Wie schon Anfang des Jahres bittet die Gebietsbetreuung der „Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen“ auch für die kommende Zeit der Einschränkungen um besondere Rücksicht auf unsere Pflanzen und Tiere, sowohl in den Naturschutzgebieten als auch darüber hinaus.

Dieses Mal vielleicht sogar noch mit noch ein wenig mehr Nachdruck, denn nun steht sie erst noch bevor, die harte Zeit des Winters. Wurden die Tage beim letzten Lockdown im Frühjahr schon allmählich wieder länger, sind die warmem Tage des Frühlings nun noch fern für die heimische Natur. Störungen durch Menschen oder deren tierische Begleiter wiegen nun besonders schwer. Denn die Tiere verbrauchen bei jeder Flucht vor einem vermeintlichen Feind, und als das werden wir vom Großteile der Tiere gesehen, unnötig Energie. Diese benötigen sie aber dringend für das Überleben in der kalten Zeit. Zugleich wird es jedoch immer schwieriger „verbrauchte“ Energie zu ersetzen, denn mit fortschreitender Jahreszeit sinkt auch das verfügbare Nahrungsangebot.

Darum möchte Sie die Gebietsbetreuung bitten, nun auch in dieser Zeit auf den Wegen zu bleiben und die unzugänglicheren und abgelegeneren Bereiche der freien Natur zu meiden. Denn insbesondere hier liegen nun die für die kalte Jahreszeit so wichtigen Rückzugsorte unserer Tiere.

Patrick Guderitz, Gebietsbetreuer der „Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen“

Patrick Guderitz, Gebietsbetreuer der „Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen“