Allgemeine Informationen:

Stadt und Landkreis Rosenheim betreiben ein gemeinsames Impfzentrum in der Inntalhalle auf der Loretowiese sowie mobile Impfteams. Insgesamt wird nach derzeitigem Stand davon ausgegangen, dass täglich bis zu 720 Impfungen verabreicht werden können. Derzeit steht jedoch noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Die Impfungen haben am 27.12.2020 begonnen. Bis zum 03.01.2021 konnten ca. 2.150 Impfdosen insbesondere in 18 Alten-, Pflegeeinrichtungen im Landkreis sowie in mehreren Kliniken verimpft werden. Die nächsten Impfdosen werden am Freitag, den 8. Januar 2021 erwartet.

  • Aktuelles:

    Veröffentlicht: 15.01.2021

    Mehr als 20.000 Briefe

    Stadt und Landkreis Rosenheim schreiben alle über 80-Jährigen an wegen Corona-Impftermin

    Die Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und in Stadt und Landkreis Rosenheim wohnen, werden im Laufe der kommenden Woche Post vom gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten. Sie werden darin unter anderem informiert, dass sie berechtigt, aber nicht verpflichtet sind, sich gegen das Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 impfen lassen zu können. Offen bleibt, wann das Impfzentrum auf der Loretowiese seinen Betrieb aufnehmen wird, da zunächst insbesondere Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal geimpft werden.

    Von den gut 320.000 Einwohnern in Stadt und Landkreis sind mehr als 20.000 über 80 Jahre alt. Der Versand dieses einen Briefes ist daher eine logistische Herausforderung. Deshalb wurde die Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern AKDB mit dieser Aufgabe betraut.

    In dem Schreiben wird aufgezeigt, wie sich jeder Einzelne online oder telefonisch registrieren kann. Auf mögliche Wartezeiten bei der telefonischen Anmeldung wird hingewiesen. Daher wird die Onlineregistrierung dringend empfohlen, wenn möglich oder nötig mit Hilfestellung von Angehörigen und Bekannten. Sobald dann ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird den registrierten Personen ein Terminvorschlag übermittelt.

    Zudem wird informiert, dass zur Impfung der Impfpass und falls vorhanden, weitere relevante medizinische Unterlagen wie ein Herz-Pass, ein Diabetikerausweis oder die Medikamentenliste mitzubringen sind.

    Grundsätzlich wird die Impfung im gemeinsamen Impfzentrum in Rosenheim stattfinden. Davon nicht betroffen sind die Bewohner in Pflegeheimen, weil dort vor Ort geimpft wird. Eine Impfung beim Hausarzt ist aktuell noch nicht möglich. Für Personen, die bettlägerig sind, muss jeweils eine individuelle Lösung gefunden werden. Wie die aussehen kann ist im Moment noch unklar. Ein Konzept des Bayerischen Gesundheitsministerium ist jedoch angekündigt. Ein Problem sind unter anderem die bisher zugelassenen Impfstoffe. Sobald ein Fläschchen für sechs Impfdosen geöffnet ist, kann der Impfstoff nicht mehr transportiert werden. Das heißt, würde eine bettlägerige Person bei sich zuhause geimpft werden, wären die übrigen fünf Impfeinheiten in dem Fläschchen unbrauchbar. Der zweite bislang zugelassene Impfstoff kann nach dem Auftauen gar nicht transportiert werden.

    Dem Schreiben beigelegt ist ein Aufklärungsmerkblatt. Inhaltich wird darin COVID-19 erklärt, sowie über den Impfstoff, die Impfung und mögliche Komplikationen informiert.

    Offen bleibt, wann das gemeinsame Impfzentrum in Rosenheim in Betrieb gehen kann. Mit der aktuell angekündigten Menge von 1.500 Impfeinheiten pro Woche müssen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen durchgeführt werden. Jede Person muss ein zweites Mal geimpft werden, damit der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erreichen kann. Stand jetzt, wird es in jedem Fall Februar werden, bevor sich die Türen des Impfzentrums auf der Loretowiese dauerhaft öffnen werden.

  • Ablauf der Impfungen

    Ablauf der Impfungen:

    Bei der Anmeldung im Impfzentrum gleicht das medizinische Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung werden sie geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

    Für einen wirksamen Schutz ist bei den absehbar verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 Tagen erforderlich. Es gibt keine Impfpflicht. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. Vor der Impfung findet in den Impfzentren eine ausführliche Beratung und Aufklärung durch Ärztinnen und Ärzte statt. Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.
    Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

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  • Benötigte Dokumente für die Impfung:

    Benötigte Dokumente für die Impfung:

    Neben der Terminbestätigung sollten ein gültiges Ausweisdokument sowie , falls vorhanden, der Impfausweis zu der Impfung mitgebracht werden. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden.

    Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

    Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI herunterladen:

    Datenschutzinformation der Digitalen Impfverwaltung Bayern (Stand: 29.12.2020)

    Einwilligungserklärung in die Schutzimpfung gegen COVID-19

    Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19

    Hinweise zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum

    Das Formular „Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit mRNA-Impfstoff – Einwilligung des Betreuers/ der Betreuerin“ können Sie hier herunterladen:

    Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit mRNA-Impfstoff – Einwilligung des Betreuers/ der Betreuerin

  • Reihenfolge für die Impfungen:

    Priorisierung:

    Grundlage für die Priorisierung ist die Coronaimpfverodnung (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf) , die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Impfempfehlung-Zusfassung.html) basiert.

    Demnach gehören zur höchsten Kategorie beispielsweise (nicht abschließend)

    • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

    • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten und

    • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.

    Aktuell steht noch nicht genügend Impfstoff für alle diese Personengruppen der höchsten Kategorie zur Verfügung, sodass bevorzugt Bewohner und Mitarbeiter von stationären Einrichtungen geimpft werden.

    Sobald Impfstoff für (weitere) Personengruppe(n) zur Verfügung steht, wird auf diese aktiv zugegangen.

    Wie viele Personen gehören in Stadt und Landkreis Rosenheim zur höchsten Kategorien?

     

    Reihenfolge COVID-19 Impfung

    Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
    Referat L3 – Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Medien

    Überblick über die Personengruppen der höchsten Priorität (nicht abschließend) in Stadt und Landkreis Rosenheim:

    • Stationäre Einrichtungen: Bewohner: ca. 5.500, Mitarbeiter ca. 3.800

    • Mitarbeiter Ambulante Pflegedienste: ca. 1.400

    • Mitarbeiter von medizinische Einrichtungen mit hohem Expansionsrisiko (z. B. Intensivstationen, Notaufnahmen): mind. 1.500

    • Rettungsdienste: ca. 700 (inkl. Notärzte)

    • Personen über 80: ca. 20.000

  • Terminvereinbarung:

    Terminvereinbarung

    Aktuell ist es noch nicht möglich, einen Termin im kommunalen Impfzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim zu buchen. Bitte sehen Sie daher von entsprechenden Anfragen vorerst noch ab.

    Sie können sich derzeit nur für einen Impftermin vormerken lassen. Sobald Termine verfügbar sind und die jeweilige Priorisierungsgruppe an der Reihe ist, werden die registrierten Personen benachrichtigt.

    Eine Vormerkung für die Impfterminvergabe ist auf der Seite der Impfzentren Bayern möglich:

    Registrierung

    • Bei der Anmeldung werden persönliche Daten abgefragt, die für die Priorisierung notwendig sind.
    • Es ist nur eine Registrierung pro E-Mail-Adresse möglich.
    • Die registrierten Personen mit der aktuell höchsten Priorität werden per SMS oder E-Mail zur persönlichen Online-Terminbuchung eingeladen.
    • Es ist nur eine einmalige Registrierung notwendig. Registrierte Personen werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind.

    Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe entsprechend der Corona-Impfverordnung. Außerdem hängt sie von den Kapazitäten und der Menge des Impfstoffs ab.

    Sobald eine Terminbuchung möglich ist, werden wir hier über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

  • Fragen und Antworten zur Impfung: