allgemeines

    Die untere Naturschutzbehörde nimmt zu öffentlich-rechtlichen Verfahren aller Art Stellung. Darüber hinaus stehen die Fachreferenten für Naturschutz, die Verwaltungskräfte und die Assistenzkräfte für Fragen des Naturschutzes zur Verfügung. Die Bundesfreiwilligen unterstützen bei praktischen Arbeiten. Für ausgewählte Naturschutzprojekte und Schutzgebiete zuständig bereichern Gebiets- und Projektbetreuer das Team.

    Ehrenamtlich unterstützt wird die untere Naturschutzbehörde durch den Naturschutzbeirat und die Naturschutzwacht.

     

    Für die einzelnen Gemeinden stehen Ihnen Fach- und Verwaltungskräfte gemäß nachfolgender Übersicht zur Verfügung.
    Für die Bereiche Artenschutz, Bauleitplanung, Landschaftspflege, Vorkaufsrechte und Schutzgebietsausweisungen gibt es eigene Ansprechpartner.

    Für Sie zuständig:

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    Zentrale Naturschutz
    Tel. +49 8031 392-3366

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    Begriffserklärung Naturschutz 17.06 KB09.10.2019 herunterladenVorschau
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  • Naturschutzbeirat

    Der Naturschutzbeirat berät die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Rosenheim fachlich und wissenschaftlich. Das Gremium setzt sich aus Experten aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Biologie und Vegetationskunde, Fischerei, Wasserwirtschaft und Forst zusammen. Näheres im Anhang.

    Weitere Informationen: Naturschutzbeirat

    Für Sie zuständig:

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    Martina Reinhold
    Tel. +49 8031 392-3319
    Fax +49 8031 392-93319
    Zimmer-Nr. 04.114

    Downloads:

  • Naturschutzwacht

    Zur Unterstützung der unteren Naturschutzbehörde wurde am Landratsamt Rosenheim eine „Naturschutzwacht“ gebildet.

    Die Mitarbeiter der Naturschutzwacht sind während der Ausübung ihres Dienstes Angehörige der unteren Naturschutzbehörde im Außendienst. Sie sind eine wertvolle Hilfe für die Naturschutzbehörde bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

    Näheres lesen Sie im Anhang.

    Weitere Informationen: Naturschutzwacht

    Für Sie zuständig:

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    Martina Reinhold
    Tel. +49 8031 392-3319
    Fax +49 8031 392-93319
    Zimmer-Nr. 04.114

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    Liste Naturschutzwächter im Landkreis Rosenheim 6.17 KB02.07.2020 herunterladenVorschau
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Gartenfachberatung

  • Die bayerischen Kreisfachberater – ein Beruf mit langer Tradition

    Seine Wurzeln hat der „Kreisfachberater“ bei den „Obstbaumwarten“. Zur Verbesserung des Obstanbaues und zur Pflege der vielfach an Straßen gepflanzten Obstbäume wurden haupt- und nebenamtliche Baumwarte angestellt. Aus den Bezirksbaumwarten heraus entwickelte sich der Berufsstand der Kreisfachberater. Heute ist der Anbau von Obst und Gemüse, selbst auf dem Balkon wieder gefragt. Wir als Kreisfachberater sind Mitarbeiter des Landratsamtes mit starken Verbindungen zur Bevölkerung unseres Landkreises. Wir betreuen die landkreiseigenen Grünflächen und bieten Gartenberatungen sowohl im öffentlichen wie im privaten Bereich an.

    Für Sie zuständig:

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    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
    dummy 300x300 - Umwelt
    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102
  • Gartenseminar

    Für ihr alljährliches Gartenseminar, das vom 18. bis 20. Februar 2019 stattfand, haben sich die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Rosenheim, Roman Pröll und Harald Lorenz das Thema “Keimzelle Gartenträume” ausgesucht. Das Seminar fand im Gasthaus Bichler in  Ramerberg statt.

    Unsere Erde ist die Mutter allen Lebens, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Aus ihr entspringt alles Leben und geht wieder zu ihr zurück. Aus Achtlosigkeit haben wir aus der Heiligkeit eines Paradieses einen neutralen Gegenstand, eine Handelsware gemacht, die leider oft ohne Rücksicht auf Verluste gebraucht und schlimmstenfalls unwiderruflich zerstört wird.

    Die einzelnen Themen zum Seminar entnehmen Sie bitte unserem Programm, das Sie sich als pdf-Datei herunterladen können.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
    dummy 300x300 - Umwelt
    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102
  • Jahresprogramm

    Die Gartenfachberater des Landkreises Rosenheim veranstalten und organisieren Wettbewerbe, Seminare und gartenbauliche Kurse zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern. In gartenbaulichen Kursen soll Wissen und Können und damit Freude an der Gartenkultur vermittelt werden.

    Die angebotenen Veranstaltungen werden überwiegend von den Gartenfachberatern des Landratsamtes fachlich geführt. Als Veranstalter treten aber auch Institutionen wie Kreisverband, Gartenbauvereine u. a. auf.

    Für Veranstaltungen der Obst- und Gartenbauvereine bitten wir Sie, sich direkt an die Vereine zu wenden.

    Sie erhalten den Flyer im Landratsamt Rosenheim, bei den Gartenbauvereinen sowie den Gemeinden und Stadtverwaltungen oder als Download auf dieser Seite.

    Für Sie zuständig:

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    Angelika Demegni
    Tel. +49 8031 392-3331
    Fax +49 8031 392-93331
    Zimmer-Nr. 04.102

    Derzeit keine Programmdownloads verfügbar aufgrund von Corona. Wir informieren Sie zeitnah über künftige Veranstaltungen.

  • Tag der offenen Gartentüre

    Mit dem Rad zu den offenen Gärten

    Der bayernweit ausgeschriebene Tag der offenen Gartentüre wird im Landkreis Rosenheim schon seit vielen Jahren auch als Radtour von Garten zu Garten angeboten.

    In diesem Jahr fand der Tag der offenen Gartentüre am Sonntag, den 30. Juni 2019 statt. Im Landkreis Rosenheim wurde zum diesjährigen Tag der offenen Gartentüre eine Radroute von Reisach über Pfaffing, Albaching und Edling angeboten. Eine Vielzahl privater Gärten und eine öffentliche Fläche standen zur Besichtigung zur Verfügung.

    Ein eigenes Flugblatt informierte über die Fahrtroute und die einzelnen Gärten im Detail.  Erhältlich ist das Flugblatt unter www.kreisverband-rosenheim.desowie auf dieser Seite als pdf-Download.

    Für Sie zuständig:

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    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
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    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102

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  • Gartenbauvereine

    Im Landkreis Rosenheim gibt es 62 Obst- und Gartenbauvereine. Deren satzungsmäßiges Ziel ist neben der gartenbaulichen Unterstützung der Mitglieder die allgemeine Förderung der Gartenkultur, der Naturschutz sowie die Pflege der Landschaft. Die Gartenbauvereine sind der Kontakt zwischen Landkreisbürger und Gartenfachberatung des Landratsamtes Rosenheim.

    Kontaktadressen und Telefonnummern als pdf-Datei auf dieser Seite zum Download.

    Für Sie zuständig:

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    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
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    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102

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  • Baumwarte

    Die Baumwarte des Landkreises Rosenheim haben in mehrwöchiger Ausbildung durch die Gartenfachberater und zum Teil an der FH Weihenstephan das Schneiden der Obstbäume gelernt. Sie können von privaten Gartenbesitzern gegen Stundenlohn angefordert werden. Die Baumwarte arbeiten versiert und kennen sich auch bei anderen Gartenfragen aus.

    Adressen und Telefonnummern der Baumwarte können Sie bei den örtlichen Gartenbauvereinen erfragen.

    Für Sie zuständig:

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  • Bauerngarten

    Als Nutzgarten liefert der Bauerngarten Obst, Gemüse, Kräuter, Blumen. Er belebt den Garten durch sein vielfältiges farbenfrohes Erscheinungsbild.

    Die Vielfältigkeit dieses Gartens vermittelt Erwachsenen wie Kindern einen Eindruck natürlicher, biologischer Zusammenhänge. Die Nutzung eines Bauerngartens setzt Toleranz voraus: Nicht alles läuft nach unserem Willen und unserer Planung. Dafür erlebt man im Bauerngarten immer wieder Überraschungen, die man selbst bei optimistischster Planung nicht hätte erwarten können.

    Für Sie zuständig:

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  • Bäume und Sträucher

    Bäume und Sträucher geben unseren Gärten Struktur. Sie schaffen Gartenräume, geben Schatten und erzeugen ein angenehmes Kleinklima. Bäume und Sträucher sind langlebig, ihre endgültige Gestalt und Größe erreichen sie oft erst nach Jahrzehnten. Deshalb ist die Wahl der Baumart sehr wichtig. Der Baum soll auch in seiner endgültigen Form und Größe noch in den Garten passen. Heimische Baumarten sind den Standortbedingungen und dem Klima in der Regel besser angepasst und sie erhalten unser typisches Dorf- und Landschaftsbild.

    Für Sie zuständig:

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  • Blumenwiese

    Blumenwiesen sind ursprünglich ein Produkt landwirtschaftlicher Wiesennutzung. Durch die späte Mahd und die spärliche Düngung konnten sich zahlreiche Kräuter und Blumen auf den Wiesen entwickeln und immer wieder ihrem Samen abgeben. Diese Artenvielfalt ist ein wichtiger Lebensraum für Insekten. Heute fördert und pflegt man Blumenwiesen auf nicht genutzten Flächen wie Straßenrändern und in Privatgärten.

    Voraussetzung für typische Blumenwiesen sind: magerer, eher trockener Boden – sonniger Standort – Mahd der Wiese nach der Samenreife.

    Für die Ansaat einer Blumenwiese – am besten auf offenem Boden – verwendet man eine dem Standort entsprechende Samenmischung aus dem Fachhandel oder man wendet die Heudruschansaat an. Dabei wird eine geeignete Blumenwiese bei Samenreife schonend gemäht und auf dem künftigen Standort ausgebreitet, getrocknet und ausgeschüttelt. Das Heu lässt man am besten liegen. Es dient der jungen Saat als Schutz.

  • Spindelobstbau

    Die Gartenfachberater des Landratsamtes Rosenheim empfehlen neben den Hochstammbäumen für die Streuobstwiesen auch die Verwendung von schwachwüchsigen Obstbäumen in Spindelform

    • für kleine Gärten
    • wenn das Klettern auf hohen Bäumen zum Problem wird
    • für Tafelobstanbau im landwirtschaftlichen Nebenerwerb.

    Näheres erfahren Sie aus der Übersicht „Spindelobstanbau Übersicht“ als pdf-Datei zum Download.

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  • Streuobst

    Unter Streuobstbau versteht man die alten landwirtschaftlichen Obstgärten mit Hochstammobstbäumen verschiedener Obstarten und Altersstufen. “Streu”obst deshalb, weil die Bäume mehr oder weniger verstreut in der Landschaft stehen. Vor 50 Jahren waren diese Obstgärten noch eine gute Einnahmequelle der Bauern. Heute versucht man mit Förderprogrammen diese, für Landschaft und Ökologie sehr wertvollen Bäumen zu erhalten und den Streuobstbau neu zu beleben.

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  • Gehölzschnitt

    In jedem Baum, Strauch oder Hecke leben Tiere. Um diese Lebensräume zu schützen ist es erforderlich deren Zuschnitt oder Rodung außerhalb der Brutzeiten zu legen.

    Der ideale Zeitraum  für diese Arbeiten liegt  in der Zeit ab 1. Oktober bis 28. Februar.

    Details zu den einzelnen Regelungen im download.

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  • Asiatischer Moschusbockkäfer

    Der asiatische Moschusbockkäfer (Aromia bungii) ist ein Schädling, der auch gesunde Laubgehölze befällt. Sein Auftreten in Kolbermoor ist seit 2011 bekannt. Der Käfer befällt nur Gehölze der Gattung Prunus  (z.B. Kirsche, Pflaume, Zwetschge,  Kriecherl,  Mirabelle,  Aprikose,  Pfirsich und Lorbeerkirsche). Die Städte Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim sowie die Gemeinden Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld, Prutting, Raubling, Rohrdorf, Schechen und Stephanskirchen sind aktuell Quarantänegebiete und werden von der Landesanstalt für Landwirtschaft kontrolliert und betreut.

    Ansprechpartner bei Fragen zum asiatischen Moschusbockkäfer oder zur Quarantänezone ist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft aromia@LfL.bayern.de.

    Die Allgemeinverfügung des LfL sowie die dazugehörige Karte stehen als Download für Sie bereit.

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    Allgemeinverfügung LfL vom 15.04.2019 88.72 KB09.10.2019 herunterladenVorschau
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  • Bakterieller Feuerbrand

    Das Alpenvorland gehört auf Grund der Klimadaten zu den vom Feuerbrand am stärksten gefährdeten Gebieten Bayerns und darüber hinaus. Und tatsächlich: seit 1995 hat sich die Krankheit flächig festgesetzt.

    Weitere Informationen finden Sie als pdf-Datei zum Download.

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  • Buchstriebsterben

    Die Krankheit Buchstriebsterben macht dem Buchsbaum zunehmend zu schaffen. Der auf Buchs spezialisierte Pilz Cylindrocladium buxicola schädigt Blätter und Triebe.

    Ein Infoblatt als pdf finden Sie hier zum Download.

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  • Eichenprozessionsspinner

    Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren in der Region etabliert. 2018 wurde die einheimische Insektenart, deren Härchen gesundheitsschädlich für den Menschen sind, in der Stadt Rosenheim sowie in 14 Gemeinden des Landkreises Rosenheim festgestellt. Gerne erteilen wir Ihnen Auskunft zu dieser Thematik.

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  • Fruchtmonilia - Zweigmonilia

    Eine der unangenehmsten Krankheiten an vielen Obstarten ist die Monilia. Der pilzliche Erreger tritt als Fruchtfäule und Spitzendürre mit absterbenden Trieben auf.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserem Informationsblatt als pdf-Datei zum Download.

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    Fruchtmonilia Zweigmonilia Informationsblatt 141.79 KB08.10.2019 herunterladenVorschau

  • Scharkakrankheit an Steinobst

    In den Obstbaugebieten Baden Württembergs zählt diese Viruskrankheit zu den meist gefürchteten Problemen im Zwetschgenanbau.

    Im Landkreis Rosenheim ist in den Jahren seit 1995 die Scharkakrankheit immer wieder, aber nur an einzelnen Bäumen aufgetreten.

    Die Scharkakrankheit ist meldepflichtig.

    Für weitere Informationen steht Ihnen ein Informationsblatt als pdf zum Download zur Verfügung.

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    Scharkakrankheit an Steinobst Informationsblatt 20.63 KB08.10.2019 herunterladenVorschau

  • Neophyten - gebietsfremde Pflanzen

    Unter Neophyten werden Pflanzen verstanden, die direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst vom Menschen nach 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen.

    Neulinge sind in unserer Pflanzenwelt nichts Neues. So wanderten die meisten Pflanzen nach der Eiszeit neu nach Mitteleuropa ein. In der Jungsteinzeit brachte der Mensch mit dem Getreide auch Ackerwildkräuter hierher, von denen heute viele auf der Roten Liste stehen. Die Vegetation Mitteleuropas ist geprägt von ursprünglich nicht einheimischen Arten.

    Weitere Informationen finden Sie hier als pdf-Datei zum Download.

    Für Sie zuständig:

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Naturverträgliches Bauen

  • Allgemeines

    Mit Bauvorhaben sind oft unvermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft verbunden. Es müssen sogenannte Ausgleichsflächen erbracht werden. Dabei sind auch beim Abriss und Umbau von Gebäuden Tierarten zu berücksichtigen, die z.B. an der Fassade, im Dach oder Keller leben.

    Im Folgenden werden verschiedene Planungs- und Durchführungsinstrumente vorgestellt, die bei geplanten Eingriffen in Naturhaushalt und Landschaftsbild notwendig sind.

  • Artenschutz an Gebäuden

    Gebäude dienen vielen Tierarten als Nist- und Lebensraum. Vögel, Fledermäuse und auch Insekten wie z.B. Hornissen können in Dach- und Mauervorsprüngen, im Dachgeschoss, in der Verkleidung, in Fensterläden oder Rollladenkästen ihre Lebensstätten haben. Frostfreie Keller werden manchmal auch zum Überwintern genutzt. Beim Abriss und Umbau von Gebäuden ist daher zu überprüfen, ob Tiere und ihre Lebensstätten zu Schaden kommen können.

    Künstliches Licht lockt Insekten an und kann somit für diese zum Problem werden. Für nachtaktive Insekten und andere in ihrer Lebensweise an die Dunkelheit angepasste Tiere besteht daher die Gefahr, dass künstliches Licht ihren natürlichen Lebensrhythmus stört.

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  • Ausgleichsflächen und Ökokonto

    Nach dem Bundesnaturschutzgesetz müssen erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft vom Verursacher zunächst vermieden werden. Sind die Beeinträchtigungen nicht zu vermeiden, müssen sie durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen kompensiert werden.

    Maßnahmen zum Ausgleich können bereits vor dem Eingriff umgesetzt werden. Sie können in einem Ökokonto für zukünftige Vorhaben vorrätig gehalten werden.

    Weitere Informationen unter: Ökoflächenkataster + Ökokonto

    Für Sie zuständig:

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    Marion Vetter
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  • Freiflächengestaltungsplan

    Freiflächengestaltungspläne sind Pläne zu konkreten Bauvorhaben, die

    Bestandteile der Baueingabeplanung (z.B. im Rahmen von Bauanträgen zur Errichtung von Gebäuden) oder als eigenständige Eingabepläne zur ausschließlichen Anlage von Freiflächen (z.B. Park- und Freizeitanlagen, Spielplätze) sind.

     

    Die Ausarbeitung erfolgt  nach den anerkannten fachlichen Regeln und Grundsätzen der Landschaftsplanung, Gebäude und Außenanlagen müssen sich gut in die Landschaft einfügen, wertvolle Biotope dürfen nicht beeinträchtigt werden.

     

    In der Regel sind zeichnerisch mit Legende darzustellen und zu erläutern:

    • vorhandener, zu erhaltender oder notwendig zu beseitigender Gehölzbestand
    • Biotope
    • neu zu pflanzende Gehölze (Art, Anzahl, Mindestpflanzgröße)
    • Änderungen im Geländeniveau, Höhenangaben, Geländeschnitte
    • bauliche Anlagen
    • Erschließungsflächen

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  • Landschaftspflegerischer Begleitplan

    Verursacht ein größeres Bauvorhaben Eingriffe in Natur und Landschaft ist ein Landschaftspflegerischer Begleitplan nötig.

    Der Plan, bestehend aus Bestandsplan, Maßnahmenplan und Textteil, untersucht den betroffenen Landschaftsraum mit seinen vorhandenen Nutzungen und stellt die Auswirkungen der Baumaßnahme dar.

    Die Aufgrund dieser Bestandsanalyse ermittelten Konflikte, wie beispielsweise die Lärmbelästigung von Wohngebieten, der Verlust von Waldbeständen oder die Zerschneidung von Lebensräumen, werden im Bestandsplan dargestellt und im Textteil beschrieben. Entsprechende Maßnahmen zur Minimierung, zum Ausgleich oder Ersatz der Eingriffe werden erarbeitet und im Maßnahmenplan dargestellt.

    Der Plan dient somit im Wesentlichen der ökologischen Optimierung des Vorhabens und arbeitet die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung (Ausgleichsberechnung, Ökokonto) ab.

  • Landschaftsplan

    Der Landschaftsplan ist auf Gemeindeebene die wichtigste Grundlage für alle Ziele und Maßnahmen des Naturschutzes, der Landespflege und der Landschaftsentwicklung. Als wertvolle Basis liefert er Informationen über Landschaft und Schutzgüter (Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt sowie der Mensch mit den von ihm geschaffenen Kultur und Sachgütern), ermöglicht eine sachliche Diskussion und macht Entscheidungen nachvollziehbar. Somit ist er bedeutendes Planungsinstrument für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung.

    Weiter Informationen unter: https://www.lfu.bayern.de

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  • saP Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung

    Für nach Europarecht streng geschützte Tierarten und europäische Vogelarten ist bei gefährdenden Eingriffen,z. B. Bauvorhaben, eine besondere Untersuchung, die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, durchzuführen.

    Diese Prüfung untersucht, ob die gefährdeten Tierarten durch ein Vorhaben beeinträchtigt werden können. Ist eine solche Beeinträchtigung gegeben, ist der Eingriff unzulässig. Nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie z. B. arterhaltende Ausgleichsmaßnahmen, sind davon auf Antrag Ausnahmen möglich.

Schutzgebiete , Biotope

  • Allgemeines

    Im Landkreis Rosenheim gibt es entsprechend der vielfältigen Landschaft unterschiedlichste geschützte Flächen. Gemein ist allen, dass dort viele seltene Pflanzen- und Tierarten leben und Rückzugsgebiete finden. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den verschiedenen Schutzgebieten und Biotopen.

  • Gesetzlich geschützte Biotope

    Der Gesetzgeber hat nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz und Artikel 23 des Bayerischen Naturschutzgesetzes ökologisch besonders wertvolle und seltene Biotope, wie Moore, Magerrasen, Auwälder oder natürliche Flüsse, rechtlich unter Schutz gestellt.

    Denn diese seltenen und zugleich faszinierenden Lebensräume sind oftmals bedroht. Viele dieser Biotope benötigen für ihre Entwicklung einen sehr langen Zeitraum und sind nach einer Zerstörung nicht wieder herzustellen.

    Im Landkreis Rosenheim zählen zu den schönsten Landschaften, mit sehr hoher Dichte an geschützten Biotopen, die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und die Rosenheimer Stammbeckenmoore zwischen Rosenheim, Bad Feilnbach und Raubling.

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  • Biotopkartierung

    Die Biotopkartierung ist eine systematische Erfassung von Lebensräumen nach methodisch einheitlichen Vorgaben. Ziel ist eine Inventarisierung der Landschaft nach naturschutzrelevanten Gesichtspunkten. Sie ist eine wesentliche Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für Naturschutzbehörden, Kommunen, Planungsbüros.

    Weiter Informationen unter: Biotopkartierung

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  • Naturdenkmal

    Oft kennzeichnet ein Schild ein Naturdenkmal

    Es handelt sich um durch Rechtsverordnung festgesetzte Einzelschöpfungen der Natur (z.B. Felsen, Quellen, alte und seltene Bäume) oder entsprechende Flächen bis 5 ha Größe (z.B. kleinere Feuchtbiotope, Pflanzenbestände, Heiden). Im Landkreis Rosenheim gibt es einige Naturdenkmäler.

    Weitere Informationen unter: https://www.lfu.bayern.de/natur/schutzgebiete/naturdenkmale/index.htm

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  • Ramsargebiet Chiemsee

    Seit 1976 ist der Chiemsee mit einer Fläche von 8660 ha offizielles Ramsar-Gebiet. Das bedeutet, dass das Gebiet auf freiwilliger Basis Deutschlands durch ein Abkommen zum internationalen Naturschutz geschützt wird. Alle drei Jahre werden auf Konferenzen der Vertragsstaaten Berichte über den Stand des Feuchtgebietsschutzes vorgelegt.

    Weitere Informationen unter:
    Feuchtgebiete (Ramsar)
    Internationale Abkommen und Programme

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  • Landschaftsschutzgebiet

    Landschaftsschutzgebiete (LSG) sollen die natürliche Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft bewahren. Flächenmäßig sind Landschaftsschutzgebiete meist größer als Naturschutzgebiete, aber die Schutzbestimmungen sind weniger stark ausgeprägt. Landschaftsschutzgebiete können auch ausgewiesen werden, um das Landschaftsbild für Tourismus und Erholung zu erhalten. Die Regelungen erfolgen durch Verordnungen.

    Weitere Informationen unter: https://stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/schutzgebiete/landschaftsschutzgebiete.htm

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  • Geschützte Landschaftsbestandteile

    Teile von Natur und Landschaft, die nicht die Voraussetzungen für Naturdenkmäler erfüllen, aber für den Naturhaushalt von großer Bedeutung sind oder zur Belebung des Landschaftsbildes beitragen, können gemäß Artikel 12 des Bayerischen Naturschutzgesetzes als Landschaftsbestandteile und Grünbestände ausgewiesen werden.

    Weitere Informationen unter:
    Naturdenkmale/Landschaftsbestandteile

  • Natura 2000

    Natura 2000 ist die offizielle Bezeichnung für ein Netz ökologisch besonders wertvoller Schutzgebiete in der EU. Zweck ist der länderübergreifende Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten, deren natürliche Lebensräume.
    Fauna – Flora – Habitat (FFH) – Richtlinie,  Vogelschutzrichtlinie mit ihren Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 und Artenschutzbestimmungen bilden eine umfassende rechtliche Handhabe zum Lebensraum- und Artenschutz. Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt von Arten und Lebensräumen. 2001 beschloss die EU  bis zum Jahr 2010 den weiteren Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen (sog. 2010-Ziel). In Deutschland wurde Natura 2000 im Jahr 1998 in nationalem Recht im Bundesnaturschutzgesetz umgesetzt.

    Weitere Informationen unter:
    http://www.lfu.bayern.de/suchen/index.htm?q=Natura+2000

  • Naturschutzgebiete

    Naturschutzgebiete (NSG) sind besonders artenreich, Lebensraum sehr seltener Arten oder charakterisieren in besonderem Maße landschaftstypische Lebensräume. Sie dienen insbesondere der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen und der darin lebenden Tier- und Pflanzenarten. Durch Schutzgebietsverordnung wird der Geltungsbereich und der Schutzzweck geregelt. Im NSG gilt vereinfacht gesagt, alle Handlungen die zu einer Veränderung führen oder nachhaltig stören könnten sind verboten.  Soweit es der jeweilige Schutzzweck zulässt, können die Gebiete der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

    Die NSG im Landkreis Rosenheim finden Sie im  Download

    Weitere Informationen unter:
    https://www.lfu.bayern.de/suchen/index.htm?q=Naturschutzgebiete&wm=sub

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  • Ruhezonen

    Das bayrische Meer hat seinen besonderen Reiz und zieht bedingt durch die günstige Lage  Wassersportler und Erholungssuchende an. Um auch der Natur und den Tieren Rückzugsmöglichkeiten zu geben wurden 2005 Ruhezonen am Chiemsee eingerichtet. Diese sind an Land, wie auch vom Wasser her deutlich gekennzeichnet.

    Für Sie zuständig:

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    Dirk Alfermann
    Tel. +49 8031 392-
    Fax +49 8031 392-93366
    Zimmer-Nr. 04.101

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Artenschutz, Tiere, Pflanzen

  • Bedeutung des Artenschutzes

    Zum einen geht es um den Schutz der heimischen Tier und Pflanzenwelt auf nationaler Ebene im eigenen Land und zum anderen um den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten weltweit. Wir unterscheiden:

    • Schutz der Arten in der freien Natur
    • Schutz bei Zucht, Handel und Haltung

    Im Washingtoner Artenschutzübereinkommen sind mittlerweile mehr als 8.000 Tierarten und 40.000 Pflanzenarten unter Schutz gestellt.

    Ob ein Tier oder eine  Pflanze geschützt ist, kann auf der Internetseite www.wisia.de des Bundesamtes für Naturschutz geprüft werden.

  • Artenschutz im Urlaub

    Exotische Souvenirs beeindrucken durch ihre Besonderheit und Einzigartigkeit. Als Erinnerung an einen schönen Urlaub sind sie sehr begehrt. Viele Touristen wissen aber nicht, dass zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie auch Bestandteile und Produkte aus diesen Arten strengen Einfuhrbestimmungen nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) unterliegen.

    Bundesamt für Naturschutz – Artenschutz im Urlaub

    Zoll – Artenschutz

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    Infoblatt Artenschutz im Urlaub 296.08 KB02.07.2020 herunterladenVorschau

  • Artenvielfalt

    Was bezeichnet man als Artenvielfalt oder Biodiversität?

    Artenvielfalt ist ein Maß für die Vielfalt der biologischen Arten innerhalb eines Lebensraumes oder geographischen Gebietes und somit für die Vielfalt von Flora (Pflanzen) und Fauna (Tie-ren) und charakterisiert die Biodiversität (biologische Vielfältigkeit) eines Gebietes.

    Weitere Informationen zum Thema:

    Biodiversität

    Biologische Vielfalt

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    Artenvielfalt Biodiversität Info 385.25 KB02.07.2020 herunterladenVorschau
    Infoblatt Volksbegehren 148.50 KB08.10.2019 herunterladenVorschau

  • Handel mit und Haltung von geschützten Tieren

    Viele Tierarten sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes oder durch übermäßige Naturentnahmen in ihrem Bestand gefährdet. Um den Erhalt dieser Arten zu gewährleisten wurde der Handel eingeschränkt bzw. ganz verboten. Eine legale Nachzucht und die Vermarktung dieser gefährdeten Tierarten sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

    Zu den Sorgfaltspflichten eines jeden Halters gehört es, sich bereits vor dem Erwerb eines geschützten Tieres zu informieren, welche Haltungseinrichtungen notwendig sind und sich zu versichern, dass entsprechende Herkunftsnachweise bzw. EG-Bescheinigungen vorliegen. Die Unterlagen sind mit den Tieren gleichzeitig auszuhändigen. Mit diesen Dokumenten müssen die Tiere dann vom Käufer angemeldet werden.  Die Nachweispflicht ergibt sich aus § 46 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112

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  • Herbstzeit ist Pilzezeit

    Vor allem im Herbst ist die Begeisterung zum Pilze sammeln groß und viele schmackhafte Speisepilze landen in den Körben der Sammler. Vereinzelt kommt es allerdings leider zu Fällen, bei denen die vertretbare Menge an gesammelten Pilzen deutlich überschritten wird. Neben der Freude am Sammeln, darf der Natur- und Artenschutz nicht außer Acht gelassen werden. Das Merkblatt auf dieser Seite (siehe PDF unten) soll Ihnen als erste Orientierung dienen.

    Wenn Sie Fragen zur Bestimmung von Pilzen haben, dann  wenden Sie sich bitte an den Verein für Pilzkunde München e.V. (www.pilze-muenchen.de/pilzberatung.html). Die Beratungsstelle ist voraussichtlich von Anfang August bis Anfang Oktober tageweise unter den unten stehenden Adressen  geöffnet.  Im Landratsamt Rosenheim stehen leider keine Fachleute für eine Pilzberatung zur Verfügung.


    Ansprechpartner extern:

    München: Stadt-Information im Rathaus am Marienplatz
    Telefon (089) 233 28242
    Pasinger Rathaus, Landsberger Straße 486, Altbau, Zimmer 40
    Telefon (089) 233 46485

    Außerdem verfügt die Bayerische Mykologische Gesellschaft BMG e.V. (www.pilze-bayern.de) über eine Liste von Pilzberatern. Hier sind nur zwei davon aus der näheren Umgebung genannt:

    Dr. Georg Dünzl (PilzberaterBMG)
    Ludwig-Werder-Weg 15b
    81479 München
    Tel.: 089 795490

    Petra Buchfellner (PilzberaterinBMG)
    Reuten 17
    83313 Siegsdorf
    Tel.: 0151 17053538
    E-Mail: genuss-schwammerl@t-online.de

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    Merkblatt_Pilze_Sammeln 455.35 KB08.10.2019 herunterladenVorschau

  • Handstraußregelung

    HandstraußregelungDarf man in der Natur Blumen pflücken?

    Besonders im Frühjahr ist die Verlockung groß, ein Stück der blühenden Natur mit ins eigene Wohnzimmer zu nehmen. Auch die eine oder andere Speise lässt sich in der heimischen Küche mit frischen Kräutern und Pilzen aus der Natur verfeinern. Doch darf man diese tatsächlich der Natur entnehmen? Man kann es leider nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Im angefügten PDF finden Sie nähere Informationen.

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  • Wildwachsende Orchideen

    Orchideen aus der Zucht sind ein häufiger Blumenschmuck in Wohnungen und Häusern. Übersehen wird dabei, dass diese Pflanzenfamilie in vielfältigen Formen auch als Wildblumen in der heimischen Natur vorkommt, so zum Beispiel auf Almwiesen, in Streuwiesen, Mooren und Wäldern.

    Bitte erfreuen Sie sich an diesen wunderschönen Blumen in der freien Natur, wenn Sie diese auf einer Wanderung oder bei einem Spaziergang entdeckten, aber bitte pflücken Sie diese auf keinen Fall ab und graben Sie sie niemals aus.

    Weitere Informationen unter:
    http://www.aho-bayern.de/
    http://www.oekomodell.de/fileadmin/user_files/pdf/naturschutz/AHO_Flyer_web.pdf

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    Wildwachsende-Orchideen 408.88 KB05.08.2020 herunterladenVorschau

  • Biber im Landkreis Rosenheim

    Der Biber, seit 15 Mio. Jahren in Europa heimisch, wurde im 19. Jh. in Bayern ausgerottet. Vor ca.  40 Jahren wurde er mit Zustimmung des Landwirtschaftsministeriums wieder angesiedelt. Die Art ist europaweit bedroht und streng geschützt. Die Biberpopulation im Landkreis Rosenheim hat sich jedoch positiv entwickelt. Viele andere Tierarten profitieren von der gestalterischen Tätigkeit des Bibers in der Natur. Jedoch ergibt sich durch die Verbreitung der Biber auch Konfliktpotential mit Land- und Forstwirten,  wenn Biber  Bäume anknabbern und Mais und Getreide verspeisen. Das Bibermangementteam im Landratsamt Rosenheim ist Ansprechpartner bei Problemen. Es nimmt Schäden auf und verleiht kostenlos Fraßschutzmittel und weiteres Präventionsmaterial.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Martina Eisgruber
    Tel. +49 8031 392-3314
    Fax +49 8031 392-93314
    Zimmer-Nr. 04.112

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  • Fischotter-Management

    An der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising wird der Fischottermanagementplan umgesetzt. Er besteht aus den Säulen Beratung, Förderung der Errichtung von Schutzzäunen und Entschädigungszahlungen.

    Dort ist für Fragen oder Schadensmeldungen der Fischotterberater
    Martin Maschke Ihr Ansprechpartner.  Tel.  0152 54669790

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    Fischotter-Hinweise-LRA-RO-Stand-3_19 743.73 KB05.08.2020 herunterladenVorschau

  • Fledermäuse

    Fledermäuse hatten lange Zeit einen schlechten Ruf. Dabei sind alle einheimischen Arten völlig harmlos – sie fliegen weder in die Haare noch saugen sie Blut – und zählen zu den faszinierendsten Tieren.

    Im Landkreis Rosenheim wurden 20 von 24 in Bayern auftretenden Fledermausarten nachgewiesen.

    Zu den Besonderheiten der Fledermausfauna im Landkreis Rosenheim gehören die Kolonien der Kleinen Hufeisennase auf Herrenchiemsee und bei Aschau i. Ch. die Kolonien der Wimperfledermaus sowie die Nachweise der Alpenfledermaus am Chiemsee.

    Weitere Informationen:

    Landesbund für Vogelschutz in Bayern – Fledermäuse die Jäger der Nacht

    Bayerisches Landesamt für Umwelt – Fledermäuse und ihre Quartiere schützen

    Bayerisches Landesamt für Umwelt – Koordinationsstellen für Fledermausschutz

    Für Sie zuständig:

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    Manuela Müller
    Tel. +49 8031 392-3305
    Fax +49 8031 392-93305
    Zimmer-Nr. 04.116

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    Fledermaus 216.12 KB05.08.2020 herunterladenVorschau

  • Greifvögel und Eulen

    Schon seit jeher üben Greifvögel und Falken eine starke Faszination auf  Menschen aus. Der schnelle Wanderfalke gilt seit jeher als edel und ist ein beliebter Beizvogel in der Falknerei. Wer als Falkner einen Greifvogel erwerben und halten möchte,  sollte sich zunächst bei seiner Gemeindeverwaltung nach etwaigen Bauvorschriften zum Volierenbau erkundigen.

    Die Artenschutzrechtliche Anmeldung erfolgt bei der unteren Naturschutzbehörde. Meldeformulare finden Sie unter „Artenschutz – Handel mit und Haltung von geschützten Tieren“.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112

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  • Hornissen

    Hornissen sind nicht aggressiv und erscheinen nicht am gedeckten Tisch im Garten. Sie sind Insektenfresser, die sich nichts aus Süßigkeiten machen. Ihr Lebensraum ist die halboffene Kulturlandschaft, wo sie natürlicherweise in hohlen Bäumen ihr Nest anlegen. Da natürliche Baumhöhlen selten geworden sind, sucht sich die Hornissenkönigin häufig eine Ersatzhöhle, wie z.B. an Holzverschalungen an Terrassen, Balkonen und am Dach. Auch durch Spalten zugängliche Rollokästen werden leider immer wieder gerne als Nistplatz genommen. Gerade dort wird das Nest meist zu einem Problem für die Hausbewohner.

    Bei Problemen stehen Hornissenberater des Landratsamtes Rosenheim den Bürgern auf Anfrage mit ihrem Wissen zur Seite. Gerne vermitteln wir den Kontakt.

    Für Sie zuständig:

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    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112

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    Hornissen Infoblatt des LRA RO 309.19 KB08.10.2019 herunterladenVorschau

  • Igel

    Igel gehören zu den besonders geschützten Tierarten.

    Sie sind nachtaktiv und fressen Insekten, Schnecken und Würmer. Von Oktober bis März halten sie Winterschlaf und benötigen dazu ein kugelförmiges Nest unter Reisig oder Holzhaufen, das möglichst regen- und schneedicht sein muss.

    In Deutschland ist es zwar grundsätzlich verboten, Tiere der besonders geschützten Arten der Natur zu entnehmen, die Gesetzesvorschriften erlauben jedoch, hilfsbedürftige Igel artgerecht aufzuziehen bzw. zu pflegen mit dem Ziel die Tiere so bald wie möglich wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.

    Für den Bereich des Landkreises Rosenheim gibt es derzeit keine offizielle Igelauffangstation, jedoch können auf Anfrage Kontakte zu ehrenamtlichen Helfern hergestellt werden.

    Weitere Informationen unter: http://www.lbv.de/ratgeber/tierhilfe/igel-gefunden.html

    Für Sie zuständig:

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    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112
  • Marder – artenschutzrechtlich besonders geschützt

    Der nachtaktive Steinmarder kann sehr gut springen und klettern. Unterschlupf findet er in Steinhaufen, hohlen Bäumen, in Scheunen, Holzstößen oder auf Dachböden. Dort raubt er den Hausbewohnern oft die Nachtruhe.  Er verursacht Bissschäden an Isoliermaterial, Schläuchen und Kabeln von Fahrzeugen sowie an Solar- oder Photovoltaikanlagen. Infos zur Marderabwehr finden Sie im Hinweisblatt. Wenn keine der Vertreibungsmaßnahmen hilft kann der örtliche Jäger Marder mittels Lebendfallen in bewohnten Gebieten fangen. Es gelten jedoch die jagdrechtlichen Schonzeiten. Für nähere jagdrechtliche Auskünfte  wenden Sie sich bitte an die dafür zuständigen Kollegen von der Jagdbehörde im Landratsamt Rosenheim.

    Für Sie zuständig:

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    Marderabwehr-Stand-Juni19 586.19 KB05.08.2020 herunterladenVorschau

  • Anschaffung und Haltung von Papageien

    Papageien sind hochsoziale Tiere. In der Natur leben sie niemals alleine. Meist leben sie in „Einehe“ mit einem artgleichen Partner. Viele Papageien sind sogar Schwarmvögel (z.B. Wellen- und Nymphensittiche, Graupapageien). So richtig wohl fühlen sie sich nur in einer Gruppe von Artgenossen. Der Mensch kann den Vogelpartner auch bei besten Haltebedingungen nicht wirklich ersetzen. Deshalb überlegen Sie bitte vor der Anschaffung gut, ob Sie genügend Zeit und ausreichend Platz für die anspruchsvolle Haltung eines Papageis haben.

    Im Anhang finden sie umfangreiches Infomaterial zur Haltung. Die Meldeformulare stehen unter „Artenschutz –Handel mit und Haltung von geschützten Tieren“ zur Verfügung.

    Für Sie zuständig:

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    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112

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  • Haltung von Schildkröten

    Griechische Landschildkröten  sind keine Tiere zum Kuscheln. Hochheben versetzt sie in Panik. Man sollte Schildkröten immer als „Beobachtungstiere“  akzeptieren”. Sie werden bei guter Haltung sehr alt und können über Generationen in der Familie bleiben. Für die richtige Haltung der Reptilien braucht man viel Platz und Wissen.

    Ein ausgewachsenes Tier braucht ca.  10 Quadratmeter Lebensraum. Für jede weitere Schildkröte muss man ca. 10% bis 20% mehr Gehegefläche einplanen. Männliche und weibliche Schildkröten müssen sich aus dem Weg gehen können. Ideale Geschlechtsverteilung in der Gruppe: 3 bis 5 Weibchen auf 1 Männchen.

    Meldeformulare finden Sie unter „Artenschutz – Handel mit und Haltung von geschützten Tieren“.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112
    dummy 300x300 - Umwelt
    Angelika Demegni
    Tel. +49 8031 392-3331
    Fax +49 8031 392-93331
    Zimmer-Nr. 04.102

    Downloads:

  • Vögel und Probleme

    Wenn wild lebende Vögel durch ihr Verhalten Probleme bereiten ist oft guter Rat teuer. Viele Fragen werden zu Rabenvögeln, Tauben oder Spechten gestellt. Einige Informationen dazu finden Sie als PDF

    Frau Weber vom Landesbund für Vogelschutz in München ist die dortige Ansprechpartnerin bei Problemen mit Spechten (Fassaden-Picker): https://www.lbv-muenchen.de/unsere-themen/artenschutz-an-gebaeuden/probleme/spechte-als-fassadenhacker.html

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112
    dummy 300x300 - Umwelt
    Simon Stöhr
    Tel. +49 8031 392-3312
    Fax +49 8031 392-93312
    Zimmer-Nr. 04.117

    Downloads:

  • Vogelhilfe

    Pflege: Jedes Jahr zur Vogelbrutzeit häufen sich Meldungen über scheinbar hilflose Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind und von Spaziergängern mitgenommen werden. Aber Achtung,  nicht jeder hilflos wirkende Jungvogel braucht Hilfe. Infoblätter und Downloads geben Ihnen wertvolle Informationen.

    Vogelschlag: an Glasfronten lassen sich vermeiden. Siehe Infoblätter.

    Nistkästen:  siehe Bauanleitung als PDF

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Simon Stöhr
    Tel. +49 8031 392-3312
    Fax +49 8031 392-93312
    Zimmer-Nr. 04.117

    Downloads:

  • Wolfsmeldungen

    Sie haben einen Wolf gesehen oder möchten einen Riss melden?

    Notfallkontakt für Rissmeldungen beim Landesamt für Umwelt in Hof/Saale:

    fachstelle-gb@lfu.bayern.de

    Telefon:  09281-1800-4640

    Es ist dort auch eine Wochenendbereitschaft eingerichtet.  

    Sichtungen (möglicherweise über eine Wildkamera) oder Rissmeldungen können Sie auch über die Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim melden, aber die Bearbeitung der Meldungen wird über das Landesamt für Umwelt in Hof/Saale durchgeführt und die  Zusammenarbeit mit Rissbegutachtern dort koordiniert.

    Im Infoblatt „Menschen, Wölfe und Ängste“ finden Sie weitere Informationen

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Kornelia Walter
    Tel. +49 8031 392-3300
    Fax +49 8031 392-93300
    Zimmer-Nr. 04.113
    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Stahl
    Tel. +49 8031 392-3304
    Fax +49 8031 392-93304
    Zimmer-Nr. 04.112

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Projekte, Gebietsbetreuung, Bildung

  • Allgemeines

    Zum Schutz und dem Erhalt der Natur und der Artenvielfalt im Landkreis nimmt der Landkreis Rosenheim an regionalen und auch an landkreisübergreifende Projekten  mit unterschiedlichsten Zielen teil. Dies geht über Muschelnachzuchten, Erhalt von alten Obstsorten bis hin zum Erhalt von Toteiskesseln, den sog. Schätze der Eiszeitlandschaft.

    Auch gibt es im Landkreis Rosenheim bislang zwei Gebietsbetreuer, die am  Chiemsee und der Eggstätt Hemhofer Seenplatte beobachten, vermitteln und informieren.

    Im Landkreis gibt es unterschiedlichste Bildungsangebote für Interessierte jeder Altersgruppe. Vom Themenweg bis zur Erlebnisstation – es gibt viel zu entdecken

  • Die Moorerlebnisstation Sterntaler Filze

    Die Moorerlebnisstation Sterntaler Filze befindet sich in der Gemeinde Bad Feilnbach in der Nähe des Ortsteils Derndorf . Hier ist eine intensive Begegnung mit der Natur –speziell auch dem Moor möglich.  Das Moor ist ein ganz besonderer Lebensraum, es ist eine ökologische Übergangszone zwischen festem Land und Wasser. Ohne Wasser kein Moor. Der Weg ist barrierefrei für Rollstuhlfahrer ausgelegt worden. Näheres im Anhang

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Simon Stöhr
    Tel. +49 8031 392-3312
    Fax +49 8031 392-93312
    Zimmer-Nr. 04.117

    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    Moorerlebnis-Sterntaler-Filze 146.56 KB05.08.2020 herunterladenVorschau

  • Grünes Klassenzimmer

    Am Rand der Kollerfilze errichtete die Gemeinde Raubling ein „grünes Klassenzimmer“. Hier wird das Moor zum Forschungsobjekt: Große und kleine Entdecker erfahren, welche Tiere und Pflanzen im Moor leben, warum die „Bockerlbahn“ ins Moor fährt und warum sich in der Kollerfilze große Wasserflächen ausbreiten. Die Maßnahme wurde aus Mitteln des INTERREG-Projektes „Moor-Allianz der Alpen“ finanziert.

    Weitere Informationen unter: Moor-Allianz in den Alpen

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Simon Stöhr
    Tel. +49 8031 392-3312
    Fax +49 8031 392-93312
    Zimmer-Nr. 04.117
  • Lehrobstgarten Schloss Amerang

    Der Garten wurde 2005 im alten Obstgarten des Schlosses errichtet. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rosenheim und der Gartenfachberater des Landratsamtes wollen hier einen eher modernen Obstbau für den Hausgarten und die Nebenerwerbslandwirtschaft ausprobieren und zeigen. Schwerpunkt sind neuere Sorten auf klein bleibenden Bäumchen.

     Der Garten ist für Besucher offen. Führungen nach Vereinbarung.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
    dummy 300x300 - Umwelt
    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102

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    Lehrobstgarten am Schloss Amerang 23.78 KB09.10.2019 herunterladenVorschau

  • Naturbeobachtungtürme

    Am Chiemsee gibt es acht Beobachtungstürme. Weitere Naturbeobachtungsstationen befinden sich in der Kollerfilze und im Thalkirchner Moos am Simssee. Es handelt sich um Holzkonstruktionen, die sensibel in die Umgebung integriert wurden. Die Plattformen laden dazu ein, den Blick über die Landschaft  schweifen zu lassen. Besucher können jederzeit Tiere und Pflanzen beobachten.

    Am Chiemsee kann man an festgesetzten Terminen kostenlos an Vogelbeobachtungen mit ausgebildeten Vogelführern teilnehmen.

    Weitere Informationen unter:

    http://www.naturerlebnis-chiemsee.de/nec/index.html
    http://www.alpen-moorallianz.eu/77/

  • Obst- und Kulturweg Ratzinger Höhe

    Der Weg wurde 1993 von den Obst- und Gartenbauvereinen von Prien und Hirnsberg-Pietzing angelegt und wird seither auch von ihnen gepflegt. Ziel ist, entlang des Weges möglichst alle Obstsorten zu pflanzen oder zu veredeln, die vor 100 Jahren in den “Deutschen Obstsortenblättern” empfohlen wurden. Derzeit stehen rund 300 verschiedene Sorten am insgesamt 16 km langen und landschaftlich sehr reizvollen und abwechslungsreichen Weg. “Kulturweg” deshalb, weil entlang des Weges mehr als 20 Kulturdenkmale, Kirchen, Kapellen, Feldkreuze und Bildstöckl stehen.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Harald Lorenz
    Tel. +49 8031 392-3332
    Fax +49 8031 392-93332
    Zimmer-Nr. 04.103
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    Roman Pröll
    Tel. +49 8031 392-3333
    Fax +49 8031 392-93333
    Zimmer-Nr. 04.102

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    Flyer Obst- und Kulturweg Ratzinger Höhe 890.87 KB09.10.2019 herunterladenVorschau

  • Gebietsbetreuung Chiemsee

    Die „Gebietsbetreuung Chiemsee“ wurde erstmals im Herbst 2008 für zunächst 3 Jahre eingerichtet. Der Chiemsee ist sowohl ein sehr hochwertiges Schutzgebiet mit internationalem Stellenwert als auch ein touristischer Brennpunkt. In diesem Spannungsfeld soll der Gebietsbetreuer v. a. durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz vor Ort eine größere Akzeptanz für die Realisierung naturverträglicher Nutzungen erreichen. Er fungiert dabei insbesondere als Mittler zwischen den verschiedenen Interessengruppen.

    Träger der Gebietsbetreuung sind mit je 10% Kostenanteil die Landkreise Rosenheim und Traunstein. Der Europäische Sozialfond bezuschusst das Programm mit 45%, der Bayerische Naturschutzfond mit 30%, der Bezirk Oberbayern mit 5%.

    Weitere Informationen unter:
    http://www.gebietsbetreuer.bayern/gebiete/oberbayern
    http://www.gebietsbetreuer.bayern/ueber-uns#ausfuehrliche-informationen-zum-projekt-gebietsbetreuer-in-bayern

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Dirk Alfermann
    Tel. +49 8031 392-
    Fax +49 8031 392-93366
    Zimmer-Nr. 04.101
  • Gebietsbetreuung „Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen“

    Die „Gebietsbetreuer in Bayern“ sind als Schnittstelle zwischen Mensch und Naturschutz in mittlerweile 55 herausragenden Gebieten in ganz Bayern tätig. Eines der schönsten liegt mit der „Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen“ in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein.

    Mit seinen zahlreichen, durch die letzte Eiszeit geprägten Seen und Feuchtgebieten und den beiden namensgebenden Naturschutzgebieten, bietet es zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein in Bayern einzigartiges Refugium.

    Seit September 2018 ist Patrick Guderitz als Gebietsbetreuer in Sachen Naturschutz in der Seenplatte unterwegs.

    Weitere Informationen unter:
    http://gebietsbetreuer.bayern/gebiete/oberbayern/15-gebiet/oberbayern/96-eggstaett-hemhofer-seenplatte-und-seeoner-seen
    http://www.eiszeitseen.de
    http://www.gebietsbetreuer.bayern
    https://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/biodiversitaet/gebietsbetreuer/index.htm
    https://www.naturschutzfonds.bayern.de/projekte/gebietsbetreuer/index.htm

  • Bachmuschel in der Murn

    Es handelt sich hierbei um ein Projekt zum Schutz einer Bachmuschel-Population in der Murn und ihren Nebengewässern.

    Die Bachmuschel (Unio crassus) ist Leitart unbelasteter bis gering belasteter, naturnaher Fließgewässer und ist in Bayern vom Aussterben bedroht. Aufgrund ihrer anspruchsvollen Lebensweise, die eine Vielzahl von Faktoren integriert wie Wasserqualität, Fischbestand, Sediment- und Nährstoffeinträge aus dem Umland, ist die Bachmuschel eine wertvolle Indikatorart für ein intaktes und funktionierendes Ökosystem. Somit ist Bachmuschelschutz Gewässerschutz.

    Das Projekt konzentriert sich auf Habitatoptimierungs- und Artenhilfsmaßnahmen. Hierzu gehören die Anlage von Uferstreifen (extensive Nutzung, Gehölzstreifen, etc.), Bisamfang (Fraßfeind der Bachmuschel), Verbesserung der Durchgängigkeit, Unterstützung der Fortpflanzungsraten (Infektion von Wirtfischen, Aufzucht von Jungmuscheln), Verbesserung der Wirtsfischpopulationen und Verbesserung der Wasserqualität.

    Es wird eng mit ortskundigen Bachmuschelbetreuern, der Fischerei, dem Wasserwirtschaftsamt, der unteren Naturschutzbehörde, den Gemeinden, den Anliegern, der Fischereifachberatung, der Regierung von Oberbayern, den bewirtschaftenden Landwirten, der Muschelkoordinationsstelle sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammengearbeitet. Zur Verbesserung der Akzeptanz des Projektes wird Öffentlichkeitsarbeit betrieben.

  • Kiebitz

    Hilfsprojekte zum Kiebitzschutz:

    Seit 10 Jahren wird im Landkreis Rosenheim Kiebitzschutz betrieben. Seit 2019 gibt es das Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“, dem die Landkreise Altötting, Traunstein und Rosenheim angehören. Infos siehe Faltblatt.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Margit Böhm
    Tel. +49 8031 392-3301
    Fax +49 8031 392-93301
    Zimmer-Nr. 04.115

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  • Klimaprogramm Bayern 2050

    Im Jahr 2007 hat der Bayerische Ministerrat das „Klimaprogramm Bayern 2020“ beschlossen. In der ersten Projektphase in den Jahren 2008 bis 2011 stand ein Finanzvolumen von insgesamt 300 Mio € – und davon 8,7 Mio € für Moorprojekte – bereit. Im Jahr 2012 wurden noch einmal 2.25 Mio € für Moorrenaturierungen ausgegeben.

    Inzwischen wurde bereits das „Klimaschutzprogramm Bayern 2050“ initiiert.

     

    Weitere Informationen: Bayerisches Landesamt für Umwelt – Moore

    Für Sie zuständig:

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    Bärbel Gänzle
    Tel. +49 8031 392-3321
    Fax +49 8031 392-93321
    Zimmer-Nr. 04.101

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  • Rosenheimer Stammbeckenmoore

    Ziel des LIFE-Natur-Projektes war es in den Jahren 2005 bis 2010, auf 1100 ha Fläche in den beiden Natura 2000-Gebieten „Hochrunstfilze“ und „Auer Weidmoos mit Kalten und Kaltenaue“ Moore zu renaturieren und Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu verbessern. Das Gebiet ist Teil der so genannten „Rosenheimer Stammbeckenmoore“, eines der größten voralpinen Moorkomplexe, der nach der Eiszeit aus dem  „Rosenheimer See“ entstanden ist.

    Trotz teilweise großflächigem industriellen Torfabbaus sind große Teile der Moore noch naturnah oder leicht wieder zu vernässen. Im Rahmen des Projektes wurden trockengelegte und abgetorfte Moorbereiche renaturiert und dafür notwendige Flächenankäufe durchgeführt. Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, die Errichtung zweier Besucherzentren und Maßnahmen der Besucherlenkung begleiteten die Renaturierung.

    Träger des Projektes war mit 30% die Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim, mit je 10% die Gemeinde Raubling und der Bayerische Naturschutzfond sowie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Von der EU wurde das Projekt mit 50% bezuschusst.

    Weitere Informationen unter:
    www.life-rostam.de/
    “Rosenheimer Stammbeckenmoore”
    http://www.stmug.bayern.de/umwelt/naturschutz/foerderung/life/index.htm

    Ansprechpartner

    dummy 300x300 - Umwelt
    Simon Stöhr
    Tel. +49 8031 392-3312
    Fax +49 8031 392-93312
    Zimmer-Nr. 04.117
  • Samerberger Quellmoore

    Der Samerberg ist ein Vorgebirge, das durch die Tätigkeit der Gletscher in den Eiszeiten stark überformt wurde. Im Zentrum des Samerbergs entstand ein zentrales Seebecken, das nach der Eiszeit verlandet und heute von Morren angefüllt ist.  An den Abhängen des Samerberges hinterließen die Gletscher tiefe Moränen mit wasserundurchlässigen Schichten, auf denen zahlreiche Quellmoore austreten. Durch Aufgabe der traditionellen bäuerlichen Nutzung drohten in den 90er Jahren die wertvollen blumenreichen Streuwiesen zu verschwinden.

    Im Jahr 1997 begannen die Regierung von Oberbayern, der Landkreis Rosenheim und der Bund Naturschutz ein Projekt zur Wiederbelebung der traditionellen Streuwiesennutzung und zur Renaturierung der Quellmoore auf dem Samerberg

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Manuela Müller
    Tel. +49 8031 392-3305
    Fax +49 8031 392-93305
    Zimmer-Nr. 04.116
  • Schwalben

    In der Stadt Wasserburg am Inn sind viele Rauchschwalben beheimatet. Um den Bestand dieser Glücksboten zu erhalten, möchten die Stadt Wasserburg, die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim und die örtlichen Schwalbenbeauftragten gemeinsam  diese Vogelart schützen und fördern. Ziel des Projektes ist es, noch unbekannte Nester zu erfassen, Kenntnisse der Population zu erhalten und auch neue Nisthilfen oder Kotbretter anzubringen.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Margit Böhm
    Tel. +49 8031 392-3301
    Fax +49 8031 392-93301
    Zimmer-Nr. 04.115

    Downloads:

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    Schwalben Flyer final 1.87 MB09.10.2019 herunterladenVorschau

  • Stucksdorfer Moos

    Im Landschaftsschutzgebiet „Moor- und Tallandschaften bei Söchtenau“ wurde im Rahmen des „Artenhilfsprogrammes Moorfalter“ zum Schutz gefährdeter Tagfalter der voralpinen Moorregion (speziell des vom Aussterben bedrohten Hochmoorgelblings) “ seit 1995 ein Projekt begonnen, das das Stucksdorfer und Schwaberinger Moos und angrenzende Moorflächen umfasst. Im Zuge des Projektes wurden ca. 20 ha Moorfläche entbuscht und begonnen, den natürlichen Wasserhaushalt wiederherzustellen. Insgesamt  wurden bisher ca. 40 ha Fläche als Lebensraum für die bedrohten Moorfalter optimiert.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Anita Schmidleitner
    Tel. +49 8031 392-3324
    Fax +49 8031 39293324
    Zimmer-Nr. 04.115
  • Thalkirchner Moos

    Das Thalkirchner Moos liegt am Nordostufer des Simssees im Landschaftsschutzgebiet und weist eine hohe Artenvielfalt (Vögeln und Tagfaltern) auf. Seit 2001 zielt die Arbeit einer Projektbetreuung auf eine ökologischen Verbesserung. Sie schließt beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern Verträge im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogrammes ab und organisiert Landschaftspflegemaßnahmen, z.B. die Mahd und Entbuschung von brachgefallenen Streuwiesen, um ihre Artenvielfalt wiederherzustellen.

    Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet das Projekt und sorgt für die Akzeptanz der Naturschutzmaßnahmen in der Bevölkerung. Seit 2004 werden die Personalkosten für die Projektbetreuung von der Heidehof Stiftung (Stiftung zur Förderung von Behinderten, Ökologie, Bildung, Erziehung, Kinder- und Jugendfürsorge und Gesundheitsforschung) finanziert.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Anita Schmidleitner
    Tel. +49 8031 392-3324
    Fax +49 8031 39293324
    Zimmer-Nr. 04.115

Förderprogramme

  • Allgemeines

    Für den Schutz von Natur und biologischer Vielfalt sowie zur Unterstützung unterschiedlicher Akteure bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Im Weiteren stellen wir Ihnen die Förderungen vor, die mit Beteiligung der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis möglich sind.

  • Erschwernisausgleich

    Feuchtflächen, wie heimische, artenreiche Streuwiesen, sind für den Naturschutz sehr wertvolle Lebensräume. Um die Artenvielfalt dieser Flächen zu erhalten, wird meist einmal im Jahr im Herbst gemäht. Die nassen Böden sind schwer zu bewirtschaften.

    Das Bayerische Naturschutzgesetz sieht für die Mahd von geschützten Feuchtflächen und Magerrasen den sog. Erschwernisausgleich (EA) vor.

    Durch den Erschwernisausgleich können die blütenreichen Streuwiesen im Landkreis erhalten werden. Größere Streuwiesengebiete gibt es  um Chiemsee und Simssee sowie in den ausgedehnten Moorlandschaften.

    Die fachlichen Voraussetzungen für den Abschluss einer Förderung über den Erschwernisausgleich sind mit der unteren Naturschutzbehörde zu klären. Die technische Verwaltung erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Rahmen der Agrarumweltprogramme.

    Weitere Informationen unter: http://www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser

  • Landschaftspflege

    Mit dem bayerischen Landschaftspflegeprogramm kann eine einmalige Pflegemaßnahme, wie zum Beispiel die Wiederherstellung von Streuwiesen, gefördert werden. Manche seltene Tier- und Pflanzenarten brauchen eine spezielle Pflege, z.B. durch eine angepasste Mahd. Auch diese „Artenschutzmaßnahmen“ werden über das Landschaftspflegeprogramm finanziert.

    Die Förderung ist nur in ökologisch hochwertigen Gebieten und Schutzgebieten möglich. Kommunen, Naturschutzverbände und Grundeigentümer können Anträge stellen.

    Im Rahmen der Landschaftspflege werden die Arbeiten vielfach von Landwirten durchgeführt und über den 2017 gegründeten Landschaftspflegeverband Rosenheim e.V. organisiert.

    Weitere Informationen unter:

    https://lpv-rosenheim.de/

    Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR)

    Für Sie zuständig:

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    Martina Eisgruber
    Tel. +49 8031 392-3314
    Fax +49 8031 392-93314
    Zimmer-Nr. 04.112
  • Vertragsnaturschutz

    Das bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) fördert eine naturschonende Bewirtschaftung ökologisch wertvoller Flächen.

    Der Landkreis Rosenheim ist geprägt durch eine abwechslungsreiche und charaktervolle Landschaft mit Mooren, Seen und Bergen. Im Landkreis werden hauptsächlich die Mahd artenreicher Wiesen oder die Beweidung extensiver Flächen über das VNP finanziert.

    Weitere Informationen unter:

    Förderwegweiser

    Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP)

Land- und Forstwirtschaft

  • Dauergrünlandumbruch

    Für Sie zuständig:

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    Thomas Kraus-Böhne
    Tel. +49 8031 392-3320
    Fax +49 8031 392-93320
    Zimmer-Nr. 04.110
  • Borkenkäfer

    Borkenkäfer – Buchdrucker und Kupferstecher
    Borkenkäfer, auch deren Unterarten wie Buchdrucker und Kupferstecher sind Verursacher verheerender Waldschäden. Sie kommen weltweit und an allen Laubbäumen und Nadelbäumen vor. Viele Arten der Borkenkäfer befallen nur eine oder wenige Wirtsbaumarten, andere haben ein sehr breites Spektrum von Baumarten.
    Die meisten Arten besiedeln geschädigte oder bereits abgestorbene Nadelbäume oder Laubbäume. Einige aber sind gefährliche Waldschädlinge – sie befallen auch gesunde Bäume. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich sprunghaft und können Waldbestände flächig zum Absterben bringen.

    Borkenkäfer bohren sich durch die Rinde ihrer Wirts-Baumarten wie der Fichte und legen dort Brutgänge für ihre Nachkommen an. Hierbei unterscheidet man Holzbrütende Borkenkäfer, deren Gänge ins Holz vordringen, und Rindenbrütende Borkenkäfer, die ihre Brutgänge unter der Rinde anfertigen.

     

    Weitere Informationen: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

    Für Sie zuständig:

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    Dietrich König
    Tel. +49 8031 392-3308
    Fax +49 8031 392-93308
    Zimmer-Nr. 04.110

Allgemeine Informationen

Zahlreiche Flüsse, Bäche und Seen prägen den Landkreis Rosenheim. Die Oberflächengewässer und auch das Grundwasser werden in vielfältiger Weise genutzt. Das Sachgebiet Wasserrecht befasst sich mit allen Themen, die direkt oder indirekt mit Wasser zu tun haben. Darunter fällt die Benutzung von Grundwasser und Oberflächengewässern z.B. für die Trinkwasserversorgung, die Wasserkraftnutzung, den Kiesabbau, die thermische Nutzung des Grundwassers oder die Abwasserentsorgung. Auch der Schutz vor Gefahren durch Hochwasser, Überschwemmungen, Starkregenereignissen oder der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bei der Heizöllagerung, in Gewerbe, Industrie oder Landwirtschaft sind Thema im Wasserrecht.

kategorie wasserwirtschaft - Umwelt

Wasserrecht und Wasserwirtschaft

  • Gewässerausbau

    Unter Ausbau ist die Herstellung, Beseitigung oder wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer zu verstehen. Deich- und Dammbauten, die den Hochwasserabfluss beeinflussen, stehen dem Gewässerausbau gleich. Beispiele für einen Gewässerausbau sind das dauerhafte Herstellen eines Sees nach Kiesabbau, die Errichtung eines Fischteichs oder die Verlegung eines Baches.

    Ein Gewässerausbau bedarf der vorherigen Planfeststellung oder Plangenehmigung durch das Landratsamt. Der Antrag ist mit Planunterlagen gemäß der Verordnung über Pläne und Beilagen in wasserrechtlichen Verfahren vorzulegen. Gerne können Sie Ihre Planungen vorab mit uns und dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim als zuständiger Fachbehörde abstimmen.

    Für Sie zuständig:

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    Veronika Rauhaus
    Tel. +49 8031 392-3412
    Fax +49 8031 392-93412
    Zimmer-Nr. 04.007
  • Hochwasserschutzmaßnahmen

    Im Rahmen von Hochwasserschutzmaßnahmen werden Gewässer so ausgebaut, dass ein Schutz von Bevölkerung und Sachgütern vor einem hundertjährlichen Hochwasser (=ein Hochwasser, das statistisch alle 100 Jahre auftritt) hergestellt wird.

    Zuständig für den hochwassersicheren Ausbau von Gewässern ist im Landkreis Rosenheim an Gewässern I. und II. Ordnung der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. An Gewässern III. Ordnung sind die Gemeinden für den Hochwasserschutz zuständig.
    Die erforderliche Planfeststellung oder Plangenehmigung erteilt das Sachgebiet Wasserrecht.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim:(https://www.wwa-ro.bayern.de/hochwasser/index.htm).

    Für Sie zuständig:

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    Michaela Jacklbauer
    Tel. +49 8031 392-3405
    Fax +49 8031 392-93405
    Zimmer-Nr. 04.016
  • Wildbachausbau

    Als Wildbachausbau werden bauliche Maßnahmen bezeichnet, mit denen die durch Wildbäche hervorgerufenen Gefahren beseitigt oder wenigstens vermindert und kontrolliert werden sollen. Zuständig für die Wildbachverbauung im Landkreis Rosenheim ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. Maßnahmen, bei denen ein Wildbach wesentlich umgestaltet wird (z.B. Geschiebesperren, Renaturierung des Gewässerlaufs usw.), sind Gewässerausbauten im Sinne von § 67 Wasserhaushaltsgesetz (WHG), für die eine vorherige Plangenehmigung oder Planfeststellung gemäß § 68 WHG durch das Landratsamt erforderlich ist.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Michaela Jacklbauer
    Tel. +49 8031 392-3405
    Fax +49 8031 392-93405
    Zimmer-Nr. 04.016
  • Gewässerunterhaltung

    Die Unterhaltung eines Gewässers umfasst seine Pflege und Entwicklung. Dazu gehören unter anderem die Erhaltung eines ordnungsgemäßen Zustandes für den Wasserabfluss, die Erhaltung der Ufer sowie der wasserwirtschaftlichen und ökologischen Leistungsfähigkeit des Gewässers. Beispielsweise stellen die Räumung eines Bachbettes oder die Ufersicherung eines Flusses gegen Ausspülung mittels Wasserbausteinen Gewässerunterhaltungsmaßnahmen dar. Zuständig für die Unterhaltung der Gewässer I. und II. Ordnung ist der Freistaat Bayern, für die Gewässer III. Ordnung sind die Bezirke, Städte und Gemeinden oder Wasser- und Bodenverbände zuständig, nicht jedoch die Anlieger.

    Für Sie zuständig:

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    Alois Feichtner
    Tel. +49 8031 392-3409
    Fax +49 8031 392-93409
    Zimmer-Nr. 04.007
  • Wasser- und Bodenverbände

    Wasser- und Bodenverbände (WBV) führen anstelle von Gemeinden Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen an den Gewässern in ihrem Verbandsgebiet durch. Einzelne Verbände wurden auch zur Errichtung und zur Unterhaltung von Wirtschaftswegen gegründet.

    Die Verbände sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, die bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts wasserwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen. Rechtsgrundlagen sind das Gesetz über Wasser- und Bodenverbände – Wasserverbandsgesetz – WVG vom 12.02.1991 und das bayerische Ausführungsgesetz (BayAGWVG) vom 10.08.1994.

    Eine Erweiterung der Aufgaben der bestehenden WBV oder die Neugründung von WBV ist nach dem BayAGWVG ausgeschlossen. Die Verbände stehen unter der Rechtsaufsicht des Landratsamtes.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Monika Sichler-Schwingenheuer
    Tel. +49 8031 392-3411
    Fax +49 8031 392-93411
    Zimmer-Nr. 04.016
  • Überschwemmungsgebiete

    Überschwemmungsgebiete sind Gebiete zwischen oberirdischen Gewässern und Deichen oder Hochufern oder sonstige Gebiete, die bei Hochwasser überschwemmt oder durchflossen oder für die Hochwasserrückhaltung beansprucht werden. In Bayern werden Überschwemmungsgebiete für ein Hochwasser, das statistisch alle hundert Jahre auftritt (hundertjährliches Hochwasser), von den Wasserwirtschaftsämtern ermittelt und in Karteform dargestellt und vom Landratsamt durch Bekanntmachung vorläufig gesichert und anschließend durch Rechtsverordnung festgesetzt.

    Nachfolgend finden Sie die Verordnungen, Bekanntmachungen und Übersichtslagepläne dieser Überschwemmungsgebiete im Landkreis Rosenheim.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim (https://www.wwa-ro.bayern.de/hochwasser/index.htm).

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Michaela Jacklbauer
    Tel. +49 8031 392-3405
    Fax +49 8031 392-93405
    Zimmer-Nr. 04.016

    Downloads:

  • Anlagen und Gebäude im Bereich von Überschwemmungsgebieten

    In festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten ist die Errichtung von baulichen Anlagen grundsätzlich verboten. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen im Einzelfall genehmigt werden. Hierfür sind neben einem Antrag zur Errichtung einer baulichen Anlage nach § 78 WHG noch Planunterlagen in 3facher Ausfertigung vorzulegen.

    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den beigefügten Merkblättern. Das Antragsformular finden Sie ebenfalls unten.

    Falls Sie technische Fragen zu baulichen Anlagen im Bereich von Überschwemmungsgebieten oder Anfragen bezüglich einzelner Grundstücke bei Angabe von Flurnummern und Gemarkung haben, wenden Sie sich bitte an die Fachkundige Stelle für Wasserwirtschaft.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Veronika Rauhaus
    Tel. +49 8031 392-3412
    Fax +49 8031 392-93412
    Zimmer-Nr. 04.007

    Downloads:

  • Anlagen im 60-m-Bereich von Gewässern

    An bzw. in Gewässern I. und II. Ordnung sowie an bestimmten Gewässern III. Ordnung dürfen Anlagen, insbesondere Gebäude, Brücken, Stege, Über- und Unterführungen (z. B. Leitungen) usw., nur mit Genehmigung des Landratsamtes nach Art. 20 des Bayerischen Wassergesetzes (BayWG) errichtet oder wesentlich geändert werden. Anlagen an Gewässern sind solche, die weniger als 60 Meter vom Ufer entfernt sind und andere Anlagen, welche die Unterhaltung oder den Ausbau des Gewässers beeinträchtigen können.

    Ist für das Vorhaben eine Baugenehmigung erforderlich, entfällt die Genehmigungspflicht nach Wasserrecht. Baurechtlich freigestellte Gebäude im 60-m-Bereich bedürfen einer isolierten wasserrechtlichen Genehmigung.

    Ansprechpartner Gebäude:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Veronika Rauhaus
    Tel. +49 8031 392-3412
    Fax +49 8031 392-93412
    Zimmer-Nr. 04.007

    Ansprechpartner sonstige Anlagen:

    Downloads:

  • Gewässerbenutzungen

    Für die Benutzung von oberirdischen Gewässern (und des Grundwassers) ist eine wasserrechtliche Erlaubnis oder Bewilligung durch das Landratsamt erforderlich. Gewässerbenutzungen sind zum Beispiel:

    Oberirdische Gewässer:

    • Entnehmen und Ableiten von Wasser (z.B. für Wasserkraftanlagen, Fischteiche)
    • Aufstauen und Absenken (z.B. für Wasserkraftanlagen)
    • Entnehmen fester Stoffe (z.B. Kies)
    • Einbringung und Einleiten von Stoffen (z.B. Einleitung von geklärtem Abwasser)

    Grundwasser:

    • Entnehmen, Zutagefördern und Ableiten von Grundwasser (z.B. für Trinkwasser- oder betriebliche Wasserversorgungen)
    • Einleiten von Stoffen ins Grundwasser (z.B. Rückleitung Kühlwasser)
  • Wasserkraftanlagen

    Die Wasserkraft ist als regenerative Energiequelle ein Beitrag zur umweltfreundlichen Stromerzeugung und deckt in Bayern zwischen 13 und 15 Prozent des Strombedarfes. Am Inn, dem größten Fluss im Landkreis Rosenheim, werden die Kraftwerke Oberaudorf-Ebbs, Nußdorf, Rosenheim, Feldkirchen, Wasserburg und Teufelsbruck betrieben, die zusammen jährlich eine durchschnittliche Strommenge von 1 Mio. MW/h erzeugen. Auch an der Mangfall sowie zahlreichen mittleren und kleinen Gewässern gibt es Wasserkraftanlagen. Insgesamt werden im Landkreis Rosenheim derzeit ca. 150 Wasserkraftanlagen betrieben.

    Für die Benutzung eines Gewässers für eine Wasserkraftanlage ist eine wasserrechtliche Bewilligung oder Erlaubnis durch das Landratsamt erforderlich.

    Ansprechpartner der Wasserkraftanlagen Inn und Mangfall:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Schweinöster
    Tel. +49 8031 392-3400
    Fax +49 8031 392-93400
    Zimmer-Nr. 04.017

    Ansprechpartner der Wasserkraftanlagen in den Gemeinden:

  • Fischteiche und sonstige Teiche

    Mit der Errichtung von Fischteichen, Biotopweihern oder Landschaftsteichen wird ein Gewässer hergestellt. Damit handelt es sich um einen Gewässerausbau, für den eine Planfeststellung oder Plangenehmigung durch das Landratsamt erforderlich ist.
    In der Regel wird z.B. für Fischteiche Wasser aus einem oberirdischen Gewässer genutzt (Aufstau, Ab- und Wiedereinleiten von Wasser). Für die Benutzung von Wasser in der Teichanlage ist eine Erlaubnis beim Landratsamt zu beantragen.

    Bitte wenden Sie sich wegen der vorzulegenden Unterlagen an das Landratsamt.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Veronika Rauhaus
    Tel. +49 8031 392-3412
    Fax +49 8031 392-93412
    Zimmer-Nr. 04.007
  • Gemeingebrauch

    Jedermann darf, soweit nicht Rechte anderer entgegenstehen und soweit Befugnisse oder der Eigentümer- oder Anliegergebrauch Dritter nicht beeinträchtigt werden, im Rahmen des Gemeingebrauchs oberirdische Gewässer außerhalb von Schilf- und Röhrichtbeständen ohne behördliche Gestattung zum Baden, Waschen, Tränken, Schwemmen, Schöpfen mit Handgefäßen, Betrieb von Modellbooten ohne eigene Triebkraft, Eissport und Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft (z.B. Ruderboote, kleinere Segelboote, Windsurfer, Faltboote) benutzen. Fremde Grundstücke dürfen dabei nicht rechtswidrig benutzt werden.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Alois Feichtner
    Tel. +49 8031 392-3409
    Fax +49 8031 392-93409
    Zimmer-Nr. 04.007
  • Eigentümer- und Anliegergebrauch

    An oberirdischen Gewässern dürfen Eigentümer oder durch sie Berechtigte oder Anlieger Wasser für den eigenen Bedarf nutzen, wenn dadurch niemand beeinträchtigt wird und keine nachteiligen Veränderungen der Eigenschaft des Wassers, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung und keine andere Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten sind.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Alois Feichtner
    Tel. +49 8031 392-3409
    Fax +49 8031 392-93409
    Zimmer-Nr. 04.007
  • Trinkwasserversorgung und Wasserschutzgebiet

    Die Sicherstellung der Wasserversorgung zählt zu den Pflichtaufgaben der Gemeinden. Im Landkreis Rosenheim wird der Bedarf an Trinkwasser ausschließlich durch Grundwasser gedeckt, das in der Regel bereits Trinkwasserqualität besitzt.

    Wenn mehr als ein Haushalt aus dem gleichen Brunnen mit Wasser versorgt werden soll oder bei gewerblicher Nutzung des Grundwassers ist für das Zutagefördern des Wassers eine wasserrechtliche Erlaubnis des Landratsamtes notwendig. Besondere Vorschriften bestehen für landwirtschaftliche Betriebe.

    Zum Schutz der öffentlichen Wasserversorgungen werden Wasserschutzgebiete vom Landratsamt festgesetzt.

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Claudia Schweinöster
    Tel. +49 8031 392-3400
    Fax +49 8031 392-93400
    Zimmer-Nr. 04.017
    dummy 300x300 - Umwelt
    Michaela Jacklbauer
    Tel. +49 8031 392-3405
    Fax +49 8031 392-93405
    Zimmer-Nr. 04.016
  • Bauwasserhaltungen

    Wenn bei einer Baumaßnahme Grundwasser oder Schichtenwasser abgepumpt werden muss, ist hierfür eine wasserrechtliche Erlaubnis einzuholen. Für das Entnehmen, Zutageleiten, Zutagefördern oder Ableiten von oberflächennahem Grundwasser für einen vorübergehenden Zweck bis zur Dauer eines Jahres und Wiedereinleiten ohne nachteilige Veränderung seiner Eigenschaften ist eine wasserrechtliche Erlaubnis nach Art. 15 in Verbindung mit Art. 70 Abs. 1 Nr. 3 des Bayerischen Wassergesetzes (BayWG) -Erlaubnis mit Zulassungsfiktion- erforderlich.

    In Trinkwasser- und Heilquellenschutzgebieten sind derartige Maßnahmen grundsätzlich unzulässig. Über Möglichkeiten einer Ausnahmegenehmigung beraten wir Sie gerne.

    Falls Sie technische Fragen zu Bauwasserhaltungen haben, wenden Sie sich bitte an die Fachkundige Stelle für Wasserwirtschaft

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Veronika Rauhaus
    Tel. +49 8031 392-3412
    Fax +49 8031 392-93412
    Zimmer-Nr. 04.007

    Downloads:

  • Erdaufschlüsse

    Jeder Erdaufschluss, bei dem das Antreffen von Grundwasser zu erwarten ist (z. B. Niederbringen eines Gartenbrunnens, Bohrungen für Untergrunderkundungen), muss mindestens 1 Monat vorher beim Landratsamt Rosenheim angezeigt werden.

    Das Landratsamt Rosenheim entscheidet dann nach fachlicher Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, ob einfache Verhältnisse vorliegen und die Brunnenerstellung genehmigungsfrei ist oder ob wegen schwieriger Untergrundverhältnisse oder wegen der Lage im Wasser- oder Heilquellenschutzgebiet eine Genehmigungspflicht vorliegt.

    Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim (https://www.wwa-ro.bayern.de/hochwasser/index.htm).

    Falls Sie technische Fraben zu Erdaufschlüssen haben, wenden Sie sich bitte an das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, Tel. 08031/305-01, E-Mail: poststelle@wwa-ro.bayern.de.
    Für die Erstellung der Antragsunterlagen empfehlen wir Ihnen, Kontakt mit einem hydrogeologischen Fachbüro aufzunehmen

    Für Sie zuständig:

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    Christa Seidl
    Tel. +49 8031 392-3401
    Fax +49 8031 392-93401
    Zimmer-Nr. 04.008

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  • Erdwärmesonden

    Da die Erdwärmenutzung immer mit Eingriffen in den Untergrund und oft auch in das Grundwasser verbunden ist, können sich für das Grundwasser verschiedene Gefahren ergeben, z.B. dann, wenn die Möglichkeit besteht, grundwasserschützende bzw. -trennende Schichten zu durchbohren.

    Die Bohrung zum Herstellen einer Erdwärmesonde ist wasserrechtlich zu behandeln.

    Nähere Informationen zum wasserrechtlichen Ablauf finden Sie im “Leitfaden Erdwärmesonden in Bayern” 

    Falls Sie technische Fragen zum Einbringen von Erdwärmesonden haben, wenden Sie sich bitte an das
    Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, Tel. 08031/305-01, E-Mail: poststelle@wwa-ro.bayern.de

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Christa Seidl
    Tel. +49 8031 392-3401
    Fax +49 8031 392-93401
    Zimmer-Nr. 04.008
  • Grundwasserwärmepumpen

    Die Entnahme von Grundwasser zur thermischen Nutzung und die Wiedereinleitung des genutzten Grundwassers stellt eine erlaubnispflichtige Gewässerbenutzung dar.

    Bei Wärmepumpen bis einschließlich 50 kJ/s Leistung ist eine Erlaubnis mit Zulassungsfiktion erforderlich. Bei Wärmepumpen mit mehr als 50 kJ/s Leistung ist eine beschränkte Erlaubnis erforderlich. Für die Errichtung der Brunnen ist eine Bohranzeige erforderlich.

    Falls Sie technische Fragen zu Grundwasser-Wärmepumpen haben, wenden Sie sich bitte an das
    Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, Tel. 08031/305-01, E-Mail: poststelle@wwa-ro.bayern.de

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Christa Seidl
    Tel. +49 8031 392-3401
    Fax +49 8031 392-93401
    Zimmer-Nr. 04.008

    Downloads:

  • Kies-, Ton- und Lehmgruben

    Beim Kiesabbau unterscheidet man zwischen Trockenabbau und Nassabbau. Beides ist gestattungspflichtig. Dies gilt ebenso für den Abbau von Ton, Lehm und Sand. Der erforderliche Antrag (formlos) mit den entsprechenden Unterlagen (Erläuterungsbericht, Bestandsplan, Abbauplan, Querschnitte, Rekultivierungsplan) ist beim Landratsamt einzureichen. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens werden verschiedene Fachbehörden sowie die jeweilige Gemeinde angehört.

    Für die Durchführung von Abbau und Verfüllung sind das Eckpunktepapier sowie der Leitfaden zu den Eckpunkten des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit maßgeblich. (https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/grundwasser/doc/verfuell.pdf).

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Wolfgang Marx
    Tel. +49 8031 392-3410
    Fax +49 8031 392-93410
    Zimmer-Nr. 04.008
  • Abwasserbeseitigung

    Zur Abwasserbeseitigung sind grundsätzlich die Gemeinden verpflichtet. An den Bau und Betrieb von Abwasseranlagen und die Reinigung von Abwasser vor dem Einleiten in oberirdische Gewässer oder den Untergrund (Grundwasser) werden strenge Anforderungen gestellt.

    Die Abwasserentsorgung erfolgt im Landkreis Rosenheim

    • durch kommunale Kanalisation und Kläranlagen,
    • in Außenbereichen, in denen eine zentrale Abwasserentsorgung technisch oder wirtschaftlich zu aufwändig ist, über Kleinkläranlagen (Kleineinleiter bis 8 m³/Tag) und
    • bei größeren Gewerbe- und Industriebetrieben durch den besonderen Anforderungen entsprechende betriebliche Anlagen (Großeinleiter ab 8 m³/Tag).

    Für Sie zuständig:

    dummy 300x300 - Umwelt
    Martina Riedl
    Tel. +49 8031 392-3413
    Fax +49 8031 392-93413
    Zimmer-Nr. 04.002
  • Kleinkläranlagen

    Anwesen, die nicht an die kommunale Abwasseranlage angeschlossen werden können, müssen die anfallenden häuslichen Abwässer über Kleinkläranlagen mit biologischer Nachreinigung entsorgen. Dies sind Einleitungen mit einer Abwassermenge von bis zu 8 m³/Tag (Kleineinleitungen).

    Das Einleiten von Abwasser aus einer Kleinkläranlage in das Grundwasser oder in ein oberirdisches Gewässer bedarf der wasserrechtlichen Erlaubnis des Landratsamtes. Weitere Informationen hierzu und zur Wartung und Prüfung der Kleinkläranlagen finden Sie im beigefügten Merkblatt.

    Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an einen anerkannten privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft

    Die gebietsbezogenen wasserwirtschaftlichen Anforderungen für die Einleitung des gereinigten Abwassers aus Kleinkläranlagen finden Sie im nächsten Bereich “Gebietsbezogene Anforderungen an die Abwasserbeseitigung”.

    Für Sie zuständig: