Im kommenden Jahr findet der Zensus 2022, die größte statistische Erhebung Deutschlands, statt. Stadt und Landkreis Rosenheim haben jeweils eine Erhebungsstelle eingerichtet. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem, die Organisation und Durchführung von Befragungen in Haushalten und Wohnheimen. Dazu werden jetzt Interviewerinnen und Interviewer gesucht.

Bürgerinnen und Bürger, die die Voraussetzungen erfüllen, können als Erhebungsbeauftragte tätig werden. Grundvoraussetzungen sind Volljährigkeit, Zuverlässigkeit und zeitliche Flexibilität. Hinzu kommt das wichtige Thema der verbindlichen Verschwiegenheit, denn die Informationen, die im Rahmen der Tätigkeit gewonnen werden, sind ausschließlich für den Zensus bestimmt. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich und wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Weitere Informationen zum Zensus und zur Tätigkeit der Erhebungsbeauftragten gibt es bei der Erhebungsstelle der Stadt Rosenheim, telefonisch unter 08031 365-8475 oder im Internet unter https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/zensus-2022.html. Die Erhebungsstelle des Landkreises Rosenheim ist telefonisch erreichbar unter 08031 392-1244 erreichbar und auf dieser Homepage unter https://www.landkreis-rosenheim.de/zensus-2022 zu finden. Unter anderem ist auf diesen Seiten ein Bewerbungsformular eingestellt.

Insgesamt werden allein in Bayern rund 20.000 Erhebungsbeauftragte gebraucht, denn immerhin werden mehr als zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger befragt. In Vorbereitung auf den Zensus 2022 wurden in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern 94 Erhebungsstellen eingerichtet. Sie sind wichtige Partner für das Bayerische Landesamt für Statistik, da sie für die Organisation und Koordination bei der Durchführung des Zensus 2022 zuständig sind.

Mit dem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für die Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt. In Deutschland ist der Zensus eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.