Das Online-Voting für Projekte aus dem Landkreis Rosenheim, die für den pflegecompass nominiert wurden, startet am 8. August 2022. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen werden der Jury vorgestellt.

Seit Mai 2022 konnten pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Pflege-Projekte für den Pflegepreis „pflegecompass“ vorgeschlagen werden. Mit dem „pflegecompass“ möchten der Landkreis Rosenheim und die Pflegeberatung compass zu einer gesamtgesellschaftlichen Anerkennungskultur beitragen, die hervorhebt, wie essentiell pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Projekte, die Pflegebedürftige und pflegende Angehörige adressieren, für die Gesellschaft sind. Nun stehen die Nominierten fest und es startet die nächste Phase des Preises: Das Online-Voting.

Alle, die möchten, können online ihre Stimme für ihr favorisiertes Projekt abgeben und so dafür sorgen, dass es der Jury vorgestellt wird. Diese entscheidet schließlich, welches Projekt den pflegecompass und das damit verbundene Preisgeld von 1.000 Euro erhält.

 

Diese Projekte (in alphabetische Reihenfolge) freuen sich auf Ihre Stimme:

 

  • Benedetto-Menni-Nest e.V. (aus Aschau im Chiemgau): Der Verein unterstützt Menschen mit Hilfebedarf vielfältig bei ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
  • Betreutes Wohnen in Großkarolinenfeld: Seit Mai 2022 ziehen Bewohner*innen in ihr neues Zuhause im betreuten Wohnen ein. Unterstützung erhalten sie dort von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.
  • Betreutes Wohnen zu Hause: Damit Bruckmühler Senior*innen möglichst lange zu Hause leben können, hat die Beratungsstelle in der Gemeindeverwaltung ein umfassendes Hilfe- und Unterstützungsangebot auf die Beine gestellt.
  • Betreuungsgruppe für Senior*innen mit Demenz (in Feldkirchen-Westerham): Gemeinschaft und Unterhaltung für Senior*innen – das sind zwei Ziele, die diese von Ehrenamtlichen betreute Gruppe verfolgt.
  • Broschüre zur Pflegeberatung für pflegende Studierende: Um pflegende Studierende und Mitarbeitende der TH Rosenheim zu unterstützen, hat Julia Wörndl im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Broschüre zum Thema Pflegeberatung nach § 7a SGB XI entwickelt.
  • Das Bürgermobil: Auf Eigeninitiative der Gemeinden Flintbach a. Inn und Brannenburg ist 2015 das Bürgermobil gestartet, das Senior*innen und Menschen mit Schwerbehinderung ermöglicht auch in ländlichen Regionen mit zu geringem ÖPNV-Angebot von A nach B zu kommen.
  • Café Ratsch: Ein Ort des Austauschs und der Begegnung ist das Café Ratsch in Wasserburg. Häufig geht es in den Gesprächen der Besucher*innen um Behinderung und Pflege.
  • Franz-Schubert-Stiftung (aus Vogtareuth): Die gemeinnützige Stiftung setzt sich für Familien mit pflegebedürftigen Kindern sowie für verwaiste Eltern und Geschwister ein. Gegründet wurde sie – in liebevoller Erinnerung – von den Eltern des Namensgebers.
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige: Pflegende Angehörige empfinden eine Pflegesituation häufig als belastend. Deshalb bietet das Christliche Sozialwerk Brannenburg-Degerndorf-Flintsbach e.V. im Mehrgenerationenhaus Flintsbach a.Inn einen Gesprächskreis für Pflegende an.
  • Kurzzeitpflege für pflegebedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Haus Marini: Im Haus Marini in Brannenburg gibt es neben Ferienfreizeiten voraussichtlich ab Frühjahr 2023 16 Kurzzeitpflegeplätze für Kinder und Jugendliche.
  • PAsst – Pflegende Angehörige gezielt stärken und unterstützen: Mit dem Ziel pflegende Angehörige in Flintsbach a. Inn und Brannenburg zu unterstützen, haben die TH Rosenheim und das Christliche Sozialwerk Flintsbach a. Inn ein Handlungskonzept entwickelt.
  • Ta. – Senioren-Tagesstätte Rosenheim: Beisammensein und Unternehmungen in Gruppen sind Teil des Angebots der Senioren-Tagesstätte Rosenheim. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag gegen die Vereinsamung im Alter.

 

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen haben einen gesetzlich verankertes Recht auf Pflegeberatung. Diese können Sie entweder an einem Pflegestützpunkt, wie dem des Landkreises oder der Stadt Rosenheim, oder von compass in Anspruch nehmen. Pflegeberatung ist für Ratsuchende kostenfrei. Pflegeberaterinnen und Pflegeberater helfen Ratsuchenden dabei, eine Pflegesituation zu organisieren, sich in der Pflegelandschaft zu orientieren oder sich auf die Pflege vorzubereiten. Deshalb kennen sie die Anliegen von Betroffenen genau und wissen um das Engagement von pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich Pflegenden und Teams in Pflege-Projekten. compass vergibt den Pflegepreis „pflegecompass“ deshalb bereits seit zehn Jahren.

 

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch, per Videogespräch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI sowie § 37 Abs. 3 SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung sowie die Beratung per Videogespräch ist privat Versicherten vorbehalten.

compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 600 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig. Die compass-Pflegeberaterinnen und -berater beraten im Rahmen von Telefonaktionen sowie zu den regulären Service Zeiten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

 

Pressemeldung: compass private pflegeberatung