Endometriose betrifft schätzungsweise jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter. Die chronische Erkrankung kann den Alltag beispielsweise durch starke Schmerzphasen oder ungewollte Kinderlosigkeit erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig fühlen sich Betroffene mit ihren Fragen und Beschwerden oft alleingelassen. Deshalb laden die Gesundheitsregionplus im Landkreis Miesbach sowie die Gesundheitsregionplus in Stadt und Landkreis Rosenheim zu einem Aktionstag für Betroffene ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 21. November von 9 bis 13:30 Uhr, im neuen Konferenzsaal des Landratsamtes Miesbach (Riezlerstraße 2, 83714 Miesbach) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für den Endometriose-freundlichen Brunch wird ein verpflichtender Unkostenbeitrag von zehn Euro in bar am Veranstaltungstag erhoben. Interessierte können sich ab sofort unter https://t1p.de/bkz10 anmelden.

„Eine Endometriose-Diagnose wirft viele Fragen auf. Niemand sollte mit diesen Fragen allein bleiben. Mit unserer Veranstaltung möchten wir Betroffenen Orientierung geben, aktuelle Versorgungsmöglichkeiten aufzeigen und Mut machen, ihren eigenen Weg mit der Erkrankung gut informiert zu gehen“, betonen die Geschäftsstellenleitungen Sabrina Cecco-Stark und Katrin Posch aus den zwei Gesundheitsregionenplus.

Unter dem Titel „Lebensqualität mit Endometriose: Informationen, Unterstützung und Austausch für Betroffene“ erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit kurzen Fachvorträgen, Fragerunden und einem Endometriose-freundlichen Brunch mit Gelegenheit zum persönlichen Austausch untereinander. Expertinnen und Experten aus Medizin, Physiotherapie, Psychotherapie und Ernährungsberatung zeigen auf, wie sich die Lebensqualität trotz der Erkrankung verbessern lässt. Die Inhalte orientieren sich an der aktuellen medizinischen Leitlinie und richten sich insbesondere an Betroffene, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten.

Mit dabei ist unter anderem Dr. h.c. Stefan Rimbach, Leiter des zertifizierten Endometriosezentrums am Krankenhaus Agatharied, sowie ein interdisziplinäres Team aus Fachkräften der Physiotherapie, Psychotherapie und Ernährungsberatung. Neben medizinischem Wissen steht vor allem eines im Mittelpunkt: den Teilnehmenden konkrete Unterstützung für den Alltag zu geben und den Austausch mit anderen Betroffenen zu ermöglichen.