Seit Freitag, den 19. Februar 2021, 0 Uhr, dürfen Grenzgänger aus Tirol nur noch mit behördlicher Bescheinigung des Landratsamtes nach Deutschland einreisen, wenn sie in systemrelevanten Bereichen arbeiten.

Die Bundespolizei wird den Grenzübertritt nur noch Grenzgängern erlauben, die folgende Voraussetzungen erfüllen: Die digitale Einreiseanmeldung wurde vorab ausgefüllt, es liegt ein negatives Corona-Testergebnis vor, welches nicht älter als 48 Stunden ist, und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, welche die Systemrelevanz bescheinigt.

Die amtliche Bescheinigung steht auf dieser Seite als Download zur Verfügung. Wir bitten die Arbeitgeber, das Dokument auszufüllen und mit einer Begründung der Systemrelevanz von Betrieb/Einrichtung/Behörde sowie Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: wirtschaftsfoerderung@lra-rosenheim.de.

Sie erhalten die behördliche Bescheinigung mit Stempel und Unterschrift per E-Mail zurück. Bitte beachten Sie, das Dokument ist ohne Stempel und Unterschrift nicht gültig.

Die Wirtschaftsförderstelle ist zudem telefonisch unter 08031 5816 910 90 zu erreichen. Diese Telefonnummer steht ausschließlich für Fragen zur Verfügung, wenn es um die behördliche Bescheinigung für Pendler aus Tirol oder Tschechien geht. Bei sonstigen Fragen zum Coronavirus wenden Sie sich bitte an die Corona-Hotline (08031 58 169 6666)

Arbeitskräfte mit systemrelevanten Funktionen sind:

  • Berufe im Gesundheitswesen, einschließlich paramedizinischer Fachkräfte;
  • Betreuungsberufe im Gesundheitswesen, einschließlich Betreuungspersonal für Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen;
  • wissenschaftliche Experten im Gesundheitssektor;
  • Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie;
    Arbeitskräfte, die an der Lieferung von Waren beteiligt sind, insbesondere an der Lieferkette von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsmitteln, Medizinprodukten und persönlichen Schutzausrüstungen, einschließlich ihrer Installation und Wartung;
  • akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie;
  • Informations- und Kommunikationstechniker sowie sonstige Techniker für die grundlegende Instandhaltung der Ausrüstung;
  • Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, wie Ingenieure, Energie- und Elektrotechniker;
  • Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten;
    ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte (einschließlich Wasserwerker);
  • Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete;
  • Berufsfeuerwehrleute/Polizisten/Gefängnisaufseher/Sicherheitswachpersonal/Katastrophenschutzkräfte;
  • Personen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln tätig sind, sowie verwandte Berufe und Wartungspersonal;
  • Bediener von Maschinen für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse (einschließlich Lebensmittelproduktionsmitarbeiter);
  • Arbeitskräfte im Verkehrssektor, insbesondere:
  1. Personenkraftwagen-, Kleintransporter- und Kraftradfahrer, Fahrer schwerer Lastkraftwagen und Busse (einschließlich Busfahrer und Straßenbahnführer) sowie Rettungswagenfahrer, einschließlich Fahrer, die für die Beförderung im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Union eingesetzt werden, und Fahrer, die EU-Bürger im Zuge ihrer Rückkehr aus einem anderen Mitgliedstaat an ihren Herkunftsort befördern;
  2. Linienflugzeugführer;
  3. Schienenfahrzeugführer; Wagenmeister, Instandhaltungstechniker sowie Personal von Infrastrukturbetreibern, das mit der Verkehrssteuerung und Kapazitätszuweisung betraut ist;
  4. Arbeitskräfte in der See- und Binnenschifffahrt;
  • Fischer;
  • mit systemrelevanten Funktionen betrautes Personal von öffentlichen Einrichtungen, einschließlich internationaler Organisationen

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