Die großen Sommerferien stehen vor der Tür. Für viele Familien geht es dann in den wohlverdienten Urlaub. Obwohl einige sicherlich „Urlaub dahoam“ machen werden, wird es für nicht wenige Bürgerinnen und Bürger auch ins benachbarte Ausland oder mit dem Flugzeug in weiter entfernte Länder gehen. Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März appellieren, dabei die Corona-Situation nicht aus den Augen zu verlieren und sich an die gängigen AHA-Regeln zu halten: Abstand, Hygiene und Alltagsmasken. Außerdem weisen sie auf die Möglichkeit hin, sich nach dem Urlaub kostenlos auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen.

„Nach der Hochzeit der Pandemie im März haben wir derzeit nur noch sehr wenige Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Landkreis Rosenheim. Damit dass so bleibt, ist jeder einzelne Bürger gefragt, auch im Urlaub darauf zu achten, sich nicht zu infizieren.“ Um eine erneute Verbreitung des Virus zu verhindern, weist Lederer auch auf die Möglichkeit hin, sich nach der Rückkehr aus dem Urlaub kostenlos beim Hausarzt auf das Corona-Virus testen zu lassen. Die Kosten dafür übernimmt der Freistaat Bayern.

„Je früher wir von einer Neuinfektion erfahren, desto schneller können Infektionsketten unterbrochen und damit eine erneute Verbreitung des Virus nach den Sommerferien verhindert werden“, so Oberbürgermeister März. Es gibt Menschen, die trotz einer Infektion nur geringe bis gar keine Symptome haben, aber dennoch ansteckend sind. „Nur ein Test bringt hier Gewissheit und Sicherheit“, so das Rosenheimer Stadtoberhaupt.

Für Bürger, die aus Risikogebieten zurückkehren, gilt die Bayerische Einreisequarantäneverordnung. Wer aus einem vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebiet zurückkommt, muss sich direkt nach der Einreise für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich beim Rosenheimer Gesundheitsamt melden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Reiserückkehrer einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen kann, sowie ein ärztliches Attest. Test und ärztliche Untersuchung können nach telefonischer Terminvereinbarung auch direkt nach der Einreise beim Hausarzt durchgeführt werden.

Das Robert Koch-Institut hat in einer Risikoanalyse gemeinsam mit Bundesgesundheits- und -innenministerium sowie dem Auswärtigem Amt eine Liste von Staaten und Regionen festgelegt, in denen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In diese Liste werden auch Staaten und Regionen aufgenommen, die den genannten Grenzwert nominell unterschreiten, in denen dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Die Liste der Risikogebiete sowie eine Liste von Staaten deren Labortests von den deutschen Behörden anerkannt werden, gibt es auf der Seite des Robert-Koch-Institutes:

Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März 2 1000 - Landrat und Oberbürgermeister raten Urlaubsrückkehrern zum kostenlosen Corona-Test