Die zunehmende Zahl der Neuinfektionen veranlasst den Landkreis Rosenheim, Empfehlungen für die Bürgerinnen und Bürger auszusprechen. Bindende Vorgaben sind dies nicht, da die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nicht erreicht wird.

So rät der Landkreis, den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum auf Gruppen von bis zu fünf Personen zu beschränken. Auch im privaten Bereich sollte die Anzahl von fünf Personen nicht überschritten werden. Wenn sich Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushalts treffen, können es auch mehr als fünf Personen sein.

Bei Veranstaltungen sollte die maximal anwesende Zahl von Personen in geschlossen Räumen auf 25 und unter freiem Himmel auf 50 beschränkt werden.

Im Landkreis Rosenheim hofft man, dass durch die Empfehlungen und vor allem durch die ergriffenen Hygienemaßnahmen ein weiterer Anstieg der Neuinfektionen verhindert werden kann. Insbesondere schwere Verläufe müssen vermieden werden. Entscheidend ist, dass es zu keiner Überlastung der Krankenhäuser und speziell dort der Intensivstationen kommt. Das Staatliche Gesundheitsamt rät deshalb auch Risikopatienten zur Grippeschutzimpfung. Hierdurch könnte verhindert werden, dass mehr Personen wegen der Influenzagrippe stationär behandelt werden müssen.