Der Landkreis Rosenheim ist für die bevorstehende Wintersaison gut vorbereitet. Über den Sommer hinweg wurden die Salzlager des Landkreises befüllt. In Wasserburg, Riedering und Bruckmühl lagern derzeit ca. 2.100 Tonnen Streusalz. Das entspricht etwa 280 Lkw-Ladungen. Zudem liegen im Zentrallager in Kragling 4.000 Tonnen zur Nachbefüllung bereit.
Im Vorfeld der Saison wurden an den Silos in Riedering und Noderwiechs in Bruckmühl umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. In Noderwiechs wurde die Technik einschließlich eines Containers für das Bedienterminal erneuert sowie die Waage neu geeicht. Davon profitieren auch die Bauhöfe der umliegenden Gemeinden sowie das staatliche Bauamt Rosenheim, die dort mit Streusalz versorgt werden.
Für den Einsatz bei Schnee und Eis stehen 14 Fahrzeuge bereit: Elf schwere Lkw, zwei Unimog und ein Traktor. Acht der Fahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Kreisbauhöfe, ein Fahrzeug wurde angemietet, die übrigen Fahrzeuge kommen von externen Unternehmen, die ebenfalls einsatzbereit stehen und im Auftrag des Landkreises räumen und streuen.
Personell ist der Winterdienst mit 37 Mitarbeitenden im Schichtbetrieb ebenfalls gut aufgestellt. Bereits um 2.30 Uhr morgens beginnt die erste Schicht. Dann sind jeweils ein Fahrzeug im nördlichen und ein Fahrzeug im südlichen Bereich des Kreisstraßennetzes unterwegs. Die sogenannten Frühmelder beobachten die Wetterlage und die Situation auf den Straßen und lösen, falls notwendig, den Räumdienst aus.
Sollte die Situation es erfordern, werden weitere Fahrzeuge nach Rücksprache nachgezogen. Jedes Fahrzeug ist für einen festgelegten Streckenabschnitt zuständig. Gegen 18 Uhr erfolgt eine zweite Kontrolle, um bei Bedarf auf die Wetterlage reagieren zu können.
„Ob Schnee, Eis oder Glätte, das Team ist bereit für den Einsatz und wird auch diesen Winter für möglichst sichere Straßen sorgen“, so Peter Lankes, Leiter der Kreisbauhöfe.
Als Streumittel wird vorrangig sogenanntes Feuchtsalz eingesetzt. Mit jeweils fünf bis sechs Tonnen an Bord wird das Salz mit Sole vermischt, sodass es besser auf der Fahrbahn haftet und schneller wirkt. Die ausgebrachte Menge richtet sich dabei flexibel nach der Witterung.








