Die beiden Freisportanlagen des Gymnasiums in Raubling werden generalsaniert. Der Kreisausschuss billigte in seiner heutigen Sitzung (14.02.21) die rund 550.000 Euro teure Maßnahme. Der Landkreis Rosenheim rechnet damit, dass der Freistaat rund die Hälfte der förderfähigen Kosten übernimmt.

1994 waren die Freisportanlagen errichtet worden. Inzwischen weisen die beiden Allwetterplätze samt Weitsprunganlage wesentliche Schäden auf. Betroffen ist unter anderem der Kunststoffbelag. Er ist inzwischen verhärtet und in Teilen hat sich die Kunststoffoberschicht von der darunterliegenden Kunststoffbasisschicht gelöst. Die Kunststoffrinnen sind beschädigt, sodass die ursprüngliche Funktion, nämlich Wasser abzuleiten, nicht mehr gegeben ist.

Die Linierung der Basketballfelder entspricht nicht mehr den aktuell geltenden Regeln. Zudem stehen Handball-Tore im Basketballfeld. Das heißt, sie müssen vor dem Basketballspielen immer entfernt werden, was wenig praktikabel ist. Außerdem weist die Ausstattung der Plätze, wie Tore und Basketballkörbe, ebenfalls Schäden auf.

Die beiden Allwetterplätze bleiben in ihrer Lage und Größe erhalten, allerdings werden die Spielfelder nach geltenden Spielregeln neu gegliedert und ihre Ausstattung erneuert. Der Kreisausschuss beauftragte die Verwaltung, die notwendigen Anträge bei der Regierung von Oberbayern zu stellen. Der heutige Beschluss umfasst zudem, dass der Landkreis bereit ist, bis zur Bewilligung der erwartenden Fördermittel, das benötige Summe vorzufinanzieren.

Die notwendigen Mittel sind im Haushaltsplan des kommenden Jahres eingestellt. Über ihn entscheidet der Rosenheimer Kreistag in seiner morgigen Sitzung. Der Landkreis Rosenheim ist Sachaufwandsträger für 23 Schulen, das Gymnasium in Raubling ist eine davon.