Verbraucherschutz, Veterinärwesen

Gesunde Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung sind wichtige Themen, auch im Landratsamt. Es geht unter anderem um das Tierwohl und um den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüfen Hersteller- und Verarbeitungsbetriebe und nehmen Proben zur Untersuchung auf Krankheitserreger, Verderbniserscheinungen, Rückstände oder irreführende Kennzeichen. Neben dem breitgefächerten Feld der Lebensmittelhygiene und Lebensmittelüberwachung geht es auch um Tiergesundheit, Tierseuchenbekämpfung und Tierschutz.

Verbraucherschutz Veterinäramt © auremar Adobe Stock Photo
  • Verbraucherschutz, GewerberechtVerbraucherschutz © terovesalainen Adobe Stock Photo
  • Heimaufsicht, BetreuungsstelleHand von altem Menschen halten © Kuzmaphoto Adobe Stock Photo
  • Staatliches VeterinäramtKuh in der Wiese © juffisch Adobe Stock Photo

Allgemeine Informationen

Der Schutz des Menschen und der Tiere steht hier im Mittelpunkt. Im Bereich Verbraucherschutz geht es um die Lebensmittelüberwachung und den Vollzug veterinärrechtlicher Vorschriften. Schwerpunkt des Gesundheitsrechts ist der Vollzug des Infektionsschutzgesetzes. Zudem kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Umsetzung der Vorschriften der Gewerbeordnung.

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Gewerbe und Gaststätten

  • Allgemeines zu Gewerbe und Gaststätten

    Grundsätzlich hat jeder das Recht im Rahmen bestehender Gesetze ein Gewerbe zu betreiben. Die Tätigkeiten unterliegen dabei den Vorschriften der Gewerbeordnung.

    Jede gewerbliche Tätigkeit muss bei der zuständigen Gemeinde angezeigt werden. Für einzelne Gewerbebereiche ist zudem eine spezielle Erlaubnis erforderlich ( z.B. Gaststätten, Spielhallen etc.).

  • Glücksspielrecht

    Wer eine Spielhalle oder ein ähnliches Unternehmen gewerbsmäßig betreiben will, benötigt eine gewerberechtliche (§ 33i der Gewerbeordnung – GewO) sowie eine glücksspielrechtliche Erlaubnis (§ 4 des Glücksspielstaatsvertrages – GlüStV).

    Für Sie zuständig:

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    Angelika Diestelhorst
    Tel. +49 8031 392-6158
    Fax +49 8031 392-96156
    Zimmer-Nr. 04.304

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    Merkblatt zum Betrieb einer Spielhalle 78.60 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Bewachungsunternehmen

    Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will (Bewachungsgewerbe), bedarf dazu einer Erlaubnis.

    Das Bewachungsgewerbe weist ein breites Spektrum von Tätigkeiten auf. Es reicht von herkömmlicher Gebäudebewachung, über den Veranstaltungsdienst, die Durchführung von Geld- und Werttransporten, den Personenschutz bis hin zur Bewachung von Industrieanlagen.

    Für Sie zuständig:

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    Angelika Diestelhorst
    Tel. +49 8031 392-6158
    Fax +49 8031 392-96156
    Zimmer-Nr. 04.304

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    Merkblatt zur Bewachungserlaubnis 106.26 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Makler, Bauträger

    Makler, Bauträger, Baubetreuer und Finanzdienstleister benötigen eine Erlaubnis.

    Seit dem 01.01.2020 ist für die Erteilung der Erlaubnis für eine Makler- und Bauträgertätigkeit die Industrie- und Handelskammer zuständig.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    https://www.ihk-muenchen.de/

    Für Sie zuständig:

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    Monika Schöner
    Tel. +49 8031 392-6155
    Fax +49 8031 39296155
    Zimmer-Nr. 04.303
  • Private Krankenanstalten

    Privatkrankenanstalten i. S. d. § 30 Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung (GewO) sind privat betriebene Einrichtungen, die der Durchführung einer stationären Krankenbehandlung dienen.

    Die Erlaubnis ist personen- und raumbezogen. Bei einem Wechsel des Betreibers oder des Behandlungsspektrums ist eine neue Konzession erforderlich.
    Die Antragstellung sollte mit einem Vorlauf von mindestens 6 Monaten vor dem Beginn von Baumaßnahmen erfolgen, um kostenneutrale Korrekturen bei den Planungen zu ermöglichen.

    Für Sie zuständig:

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    Angelika Diestelhorst
    Tel. +49 8031 392-6158
    Fax +49 8031 392-96156
    Zimmer-Nr. 04.304

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    Merkblatt-Konzessionierung von Privatkliniken gemäß § 30 Gewerbeordnung (GewO)236.35 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Reisegewerbe

    Wer gewerbsmäßig ohne vorhergehende Bestellung durch den Kunden, außerhalb der gewerblichen Niederlassung oder ohne eine solche zu haben

    • Waren feilbieten oder Bestellungen aufsuchen (vertreiben) oder ankaufen,
    • (Dienst-)Leistungen anbieten oder Bestellungen auf (Dienst-)Leistungen aufsuchen oder
    • unterhaltende Tätigkeiten als Schausteller oder nach Schaustellerart ausüben

    benötigt eine Reisegewerbekarte.

    Für Sie zuständig:

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    Monika Schöner
    Tel. +49 8031 392-6155
    Fax +49 8031 39296155
    Zimmer-Nr. 04.303

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    Antrag Merkblatt Reisegewerbekarte 209.10 KB02.11.2020 herunterladenVorschau
    Merkblatt zum Reisegewerbe 122.10 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Gaststätten

    Wer gewerbsmäßig alkoholische Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht benötigt eine Gaststättenerlaubnis (§ 2 Gaststättengesetz).

    Dies gilt für Schankwirtschaften, aber z.B. auch für Imbisswägen, Kioske, Freischankflächen oder Biergärten.
    Keine Erlaubnis benötigt, wer ausschließlich alkoholfreie Getränke und Speisen verabreicht.

    Für Sie zuständig:

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    Monika Schöner
    Tel. +49 8031 392-6155
    Fax +49 8031 39296155
    Zimmer-Nr. 04.303

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Verbraucherschutz, Gesundheitsrecht

  • Allgemeines zum Verbraucherschutz und Gesundheitsrecht

    Der Bereich Verbraucherschutz umfasst die Lebensmittelüberwachung und den Vollzug veterinärrechtlichen Vorschriften.

    Im Bereich Gesundheitsrecht erfolgt schwerpunktmäßig der Vollzug des Infektionsschutzgesetzes. Zur Vermeidung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten werden nach fachlicher Einschätzung des Staatl. Gesundheitsamt erforderliche Anordnungen getroffen.

    Auch die Überwachung der im Landkreis ansässigen Apotheken in Zusammenarbeit mit der Pharmazierätin der Regierung von Oberbayern sowie die Erteilung von Heilpraktikererlaubnissen gehört zum Aufgabengebiet.

  • Lebensmittelüberwachung, Lebensmittelrecht

    Schwerpunkt der Lebensmittelüberwachung ist die Kontrolle der rund 4.000 im Landkreis Rosenheim ansässigen Lebensmittelbetriebe auf Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften. Die eingesetzten Lebensmittelüberwachungsbeamtinnen und –beamten achten in den Betrieben auf die Einhaltung der hygienischen Anforderungen und die Unbedenklichkeit der Produkte. Der Überwachung unterliegen neben Lebensmittel auch Tabakerzeugnisse, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände.

    Lebensmittelüberwachung in Bayern
    https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/ueberwachung/index.htm

    Verbraucherinformationssystem
    https://www.vis.bayern.de/

    Lebensmittelwarnungen
    https://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/liste/alle/deutschlandweit/10/0

    Veröffentlichungen nach §40 Abs. 1a LFGB
    https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/ueberwachung/informationen_40_1a/index.htm

    Für Sie zuständig:

  • Apotheken

    Für den Betrieb einer Apotheke mit bis zu drei Filialapotheken oder einer Krankenhausapotheke benötigen Sie eine Erlaubnis nach dem Gesetz über das Apothekenwesen (ApoG).

    Gesetzliche Grundlagen: § 1 Abs. 2 in Verbindung mit § 2 des Gesetzes über das Apothekenwesen (ApoG)

    Für Sie zuständig:

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    Maria Kellner
    Tel. +49 8031 392-6166
    Fax +49 8031 392 96166
    Zimmer-Nr. 04.304

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    Antrag_Versandapotheke-Formular 110.77 KB24.08.2020 herunterladenVorschau
    Erlaubnisverfahren_Apotheke 78.05 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Heilpraktiker

    Wer in der Bundesrepublik Deutschland als Heilpraktiker tätig werden möchte, bedarf einer entsprechenden Erlaubnis. Die Heilpraktikererlaubnis wird auf Antrag und grundsätzlich nach bestandener Kenntnisüberprüfung erteilt. Die Kenntnisüberprüfung für Bewerber aus dem Landkreis Rosenheim findet am Landratsamt München statt.

    Maßgeblich für die Antragstellung ist der Hauptwohnsitz bzw. der Ort an dem die Tätigkeit ausgeübt werden soll.

    Die schriftlichen Überprüfungen finden jährlich zweimal statt:

    Prüfungstermin     Anmeldeschluss
    am dritten Mittwoch im März     31. Dezember des Vorjahres
    am zweiten Mittwoch im Oktober     30. Juni des Jahres

    Für Sie zuständig:

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    Maria Kellner
    Tel. +49 8031 392-6166
    Fax +49 8031 392 96166
    Zimmer-Nr. 04.304

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    Antrag auf Erteilung einer Heilpraktikererlaubnis Formular 118.88 KB24.08.2020 herunterladenVorschau
    Merkblatt für Heilpraktiker und Antragsteller die eine auf ein Gebiet beschränkte Erlaubnis beantragen170.96 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

Gesundheitlicher Verbraucherschutz, Lebensmittelhygiene

  • Allgemeines zum Verbraucherschutz

    Im Rahmen dieses Sachbereiches nimmt das Veterinäramt u. a. folgende Aufgaben wahr:

    • Überwachung der nach VO (EG) 853/2004 zugelassenen Lebensmittelbetriebe sowie der registrierten Metzgereien und Direktvermarkter
    • Vorbereitung der Zulassung von Lebensmittelbetrieben sowie Beteiligung an Kontrollen dieser Betriebe durch die Regierung
    • Fachliche Beratung der Lebensmittelüberwachungsbeamten bei der Überwachung von weiteren Betrieben, in denen Lebensmittel tieriscer Herkunft behandelt werden.
    • Organisation und z. T. Durchführung der Probenahmen in Erzeugerbetrieben im Rahmen des nationalen Rückstandskontrollplanes (z B. Untersuchung auf Arzneimittelrückstände)
    • Cross Checks im Falle von Hemmstoffbefunden und positiven Befunden nach dem Rückstandskontrollplan
    • Überwachung des Tierschutzes bei der Schlachtung sowie der Sachkundenachweise nach Tierschutz-Schlachtverordnung
    • Aufsicht über die amtlichen Tierärzte

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Heike Kuner
    Tel. +49 8031 392-6315
    Fax +49 8031 392-96315
    Zimmer-Nr. 006
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    Dr. Andrea Aigner
    Tel. +49 8031 392-6319
    Fax +49 8031 392-96319
    Zimmer-Nr. 008
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    Dr. Monika Stuible
    Tel. +49 8031 392-6302
    Fax +49 8031 392-96302
    Zimmer-Nr. 006
  • Fleischhygiene

    Der Untersuchungspflicht vor (Schlachttieruntersuchung) und nach der Schlachtung (Fleischuntersuchung) unterliegen Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Geflügel, Kaninchen sowie Farmwild.

    Bei Hausschlachtungen (Verbrauch des Fleisches nur im eigenen Haushalt) am Hof des Landwirtes entfällt die Schlachttieruntersuchung, wenn der Landwirt keine bedenklichen Merkmale an dem zu schlachtenden Tier feststellt. Eine Fleischuntersuchung ist immer notwendig.

    Die Schlachttier-und Fleischuntersuchung kann bei Geflügel und Kaninchen entfallen, wenn der Landwirt seine von ihm gehaltenen Tiere schlachtet und eine bestimmte Stückzahl nicht überschritten wird (bis 10.000 Stück).

    Die Fleischuntersuchung kann bei erlegtem Haarwild unterbleiben, wenn von Seiten des Jägers als kundige Person keine bedenklichen Merkmale festgestellt werden und das Fleisch zum eigenen Verbrauch gedacht ist oder unmittelbar an einzelne Personen zum eigenen Verbrauch abgegeben wird oder das Fleisch in geringen Mengen (Tagesstrecke) an Betriebe geliefert wird, die es an Verbraucher zum Verzehr an Ort und Stelle abgeben oder zur Verwendung im eigenen Haushalt.

    Daneben sind Schweine und Wildschweine immer auf Trichinen zu untersuchen.

    Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung wird von amtlichen Tierärzten/innen wahrgenommen.

    Dazu ist der Landkreis in Fleischbeschaubezirke eingeteilt.(siehe Downloads)

    Daneben gibt es im Landkreis auch 3 Trichinenuntersuchungsstellen:

    • Dr. Vettari / Dr. Brinkmann in Bad Aibling
    • TA Liedl in Rott a Inn
    • Dr. Weiss / Dr. Kalscheuer in Frasdorf

    Neben der Schlachttier- und Fleischuntersuchung sowie Trichinenuntersuchung werden von den amtlichen Tierärzten immer auch Proben nach dem nationalen Rückstandskontrollplan entnommen.

