“Man erfährt so viel“, „Die Gespräche mit den Senioren in meinem Ort sind ein Highlight”, „Die Liebe zu den Menschen motiviert mich, Seniorenbeauftragte/r zu sein”, “Zuhören können, das ist das Wichtigste”. Viele dieser Aussagen waren auf grüne und gelbe Karten geschrieben, als es um die Frage ging, warum man ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter in der Kommune oder in der Pfarrei geworden ist.

Gesammelt wurden die Fragen und Beweggründe auf dem Fortbildungsseminar für ehrenamtliche Seniorenbeauftragte, welches gemeinsam vom Landratsamt Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Rosenheim veranstaltet wurde. Der Abend war Teil von insgesamt sechs Modulen aus der Reihe “Gut gerüstet im Ehrenamt”, welche im Frühjahr durch das Katholische Bildungswerk gestartet wurde.

“Sie in Ihrem Amt zu unterstützen und ihre Arbeit wertzuschätzen”, so begrüßten Barbara Schwendenmann vom Bildungswerk Rosenheim und Jürgen Laupheimer vom Landratsamt Rosenheim die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Rund 25 Personen folgten zunächst den Einführungen des Sozialplaners aus dem Landratsamt Rosenheim. Er gab einen fundierten Überblick über mögliche Aufgaben der Seniorenbeauftragten sowie auch über die vielfältigen Unterstützungsangebote in Stadt und Landkreis. Danach erarbeiteten die Anwesenden unter der Moderation von Sozialwissenschaftler Florian Wenzel mögliche Fragestellungen zum eigenen Rollenverständnis als Seniorenbeauftragte. Dass die Motivation der Ehrenamtlichen sehr groß ist, wurde hier sehr schnell deutlich. Sie konnten über viele gelingende Beispiele aus ihren Gemeinden erzählen.

Das nächste Seminar für ehrenamtliche Seniorenbeauftragte findet am 23.10.20 um 14.30 Uhr im Bildungszentrum St. Nikolaus statt. Thema: „Viel mehr als Kaffeetrinken – Ideenbörse für die Seniorenarbeit“.

Sozialwissenschaftler Florian Wenzel befragt die anwesenden Seniorenbeauftragten zum eigenen Rollenverständnis

Sozialwissenschaftler Florian Wenzel befragt die anwesenden Seniorenbeauftragten zum eigenen Rollenverständnis