    Einzelne amtliche Tierärzte/innen machen darüber hinaus Hygieneüberwachungen in zugelassenen Schlacht-/Fleischbetrieben und überwachen auch den Tierschutz bei der Schlachtung.

  • Sachkundenachweis Schlachten

    In dem nachfolgend aufgeführten Informationsblatt sind die Anforderungen enthalten, die für die Ausstellung der Sachkundebescheinigung Schlachten nach Art. 21 Abs. 7 VO (EG) Nr. 1099/2009 und § 4 Tierschutzschlachtverordnung erforderlich sind. Zusätzlich haben wir das Antragsformular für Sie bereitgestellt.

    Bitte beachten Sie, dass für die Erteilung der Sachkundebescheinigung immer die Wohnortbehörde (Veterinäramt/Landratsamt) zuständig ist.

    Downloads:

    Alle downloaden
    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    Antrag auf Ausstellung der Sachkundebescheinigung Sachkundebescheinigung Art. 7 Abs. 2 VO (EG) 1099/2009116.04 KB16.12.2019 herunterladenVorschau
    Informationsblatt zum Sachkundenachweis Schlachten nach der VO (EG) Nr. 1099/2009 und §4 Tierschutzschlachtverordnung92.08 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Direktvermarktung von Eiern

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der LfL

    https://www.lfl.bayern.de/iem/vieh-gefluegel/026681/

  • Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung

    Hier haben wir die Formulare aus o.g. Verordnung für Sie bereitgestellt.

    Downloads:

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    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    Anlage 7 - 2019 Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen,
    Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs
    (Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung – Tier-LMHV)
    22.75 KB16.12.2019 herunterladenVorschau
    Anlage 8 - 2019 Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen,
    Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs
    Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung
    43.90 KB16.12.2019 herunterladenVorschau

Allgemeine Informationen

Die Interessen und Bedürfnisse von alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen sind das Aufgabengebiet der Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtung – Qualitätsentwicklung und Aufsicht – (FQA/Heimaufsicht). Sie berät in Heimangelegenheiten und überwacht die Einhaltung der Qualitätsanforderungen.
Die Betreuungsstelle ist eine Beratungsstelle zu den Themen “rechtliche Betreuungen”, “Vorsorgevollmachten” und “Betreuungsverfügung”.

Frau schiebt älteren Mann im Rollstuhl © luckybusiness Adobe Stock Photo

FQA, Heimaufsicht

  • Allgemeines zu FQA und Heimaufsicht

    Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtung – Qualitätsentwicklung und Aufsicht – (FQA/Heimaufsicht)

    Die FQA ist für die Beratung in Heimangelegenheiten und die Überwachung der Einhaltung der Qualitätsanforderungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen für volljährige Menschen mit Behinderungen sowie in ambulant betreuten Wohnformen zuständig.

    Aufgabe der FQA nach dem PfleWoqG ist es, darauf hinzuwirken, dass die Interessen und Bedürfnisse der alten, behinderten und pflegebedürftigen Menschen erkannt, beachtet und geschützt werden.

    Bei Beschwerden über Missstände können Sie sich jederzeit an die FQA wenden.

  • Beratung

    Beratung von

    • Bewohnerinnen/Bewohnern in stationären Einrichtungen, Bewohnervertretungen, Bewohnerfürsprechern über ihre Rechte und Pflichten
    • Personen, die ein berechtigtes Interesse haben, über stationäre Einrichtungen und über die Rechte und Pflichten der Träger und der Bewohnerinnen und Bewohner solcher stationären Einrichtungen
    • Personen und Träger, die die Schaffung von stationären Einrichtungen anstreben oder bereits betreiben, bei der Planung und dem Betrieb dieser Einrichtungen,
    • Einrichtungsträgern (aktuellen und künftigen) bei der Planung und dem Betrieb stationärer Einrichtungen
    • Bewohnerinnen und Bewohner von ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Betreuten Wohngruppen für Menschen mit Behinderung über ihre Rechte und Pflichten
  • Qualitätssicherung, Überwachung

    Die Einhaltung der Qualitätsanforderungen in den stationären Einrichtungen wird grundsätzlich unangemeldet überprüft. Diese Begehungen finden mindestens einmal jährlich statt; zusätzlich werden anlassbezogene Überprüfungen vorgenommen.

    Ebenso wird auch die Qualität der Betreuung und Pflege in den ambulant betreuten Wohnformen unter Berücksichtigung durchgeführter Qualitätssicherungsmaßnahmen grundsätzlich einmal im Jahr angemeldet oder unangemeldet bzw. anlassbezogen kontrolliert.

    Sind in einer stationären Einrichtung oder einer ambulant betreuten Wohnform Mängel festgestellt worden, erfolgt eine Beratung über die Möglichkeiten zur Abstellung der Mängel. Die Mängelbehebung kann auch durch verwaltungsrechtliche Maßnahmen durchgesetzt werden.

    Für Sie zuständig:

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    Susanne Philipp
    Tel. +49 8031 392-6131
    Fax +49 8031 392-96131
    Zimmer-Nr. 04.312
    kein Foto
    Anna Berger
    Tel. +49 8031 392-6137
    Fax +49 8031 392 96137
    Zimmer-Nr. 04.311
    kein Foto
    Maria Miesgang
    Tel. +49 8031 392-6133
    Fax +49 8031 392-96133
    Zimmer-Nr. 04.311
    kein Foto
    Michael Schwägerl
    Tel. +49 8031 392-6130
    Fax +49 8031 392-96130
    Zimmer-Nr. 04.313
    kein Foto
    Sandra Reitzammer-Neumüller
    Tel. +49 8031 392-6132
    Fax +49 8031 392-96132
    Zimmer-Nr. 04.310
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    Simone Leidmann-Meiershofer
    Tel. +49 8031 392-6147
    Zimmer-Nr. 04.312

    Downloads:

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    Adressenliste Einrichtungen (Stand 2020-12-01) 325.21 KB01.12.2020 herunterladenVorschau

Betreuungsstelle

  • Allgemeines zur Betreuungsstelle

    Die Betreuungsstelle ist eine Beratungsstelle zu den Themen “rechtliche Betreuungen”, “Vorsorgevollmachten” und “Betreuungsverfügung”.

    Sie wirkt in Verfahren mit, in denen das Amtsgericht (Betreuungsgericht) über die Bestellung eines Betreuers als gesetzlichen Vertreter zu entscheiden hat.

    In der Betreuungsstelle erfolgt auch die Beglaubigung von Unterschriften und Handzeichen bei Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen.

  • Betreuung (gesetzliche Vertretung Erwachsener)

    Wenn das Amtsgericht (Betreuungsgericht) die Bestellung eines Betreuers prüft, unterstützt die Betreuungsstelle das Gericht bei der Feststellung eines aufklärungsbedürftigen Sachverhaltes und schlägt einen geeigneten Betreuer vor. Darüber hinaus berät sie die Angehörigen und Betroffenen.

    Die Anregung eines Betreuungsverfahrens erfolgt entweder direkt beim Betreuungsgericht oder auch bei der Betreuungsstelle. Grundsätzlich wird ein Hausbesuch von unseren Mitarbeitern durchgeführt. In Ausnahmefällen kann auch eine Vorsprache erforderlich sein.

    Durch die Tätigkeit der Betreuungsbehörde in einem Betreuungsverfahren entstehen keine Kosten. Die Kosten, die durch die Tätigkeit des Gerichts anfallen, werden dort festgesetzt.

    Downloads:

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    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    Anregung-einer-Betreuung 62.29 KB25.11.2020 herunterladenVorschau

  • Beratung (Vollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung)

    Zur gegenseitigen Vertretung von Eheleuten untereinander sowie Eltern oder Kindern bedarf es einer rechtswirksamen Legitimation.

    Jeder Bürger hat verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge: die Vollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung.

    Detaillierte Informationen mit für Sie vorbereiteten Formularen finden Sie in der Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in unserem Downloadbereich.

    Für weitergehende Fragen können Sie sich telefonisch an uns wenden. Bei persönlichen Vorsprachen bitten wir in jedem Fall um eine vorherige Terminvereinbarung.

    Weitere Informationen erhalten Sie auch unter folgenden Links:
    Bayerisches Staatsministerium für Justiz (www.justiz.bayern.de/)
    Amtsgericht Rosenheim (www.justiz.bayern.de/gericht/ag/ro/)

    Für Sie zuständig:

    Downloads:

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    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    BROSCHÜRE Betreuungsrecht (BMJV - 2020) 1.48 MB08.07.2020 herunterladenVorschau

Allgemeine Informationen

Das Staatliche Veterinäramt sitzt als Außenstelle des Landratsamtes in Bad Aibling.

Es befasst sich mit der Tierseuchenbekämpfung, dem tierischen Nebenprodukterecht, der tierischen Lebensmittelhygiene, dem Tierschutz, dem Tierarzneimittelrecht sowie der Überprüfung der Cross-Compliance-Vorschriften in den vorgenannten Aufgabenbereichen.

Diese Aufgaben hat das Veterinäramt Rosenheim auch für das Gebiet der Stadt Rosenheim inne.

Bitte vereinbaren Sie vor Ihrem Besuch im Veterinäramt einen Termin, da sich unsere Tierärzte oftmals im Außendienst befinden. Auch bei telefonischen Anfragen bitten wir aus diesem Grund um Kontaktaufnahme über die zentrale Rufnummer des Geschäftszimmers (+49 8031 392-6310).

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Tierseuchenbekämpfung

  • Allgemeines zur Tierseuchenbekämpfung

    Ziel ist die Erhaltung der Gesundheit der im Landkreis lebenden Tiere, die Vermeidung von Tierseuchen und der Schutz des Menschen vor Krankheiten, die von Tieren übertragen werden können.

    Die Durchführung von systematischen Bekämpfungsprogrammen wird vom Veterinäramt organisiert, koordiniert und überwacht. Dazu zählen z.B. die Bekämpfung der BHV1-Infektion (IBR) und der Virusdiarrhöe (BVD/MD) der Rinder, der Blauzungenkrankheit (Rind und Schaf) oder auch der Tollwut, sowie zahlreiche andere Seuchen bei Nutztieren, Fischen und Bienen.
    Für Tierseuchen, die im Falle ihres Ausbruchs große wirtschaftliche Schäden verursachen – wie z. B. die Maul- und Klauenseuche, Schweinepest oder Vogelgrippe werden Seuchennotstandspläne ständig aktualisiert und Bekämpfungsstrategien organisiert.

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
    Tel. +49 8031 392-6344
    Fax +49 8031 392-96344
    Zimmer-Nr. 011
    kein Foto
    Dr. Gudrun Wieland
    Tel. +49 8031 392-6323
    Fax +49 8031 392-96323
    Zimmer-Nr. 012
    kein Foto
    Dorothea Ullrich
    Tel. +49 8031 392-6312
    Fax +49 8031 392-96312
    Zimmer-Nr. 002
  • Afrikanische Schweinepest

    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Virus bedingte Infektionskrankheit, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Die Übertragung erfolgt entweder direkt von Tier zu Tier (v. a. das Blut infizierter Tiere ist hoch ansteckend) oder indirekt z. B. über kontaminierte Gegenstände. Insbesondere Speiseabfälle aus nicht durchgegarten Schweineprodukten (z. B. Salami, Schinken) stellen eine mögliche Infektionsquelle dar. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Auch der Verzehr von Schweinefleisch ist gesundheitlich unbedenklich. Andere Tiere wie z. B. Jagdhunde können nicht erkranken.

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat am 10. September 2020 mitgeteilt, dass es in Brandenburg den deutschlandweit ersten amtlich bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein gibt.

     

    Wichtige Informationen für Schweinehalter:

    https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/asp/asp_statusuntersuchung.htm

     

    Weitere aktuelle Informationen finden Sie hier:

    https://www.stmuv.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung.htm?PMNr=82/20

    Für weitere Fragen zur Afrikanischen Schweinepest hat das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unter 09131 / 6808 5700 eine Hotline eingerichtet.

    FAQ´s, Merkblätter und Rahmenplan zur Bekämpfung der ASP in Bayern:

    https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/krankheiten/asp/rahmenplan.htm

    Vorträge auf der Grünen Woche Berlin 2018:
    https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP_Veranstaltung_180125.html

    Tierfund-App:
    http://www.wildtierportal.bayern.de/wildtiere_bayern/185489/index.php

    Maßnahmenkatalog des FLI zur Bekämpfung:
    https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00005433/DJV-FLI_Massnahmenkatalog-ASP_101017.pdf

    Video Österreichisches Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz für Jäger:
    https://www.youtube.com/watch?v=HHmdcgf9Vrw

    Bergung von Wildschweinen Hessisches Landwirtschaftsministerium:
    https://umwelt.hessen.de/video/bergung-von-kadavern-im-seuchenfall-afrikanische-schweinepest

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Gudrun Wieland
    Tel. +49 8031 392-6323
    Fax +49 8031 392-96323
    Zimmer-Nr. 012
  • Blauzungenkrankheit

    Aktuelle Informationen finden Sie hier:

    https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/index.htm

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
    Tel. +49 8031 392-6344
    Fax +49 8031 392-96344
    Zimmer-Nr. 011
  • Geflügelpest / Aviäre Influenza

    Bedenkliche Risikoeinschätzung der Experten – hohe Gefahrenlage für die deutsche Wasservogelpopulation und gewerbliche und private Geflügel- und Vogelhaltungen – Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollen unbedingt verhindert werden

     

    In Deutschland sind seit dem 30.10.2020 mehrere Fälle von hochpathogenem Geflügelpestvirus (H5N8) bei Wildvögeln zeitgleich an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten. Gleichzeitig ist derzeit der Vogelzug (auch Wasservögel) in vollem Gange, und die Dichte der Vogelpopulationen in Rastgebieten wird in den kommenden Wochen weiter zunehmen bzw. durch Kälteeinbrüche beschleunigt. Diese Bedingungen begünstigen die Virusübertragung und Ausbreitung.

    Das Risiko weiterer Einträge von HPAI H5-Viren nach Deutschland, die Ausbreitung von HPAI H5-Viren in Wasservogelpopulationen in Deutschland und ein Eintrag in deutsche Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln wird vom FRIEDRICH-LOEFFLER-INSTITUT (FLI) als hoch eingeschätzt.

     

    Das FLI empfiehlt folgende Maßnahmen:

    1. Auffälliges Verhalten und Totfunde bei Wildvögeln sollten umgehend den Veterinärbehörden zur Bergung und Untersuchung gemeldet werden.
    2. In gewerblichen und nebenberuflichen Geflügel- und Vogelhaltungen, insbesondere mit Auslauf- und Freilandhaltung, sollten Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen dringend überprüft und, wenn nötig, optimiert werden.
    3. Einhaltung der gesetzlichen Mindest-Biosicherheitsmaßnahmen auch in Kleinhaltungen
    4. Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild oder dessen Ausscheidungen in Berührung gekommen sind, zu Geflügel.

     

    Das Staatliche Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Überspringen des Erregers auf Haus- und Nutzgeflügel bereits im Vorfeld wirksam verhindert werden muss. Die gesetzlichen  Biosicherheitsmaßnahmen in Kleinbetrieben von 2016 gelten auch weiterhin. Dazu zählen die folgenden Regeln:

    • Die Eingänge zu den Geflügelhaltungen müssen mit geeigneten Einrichtungen zur Schuhdesinfektion versehen sein oder es müssen vor Betreten des Stalles die Schuhe gewechselt werden.
    • Im Stall sollte auch vom Halter nur für diesen Zweck bestimmte Kleidung getragen werden, um das Virus nicht durch die Straßenkleidung einzubringen.
    • Vor Arbeiten im Stall sollten die Hände gewaschen werden.
    • Wildvögel sollten von den Haltungen bestmöglich ferngehalten werden, indem ihnen vom Geflügelhaltern kein Futter in unmittelbarer Nähe der Ställe angeboten wird.
    • Der Besuch von fremden Personen im Geflügelstall muss auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden.
    • Die eigenen Tiere sollten nur an Stellen gefüttert werden, die für wildlebende Vögel nicht zugänglich sind.
    • Das Geflügel sollte nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben.
    • Auch Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sollte für wildlebende Vögel unzugänglich aufbewahrt werden.

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
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  • Tuberkulose der Rinder

    Aktuelles zur Tuberkulose der Rinder im Landkreis Rosenheim Stand 16.11.2016

    Für den Landkreis Rosenheim gibt es nach den aktuellen Ergebnissen kein erhöhtes Risiko hinsichtlich der Tuberkulose der Rinder.

    In den Jagdjahren 2014/2015 und 2015/2016 sowie im laufenden Jagdjahr wurde im Rahmen des Monitorings erlegtes Rotwild auf Tuberkulose der Rinder untersucht. Bereits im Jagdjahr 2013/2014 wurden 130 Stück Rotwild am LGL in Oberschleißheim auf Rinder-TBC untersucht. Dabei konnte bei keinem Tier Rinder-TBC nachgewiesen werden.  Die Proben wurden von den Jägern entnommen und zu den Sammelstellen befördert. Den Jäger danken wir für ihr freiwilliges Engagement zur Bekämpfung dieser gefährlichen Zoonose.

    In der Landwirtschaft wurden 39969 Rinder aus 1099 Betrieben untersucht. Darunter waren auch 4076 Almtiere der Saison 2013 aus 223 Betrieben. Davon wurden 39968 Tiere mit negativem Ergebnis bereits im Simultantest befunden. Bei einer Kalbin (Almrückkehrerin) war eine pathologisch-anatomische und molekularbiologische Nachuntersuchung notwendig, die aber ebenfalls ein negatives Ergebnis erbrachte.

    Bezüglich allgemeiner Fragen zur Tuberkulose der Rinder informiert die Broschüre des FLI (Friedrich-Löffler-Institutes), welche Sie unten finden.

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    Dr. Christian Otterbein
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  • Equidenpass auch für Freizeit- und Hobbypferde

    Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat den Vertrag mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), der die FN zur Ausstellung der Pässe für nicht registrierte Equiden aus Bayern ermächtigte, am 7.10.2010 fristlos gekündigt.
    Damit können Pässe für nicht registrierte Equiden („Freizeitpferde“) in Bayern ausschließlich vom Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. ausgestellt werden (Landshamer Str. 11, 81929 München, Tel.: 089 / 926967-204, Fax: 089 / 907405, http://www.bayerns-pferde.de/).

    Es ist ferner zu beachten, dass für die Kennzeichnung der Equiden nur noch die laut Viehverkehrsverordnung vorgeschriebenen Transponder (Code: 276+02+10-stellige Nummer) verwendet werden dürfen. Die Implantation anderer Transponder (z.B. Kleintiertransponder) ist unzulässig. Die Transponder erhält der Tierhalter zusammen mit dem Equidenpassantrag vom Landesverband Bayerischer Pferdezüchter. Der Tierhalter beauftragt den Tierarzt mit der Implantation des Transponders. Der Tierarzt muss die Implantation des Transponders im Passantrag bestätigen und sich durch seine Registriernummer legitimieren.
    Das Zeichnen des Diagramms ist nicht mehr verbindlich vorgeschrieben. Der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter verzichtet bei nicht registrierten Equiden auf ein Diagramm.
    Im Zusammenhang mit dem derzeitigen Auftreten der Equinen infektiösen Anämie hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit festgestellt, dass Aufklärungsbedarf bei zahlreichen Detailfragen zur Pferdekennzeichnung besteht. Es soll ein Merkblatt erarbeitet werden, über dessen Erscheinen informiert werden wird.

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
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  • Erlaubnisse nach der Viehverkehrsordnung

    Für gewerbliche Viehhandelsunternehmen und Viehtransportunternehmen sowie für Viehsammelstellen sind nach den Vorschriften der Viehverkehrsverordnung (VVVO) Zulassungen notwendig.
    Dies bedeutet, dass jeder, der gewerbsmäßig mit Vieh handelt oder gewerbsmäßig Vieh selbstständig oder im Rahmen der arbeitsteiligen Tierproduktion Vieh transportiert oder eine Tiersammelstelle betreibt, der behördlichen Zulassung bedarf.

    Viehhandelsunternehmen:
    Dies ist ein Betrieb, der gewerbsmäßig Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde oder Geflügel direkt oder von einem Dritte kauft und diese innerhalb von 30 Tagen wieder verkauft oder in einen anderen Betrieb umsetzt. Zusätzlich zur Zulassung nach VVVO ist auch eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz erforderlich.

    Transportunternehmen:
    Dies ist ein Betrieb, der Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde oder Geflügel gewerbsmäßig oder im Rahmen der arbeitsteiligen Tierproduktion transportiert oder Dritten für gewerbsmäßige Transporte dieser Tiere Transportmittel zur Verfügung stellt. Zusätzlich zu dieser Zulassung ist auch eine Zulassung nach Tierschutzgesetz erforderlich.

    Sammelstelle:
    Dies ist eine Einrichtung, in der Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde oder Geflügel aus verschiedenen Betrieben für den Handel zusammengeführt werden.

    Anträge
    Bitte setzen Sie sich wegen der notwendigen Anträge mit uns in Verbindung

    Gesetzliche Grundlagen

    Für Sie zuständig:

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    Martin Brunner
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  • Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere (auch Hobbyhaltungen)

    Bitte melden Sie Ihre Tierhaltung am Veterinäramt unter 08031-392-6310 an. Hier erhalten Sie auch ein Formular zur Erteilung einer landwirtschaftlichen Betriebsnummer.

Tiere auf Reisen

  • Heimtierreiseverkehr

    In der EU gelten überwiegend einheitliche Regeln für Hunde und Katzen im Reiseverkehr:

    Hunde und Katzen müssen eindeutig gekennzeichnet sein. Ein Transponder ist seit dem 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tiere verpflichtend.

    Hunde und Katzen müssen gültig gegen Tollwut geimpft sein. Dazu muss ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 12 Wochen alt sein. Die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt. Wiederholungsimpfungen sind innerhalb des Zeitraumes durchzuführen, den der Impfstoffhersteller angibt.

    Ein EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden, aus dem die gültige Tollwutimpfung hervorgeht.

    Bei Reisen in ein Drittland, also ein Land außerhalb der EU, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig vor dem Antritt bei der Botschaft oder dem Konsulat nach den Anforderungen, die das Land an die Einreise stellt. Eventuell geforderte Bescheinigungen können vom Veterinäramt ausgestellt bzw. bestätigt werden.

    Bedenken Sie bitte bei Reisen in Länder mit erhöhtem Tollwutrisiko, dass Sie bereits vor der Abreise spezielle Untersuchungen durchführen lassen müssen.

    Einzelheiten dazu erfahren Sie auf der Homepage des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/verbraucherinformation/reiseverkehr/tiergesundheit_reisen/index.htm

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
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    Zimmer-Nr. 011
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    Dr. Gudrun Wieland
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    Zimmer-Nr. 012
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    Dorothea Ullrich
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  • Tiertransport in das Ausland

    In den vergangenen Jahren hat der grenzüberschreitende Transport – nicht nur von Equiden – stark zugenommen. Wollen Sie mit Ihrem Pferd oder einem anderen Nutztier ins Ausland, benötigen Sie ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis, das Sie hier beantragen können. Bitte beachten Sie, dass Ihr vollständig ausgefüllter Antrag mindestens eine Woche vor Abfahrt am Veterinäramt vorliegt, damit der zeitliche Ablauf der Untersuchung Ihres Tieres zuverlässig geplant werden kann.

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  • EU-Heimtierausweis

    EU-Heimtierausweis: seit dem 29.12.2014 gilt die Verordnung (EG) Nr. 576/2013. Damit gelten auch für die Ausstellung von Heimtierausweisen und für die Blutprobenentnahme zum Nachweis von Tollwutantikörpern neue rechtliche Vorgaben.

    Das äußere Erscheinungsbild wie auch das Format des Ausweises bleiben unverändert. Ab dann muss Folgendes eingetragen und beachtet werden:

    1. Der Ausweis darf nur von ermächtigten Tierärztinnen und Tierärzten ausgestellt werden.
    2. Diese sind verpflichtet, vor Ausstellen des Ausweises zu überprüfen, ob das Heimtier ordnungsgemäß gekennzeichnet ist bzw. es erst zu kennzeichnen und anschließend zu impfen und die entsprechenden Angaben im Pass einzutragen.
    3. Die Beschreibung des Tieres und die Daten des Tierhalters sind vom ermächtigten Tierarzt auszufüllen.
    4. Der Tierhalter muss danach diese Angaben unterschreiben.
    5. Die Tätowierungsstelle ist anzugeben (sofern ein Tier vor dem 3. Juli 2011 durch Tätowierung gekennzeichnet wurde).
    6. Alle Datumsangaben müssen vollständig mit vierstelliger Jahreszahl eingetragen werden.
    7. Bei Tollwut-Erstimpfung oder nach Ablauf der Gültigkeit von Wiederholungsimpfungen ist anzugeben, ab wann die Impfung gültig ist.
    8. Der Tierarzt ist verpflichtet, die Seite mit den Angaben zur Kennzeichnung des Tieres mit einer selbstklebenden Laminierung zu versiegeln, sobald die erforderlichen Informationen erfasst sind.
    9. Ebenfalls entsprechend versiegelt werden müssen im Ausweis befindliche Aufkleber mit Informationen (z. B. zur Tollwutimpfung), sofern sie nicht unbrauchbar werden bei Entfernung.
    10. Name und Kontaktinformationen inkl. E-Mailadresse des ausstellenden Tierarztes müssen in Abschnitt IV eingetragen und von diesem unterschrieben werden.
    11. Der den Ausweis ausstellende Tierarzt ist verpflichtet, die Ausweisnummer zusammen mit der alphanumerischen Nummer des Transponders oder der Tätowierung, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens der Kennzeichnung sowie dem Namen und die Kontaktinformationen des Tierhalters für einen von der zuständigen Behörde zu bestimmenden Mindestzeitraum, der drei Jahre nicht unterschreiten darf, aufzubewahren.

    Neu ist auch, dass das Mindestalter für die Tollwuterstimpfung auf 12 Lebenswochen festgelegt wurde (Näheres entnehmen Sie bitte der Verordnung (EG) Nr. 576/2013) und diese erst nach der korrekten Kennzeichnung des Heimtieres mittels Transponder erfolgt.

    Zudem gibt es keine Ausnahmeregelung mehr für das Verbringen von Heimtieren ohne gültige Tollwutschutzimpfung, wie es früher möglich war. Das bedeutet, dass Welpen erst nach 12 Wochen plus der Frist bis zur Gültigkeit der Tollwutschutzimpfung (in der Regel 21 Tage) aus anderen EU-Staaten nach Deutschland gebracht werden können. Beachten Sie dies bitte auch, wenn Sie mit Ihrem Welpen ins Ausland fahren möchten.

    Als Übergangsbestimmung, durch die die administrative und finanzielle Belastung der Tierhalter begrenzt werden soll, behalten EU-Ausweise, die vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt wurden, ihre Gültigkeit, solange das betroffene Tier lebt.

  • Illegaler Welpenhandel

    In den letzten Jahren hat das Angebot an Jungtieren, die unter schlimmen Bedingungen im Ausland erzeugt und dann illegal in Deutschland über das Internet vermarktet werden, stark zugenommen. Bitte sehen im Interesse der Tiere von dem Kauf eines solchen Welpen ab und informieren Sie sich rechtzeitig, wie Sie gute Züchter und gesunde Welpen erkennen. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Stopp den illegalen Welpenhandel unter https://www.welpenkauf.bayern.de/

Tierische Nebenprodukte und Tierkörperbeseitigung

  • Tierische Nebenprodukte

    Für die Tierkörperbeseitigung gilt die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte.
    Die zu beseitigenden Produkte werden je nach Risiko in drei Kategorien eingeteilt. Nebenprodukte aus der Herstellung von Lebensmitteln, die auch grundsätzlich als Lebensmittel in den Verkehr kommen können (Kategorie 3), stellen ein geringes Risiko dar und unterliegen nun z.B. weniger strengen Vorschriften als das Spezifizierte BSE-Risikomaterial oder Körper von Zootieren oder Heimtieren, die der Kategorie 1 zugeordnet wurden. Gefallene Tierkörper aus der landwirtschaftlichen Produktion gelten als Material der Kategorie 2 und werden weiter wie bisher unschädlich beseitigt.
    Für die Verwertung von tierischen Nebenprodukten (hierzu gehören auch Küchen- und Speiseabfälle mit tierischen Anteilen aus Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung) beraten die zuständigen Außendienstbeamten der Lebensmittelüberwachung.
    Katzen und Hunde können nach einer Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rosenheim auf dem eigenem Grundstück (nicht aber in einem Wasserschutzgebiet) vergraben werden. Die Überdeckung muss mindestens 0,5 m betragen.

    Erlaubnisse
    Die oben zitierte europäische Verordnung sieht eine Reihe von Zulassungen vor beispielsweise für Transporte, Sammelstellen, Biogasanlagen, Verfütterungen von tierischen Nebenprodukten usw.
    Wenden Sie sich bitte an uns, wenn entsprechende Erlaubnisse erforderlich werden.

    Für Sie zuständig:

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    Martin Brunner
    Tel. +49 8031 392-6162
    Fax +49 8031 39296162
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  • Tierkörperbeseitigungsanstalt Berndt

    Anmeldung von entsorgungspflichtigen Tierkörpern unter (08638) 9871-0

    Anmeldung von Speiseresten und anderen tierischen Abfällen unter 08122 – 8880

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Christian Otterbein
    Tel. +49 8031 392-6344
    Fax +49 8031 392-96344
    Zimmer-Nr. 011
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    Dr. Gudrun Wieland
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    Martin Brunner
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    Fax +49 8031 39296162
    Zimmer-Nr. 04.302

Tierschutz

  • Allgemeines zum Tierschutz

    Zweck des Tierschutzgesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    Links zum Tierschutzgesetz

    Tierschutzgesetz
    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
    Tierschutz-Hundeverordnung
    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html
    Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html

    Für Sie zuständig:

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    Jutta Gschwendtner
    Tel. +49 8031 392-6100
    Fax +498031 39296100
    Zimmer-Nr. 08.216
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    Dr. Maja Huber
    Tel. +49 8031 392-6316
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    Dr. Rupert Bassitta
    Tel. +49 8031 392-6314
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  • Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz

    Zum Schutz der Tiere ist die Ausübung verschiedener gewerblicher Tätigkeiten, die mit Tieren in Zusammenhang stehen, erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis muss vor Beginn der Tätigkeit beantragt werden.

    Für Sie zuständig:

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  • Transportfähigkeit

    Hier haben wir folgende Informationen für Sie zum Download bereitgestellt.

    Downloads:

  • Anzeige eines Tierschutzverstoßes

    Hier können Sie einen Tierschutzverstoß melden. Bitte beachten Sie, dass wir ohne Ihre Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse auch bei anonymer Meldung den Fall nicht weiter bearbeiten können. Auch die Adresse, an der die betroffenen Tiere stehen und möglichst der Name des Tierhalters / Beschwerdeverursachers benötigen wir zur weiteren Bearbeitung.

    Downloads:

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    TitelBeschreibungDateigrößeDatumherunterladen
    Verbraucherbeschwerde Tierschutz Formular 81.64 KB24.08.2020 herunterladenVorschau

  • Illegaler Welpenhandel

    In den letzten Jahren hat das Angebot an Jungtieren, die unter schlimmen Bedingungen im Ausland erzeugt und dann illegal in Deutschland über das Internet vermarktet werden, stark zugenommen. Bitte sehen im Interesse der Tiere von dem Kauf eines solchen Welpen ab und informieren Sie sich rechtzeitig, wie Sie gute Züchter und gesunde Welpen erkennen. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Stopp den illegalen Welpenhandel unter https://www.welpenkauf.bayern.de/

  • Abnahme von Legehennenbetrieben

    Einzelheiten finden Sie auf der Seite der LfL unter https://www.lfl.bayern.de/iem/vieh-gefluegel/026681/

Tierarzneimittel

  • Allgemeines zu Tierarzneimittel

    Überwachung des Erwerbs, der Abgabe und der Anwendung von Tierarzneimitteln bei (Nutztier-)Tierhaltern, Tierheilpraktikern und praktizierenden Tierärzten.

    Für Sie zuständig:

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    Jutta Gschwendtner
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    Zimmer-Nr. 08.216
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    Dr. Maja Huber
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  • Informationen zur 16. AMG-Novelle

    Seit dem 1.04.2014 ist die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) in Kraft. Sie beinhaltet Veränderungen für die Halter von Masttieren der Tierarten Rinder, Schweine, Puten und Hühner. Auch Tierärzte, die solche Bestände betreuen sind von den Gesetzesänderungen betroffen.

    Das neue Recht sieht eine Meldepflicht für die Behandlungen der genannten Tiere mit Antibiotika vor. Das Plenum des Bundesrates hat am 13.06.2014 die Tierarzneimittel-Mitteilungendurchführungsverordnung (TAMMitDurchV) mit den Bestandsuntergrenzen des Verordnungsentwurfs verabschiedet.

    Damit fallen Bestände von mehr als 20 Mastrindern bzw. –kälbern, 250 Mastschweinen bzw. –ferkeln, 1.000 Mastputen und 10. 000 Masthähnchen unter das Antibiotikaminimierungskonzept der 16. AMG-Novelle und sind zu den Meldungen an die Antibiotikadatenbank verpflichtet.

    Tierhaltern stehen Informationsblätter zum Download bereit.

    Im Rahmen des Projekts zur Umsetzung der 16. AMG-Novelle wurden vom LGL „Tierzahlrechner“ zur Berechnung von Bestandsuntergrenzen entwickelt. Mit diesen „Tierzahlrechnern“ können Tierhalter näherungsweise überprüfen, ob sie der Meldepflicht ihres Tierbestandes unterliegen oder nicht. Sie können den Rechner über den unten eingestellten Link aufrufen.

    Ihnen stehen je ein Übersichtsrechner und ein detaillierter Rechner zur Verfügung. Die „Übersichtsrechner“ für Ferkelerzeuger, reine Milchviehbetriebe, Masthähnchen und -puten ermöglichen eine erste Einschätzung des Tierbestandes in Bezug auf die Meldepflicht. Der „detaillierte Rechner“ ist für den Zeitraum 01.01.2014 – 30.06.2014 programmiert und erlaubt eine rückblickende Bewertung, ob eine Meldepflicht für das erste Halbjahr bestanden hätte. Die Tierzahlrechner wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann dennoch nicht übernommen werden. Die Eingabe der Daten erfolgt auf eigene Verantwortung.

    Bitte beachten Sie, dass die Benutzung des Tierzahlrechners NICHT die Eingabe der Daten in die HI-Tier ersetzt.

    Das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV) ist die zuständige Stelle für die Erfassung der schriftlichen Meldungen nach § 58a und 58b AMG (Tierbewegungs- und Antibiotikaanwendungsmeldungen). Wer nicht elektronisch über das Internet meldet, hat hierzu Formulare zur Verfügung. Diese sind seit 13.10.2014 beim LKV erhältlich. NEU: Seit dem 29.01.2015 steht ein überarbeitetes Formular zur Meldungen von Antibiotikaanwendungen zur Verfügung, das auch eine schriftliche Nullmeldung (kein Einsatz von Antibiotika im betreffenden Halbjahr) ermöglicht. Sie finden den neuen Meldebogen und die entsprechenden Hinweise auf der Homepage des LKV in der Rubik “Formulare” im Kapitel “Arzneimittelgesetz (AMG)”.

    Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV)
    Haydnstraße 11
    80336 München
    Tel.: 089/ 544348 – 71
    Fax.: 089/ 544348 – 70
    vvvo@lkv.bayern.de
    http://www.lkv.bayern.de/vvvo/f_vvv_allg_FragenUndAntworten.htm

    Mit dem Ausfüllen und Übersenden der vorgesehenen Formulare an das LKV bis zum 14. Januar 2015 erfüllte der Tierhalter seine Verpflichtung, Tierbewegungen und Antibiotikaanwendungen für das erste Erfassungshalbjahr (01. Juli – 31. Dezember 2014) zu melden.

    Meldungen (schriftlich oder elektronisch) für das erste Halbjahr 2015 (1.01.2015 – 30.06.2015) müssen bis zum 1.07.2015 erfolgen.

    Als weitere Informationsquelle stehen Ihnen die FAQs (häufig gestellte Fragen) des bayerischen LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), die ebenfalls ständig aktualisiert werden zur Verfügung. Hier finden Sie auch Beispiele zur Berechnung des durchschnittlichen halbjährlichen Tierbestandes. Sie können die Seite mit folgendem Link aufrufen:

    http://www.amgnovelle.bayern.de/az/index_f.htm

    Die HI-Tier Datenbank hält Handbücher zu den elektronischen Meldungen für die jeweiligen Tierarten bereit. Sie finden diese unter www.hi-tier.de.

    NEU: die Bestandsmeldungen wurden konkretisiert: das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat das Merkmal „abgegeben“ in § 58b Absatz 1 Nr. 5 Buchstabe c des AMG dahin ausgelegt, dass es sich bei „Abgeben“ eines Tieres um eine willentliche Tätigkeit des Tierbesitzers handelt, die grundsätzlich mit dem Übergang des Besitzes eines lebenden Tieres auf eine andere Person einhergeht. Damit sind tote Tiere bei der Mitteilung der Anzahl gehaltener Tiere gemäß § 58 b Absatz 1 Nr. 5 Buchstabe c des AMG nicht zu berücksichtigen. Bayern hat sich der Rechtsauffassung des Bundes angeschlossen. Der Umgang mit freiwilligen Meldungen von Tierverlusten wird derzeit geprüft.

    Wir werden weiteres Informationsmaterial einstellen und diese Seite bei Bekanntwerden von Neuerungen ständig aktualisieren.

    Dokumentation der Arzneimittelanwendung durch Tierhalter

    Nutztierhalter müssen über jede Anwendung eines apothekenpflichtigen Arzneimittels bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, Buch führen: https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verbraucher/SES/Merkblatt-Dokupficht-Tierhalter.pdf

    Für Sie zuständig:

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    Dr. Maja Huber
    Tel. +49 8031 392-6316
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  • Verbringen von Tierarzneimitteln

    Im Rahmen des Betriebes der tierärztlichen Hausapotheke dürfen im Therapienotstand Tierarzneimittel aus EU-Länder und dem EWR Raum vom Tierarzt bezogen werden.

    Eine Zusammenfassung der rechtlichen Vorraussetzungen und ein Formular für die Anzeige bei der Regierung von Oberbayern finden Sie hier.

    Für Sie zuständig:

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Cross Compliance

  • Allgemeines zur Cross Compliance

    Unter „Cross Compliance“ versteht man die Bindung bestimmter EU-Agrarzahlungen an Verpflichtungen aus den Bereichen Tierschutz, Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze sowie Umweltschutz.

    Dazu gelten bundesweit einheitliche Kontrollkriterien. Diese sind – genauso wie die EU-weit einheitlichen, relevanten Rechtsvorschriften in der CC-Informationsbroschüre genau beschrieben.

    Aufgabe des Veterinäramtes ist es, die Einhaltung der für den Veterinärbereich gültigen Cross-Compliance-Verpflichtungen vor Ort bei den Landwirten zu überprüfen.

    Die Broschüre wird auf der Seite des StMELF zum Download angeboten.

    https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/001318/index.php

    Für Sie zuständig:

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    Verena Prantner
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    Franz Holzmair
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    Dr. Rupert Bassitta
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Futtermittelsicherheit