Covid-19

  • Informationen für SARS-CoV-2-Infizierte, Kontaktpersonen und Verdachtspersonen

    Das Flowchart bietet Ihnen eine Übersicht zu den Quarantäne-Regelungen, die im Folgenden erläutert werden:

    Flowchart Quarantaeneuebersicht Stand 25.11.21 - COVID-19

    Aufgrund der steigenden und außergewöhnlich hohen infektionszahlen ist eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit den SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen nicht mehr möglich und Kontaktpersonen außerhalb des Haushalts können nicht mehr ermittelt werden. Positiv Getestete und ihre Hausstandsmitglieder unterliegen gemäß AV Isolation des StMGP vom 29.10.21 und der AV für Stadt und Landkreis Rosenheim vom 04.11.21 mit Kenntnis des positiven PCR-Tests der Quarantänepflicht.

    Wir appellieren an Ihre Eigenverantwortung und bitten Sie, Ihre Pflichten zuverlässig einzuhalten und bedanken uns für Ihre Mitwirkung.

    1. Ich wurde mit einem Antigentest/Selbsttest positiv auf das Coronavirus getestet oder bei mir wurde als Verdachtsperson ein PCR-Test durchgeführt:

    • Sie sind verpflichtet sich in Quarantäne zu begeben.
    • Bei pos. Antigentest/Selbsttest können Sie einen kostenfreien PCR-Test bei bestimmten Teststellen erhalten, s. Testzentrum > Gesamtübersicht. Bei Symptomen ohne pos. Test sollte ein PCR-Test beim Hausarzt erfolgen.
    • Ist das PCR-Testergebnis positiv siehe Nr. 2.
    • Ist das PCR-Testergebnis negativ, ist die Quarantäne beendet.

    2. Ich wurde durch einen PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet:

    • Sie sind verpflichtet, eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Die Quarantäne kann nach 14 Tagen beendet werden, wenn Sie > 48 h symptomfrei sind und ein Antigentest von Tag 14 negativ ist.
    • Vollständig Geimpfte können bei durchgehend symptomfreiem Verlauf Ihre Quarantäne an Tag 7 vorzeitig beenden, wenn ein Antigentest von Tag 7 negativ ist.
    • Bitte beachten Sie auch die Handlungsanweisungen für SARS-CoV-2-Infizierte.

    3. Ich lebe in einem Haushalt mit einer PCR-positiv getesteten Person:

    • Sie haben die Pflicht, eine Quarantäne von mindestens 10 Tagen einzuhalten. Diese kann beendet werden, wenn ein negativer PCR- oder Antigentest (kein Selbsttest) an das Gesundheitsamt übermittelt wurde, der frühestens an Tag 10 durchgeführt wurde und keine Krankheitssymptome aufgetreten sind. Für einen kostenfreien PCR-Test verwenden Sie bitte einen Testberechtigungsschein (https://www.landkreis-rosenheim.de/covid-19/ > Informationen für Kontaktpersonen).
    • Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind symptomfreie vollständig Geimpfte und symptomfreie Genesene.
    • Bitte beachten Sie auch die Handlungsanweisungen für enge Kontaktpersonen im Hausstand von SARS-CoV-2-Infizierten.

    4. Ich hatte engen Kontakt* (z. B. am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis) mit einer PCR-positiv getesteten Person.

    • Reduzieren Sie bitte Ihre Kontakte innerhalb der 10 Tage nach dem Kontakt auf das Notwendigste.
    • Machen Sie bitte tgl. Selbsttests.
    • Lassen Sie sich an Tag 10 mit einem PCR- oder professionellen Antigentest testen. Für einen kostenfreien PCR-Test verwenden Sie bitte den Testberechtigungsschein für enge Kontaktpersonen, s. Anhang.
    • Bei Symptomen lassen Sie sich bitte nach Terminvereinbarung mit einem PCR-Test beim Hausarzt testen.

     

    Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

    Ihr Gesundheitsamt Rosenheim


    *Enge Kontaktpersonen sind alle Personen, mit denen Sie ab dem 2. Tag vor Beginn Ihrer Symptome bzw. ab dem 2. Tag vor Ihrer Testung bei symptomfreiem Verlauf einen der folgenden Kontakte hatten:

    • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (= Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder FFP2-Maske), oder
    • Gespräch (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (s. oben), oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret, oder
    • Gleichzeitiger Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt eine Maske getragen wurde.

    Downloads:

  • Aktuelle Inzidenzwerte und Krankenhaussituation

    Inzidenzwerte:

    Die hier veröffentlichten Daten beruhen auf den Zahlen des Robert Koch-Institut. Die Werte des RKI sind ausschlaggebend für Lockerungen oder Verschärfungen. 

    Landkreis Rosenheim

    Stadt Rosenheim

    Datum

    Fallzahlen LandkreisNeumeldungen Landkreis7-Tages-Inzidenz LandkreisFallzahlen StadtNeumeldungen Stadt7-Tages-Inzidenz Stadt
    29.11.202129.4701761.357,67.347371.086,6
    28.11.202129.2941461.356,87.310181.086,6
    27.11.202129.1484451.359,17.292681.114,9
    26.11.202128.7034161.436,67.224871.203,0
    25.11.202128.2877961.467,67.1371611.270,6
    24.11.202127.4919331.358,36.9761651.168,4
    23.11.202126.5586411.141,36.8111541.026,9
    22.11.202125.917174979,36.65737863,3

    Belegung der Intensivbetten durch bestätigte COVID-19-Fälle in Bayern – Stand: 29.11.2021: 1.061

    Hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern – Stand: 29.11.2021: 1.087

  • Überblick Corona-Regelungen

    Überblick Corona-Regeln

    (Stand 24.11.2021)

    1. Grundsätzliches

    Die Lage in den bayerischen Krankenhäusern und Intensivstationen ist sehr ernst: Nahezu jedes verfügbare Intensivbett in Bayern ist belegt und die Infektionszahlen erreichen täglich neue Höchststände: In 10 bayerischen Landkreisen liegt die 7-Tages-Infektionsinzidenz derzeit über 1.000 Fällen. Die von der gefährlicheren Delta-Variante dominierte vierte Welle ist damit schwerer als alle bisherigen. Insbesondere in den besonders stark betroffenen Regionen Bayerns muss im Rahmen einer harten Notbremse die exponentiell wachsenden Ansteckungszahlen eingebremst werden.

    Im bayerischen Kabinett wurden daher strengere Infektionsschutzmaßnahmen beschlossen. Die Maßnahmen treten in Form der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 24.11.2021 in Kraft. Sie gelten zunächst bis einschließlich 15.12.2021.

    Bei Überschreiten einer 7-Tages-Inzidenz von 1.000 gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Die Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 1.000 wird von der Kreisverwaltungsbehörde durch Bekanntmachung festgestellt. Die Maßnahmen gelten ab dem darauffolgenden Tag. Sie enden, wenn die Inzidenz von 1.000 für fünf Tage unterschritten wird. Auch dies wird durch die Kreisverwaltungsbehörde festgestellt. 

    Das Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Rosenheim wird mit Bekanntmachung vom 24.11.2021 festgestellt. Damit gilt der regionale Lockdown im Landkreis Rosenheim ab 25.11.2021. Sobald der Wert von 1000 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, wird dies ebenfalls amtlich bekannt gemacht und die regionale Hotspot-Regelungen treten am darauffolgenden Tag außer Kraft.

     

    2. Regelungen für den regionalen Lockdown ab dem 25.11.2021

     

    Für Ungeimpfte / Nichtgenesene gelten Kontaktbeschränkungen:

    Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, nur gestattet

    • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie
    • zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird.

    Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, sowie Personen, die geimpft oder genesen sind, bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

    Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

    Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.


    2.2. Private und öffentliche Veranstaltung, Versammlungen und öffentliche Festivitäten – soweit es sich nicht um Versammlungen nach Art. 8 GG handelt – sind untersagt.


    2.3. Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt:

    • Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
    • Es gilt FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
    • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert.

    2.4. Für Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG gilt:

    • Unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt sein.
    • In Versammlungen in geschlossenen Räumen, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.
    • In geschlossenen Räumen besteht FFP2-Maskenpflicht.

    2.5. Für den Luftverkehr und den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr gilt:

    • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske während der Beförderung
    • 3G-Regel auch für Fahrgäste, mit Ausnahmen von Schülerinnen und Schülern und der Beförderung in Taxen

    2.6. Verboten ist die Öffnung aller Freizeiteinrichtungen und -veranstaltungen, insbesondere:

    • Freizeitparks und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen;
    • Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.
    • Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.
    • Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten ist untersagt.
    • Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen ist untersagt.
    • Der Betrieb von Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen ist untersagt.

    2.7. Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.


    2.8. Geschlossen sind alle Kulturstätten, insbesondere:

    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten,
    • Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Bühnen und ähnliche Einrichtungen,
    • zoologische und botanische Gärten.

    2.9. Bibliotheken und Archive sind geschlossen.


    2.10. Sportstätten, Fitnessstudios und Einrichtungen der praktischen Sportausbildung sind geschlossen zu halten. Sportveranstaltungen sind untersagt.

    Ausgenommen von den Schließungen sind:

    • der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, soweit die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und Zutritt zur Sportstätte nur solche Personen erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind, sowie
    • der Schulsport.

    2.11. Für Geschäfte des Groß- und Einzelhandels gilt:

    • FFP2-Maskenpflicht; Die Maskenpflicht gilt nicht für Personal, soweit Kassen- und Thekenbereiche durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
    • Keine 3G-Regel für Kunden
    • Erstellung und Einhaltung eines Infektionsschutzkonzeptes
    • Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher als ein Kunde pro 20 m² Verkaufsfläche

    2.12. Körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen oder Friseurleistungen sind, sind untersagt.


    2.13. Für Wochenmärkte und andere Märkte gilt:

    • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen; Die Maskenpflicht gilt nicht für Personal, soweit Kassen- und Thekenbereiche durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
    • Ausarbeitung und Einhaltung eines Infektionsschutzkonzepts

    2.14. Gastronomiebetriebe jeder Art sind untersagt. Reine Schankwirtschaften sind geschlossen.

    • Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zulässig, wobei der Verzehr vor Ort untersagt ist.
    • Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist zulässig, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

    2.15. Gewerbliche Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen, Jugendherbergen sind untersagt.

    Ausnahmsweise beherbergt werden dürfen Personen nur bei zwingend erforderlichen und unaufschiebbaren nichttouristische Aufenthalten.


    2.16. Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.


    2.17. Für den Schulunterricht und sonstige Schulveranstaltungen gilt Folgendes:

    • Es findet grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.
    • Es gilt Maskenpflicht im Schulunterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen, in der Mittagsbetreuung auch während des Sportunterrichts in geschlossenen Räumen.
    • Die Maskenpflicht entfällt
      • für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
      • während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.
    • Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen im Übrigen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    • Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist nur zulässig, wenn drei Mal wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht wird. Ein Test kann auch unter Aufsicht in der Schule vorgenommen werden. Dies kann in Sonderfällen durch eine PCR-Pooltestung ersetzt werden.
    • Nach Bekanntwerden eines Infektionsfalls in einer Klasse haben die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse fünf Unterrichtstage lang täglich Testnachweise zu erbringen.

    2.18. Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder gilt:

    • Einhaltung eines betrieblichen Infektionsschutzkonzepts
    • Schülerinnen und Schüler dürfen nur teilnehmen, sofern Sie entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben negativ getestet, genesen oder geimpft (3G-Regel) sind.
    • Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonen haben für jedes noch nicht eingeschulte Kind pro Betreuungswoche drei Tests anzubieten oder die kostenlose Abholung von drei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.
    • Die Betreuung der Kinder erfolgt in festen Gruppen
    • Für das Betreten des Geländes der Einrichtung durch Dritte gilt 3G, mit Ausnahme der Abholung oder Abgabe von Kindern.

    2.19. Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bay. Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote (Musikschulen, Fahrschulen, VHS, Hundeschulen etc.) sind mit Ausnahme von Prüfungen in Präsenz untersagt.


    3. 3G am Arbeitsplatz

     

    3.1. Arbeitgeber und Beschäftigte dürfen Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten und Arbeitgeber dürfen Transporte von mehreren Beschäftigten zur Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte nur durchführen, wenn sie geimpfte Personen, genesene Personen oder getestete Personen sind und einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Testnachweis (ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest) mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem Arbeitgeber hinterlegt haben. Sofern die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, darf diese maximal 48 Stunden zurückliegen.

    Ausnahmsweise ist Arbeitgebern und Beschäftigten ein Betreten der Arbeitsstätte erlaubt, um

    – unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testangebot des Arbeitgebers zur Erlangung eines Testnachweises wahrzunehmen oder

    – ein Impfangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

    Der Arbeitgeber hat seine Beschäftigten bei Bedarf in barrierefrei zugänglicher Form über die betrieblichen Zugangsregelungen zu informieren.

    Alle Arbeitgeber sind verpflichtet, die Einhaltung der Verpflichtungen durch Nachweiskontrollen täglich zu überwachen und regelmäßig zu dokumentieren.

    Alle Arbeitgeber und jeder Beschäftigte sind verpflichtet, einen entsprechenden Nachweis auf Verlangen vorzulegen.

    Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.


    3.2. Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in folgenden Einrichtungen:

    • Krankenhäuser,
    • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    • Dialyseeinrichtungen,
    • Tageskliniken,
    • Entbindungseinrichtungen,
    • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit o.g. Einrichtungen vergleichbar sind,
    • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    • Rettungsdienste
    • Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte,
    • Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen
    • Heime
    • Ferienlager
    • voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen,
    • Obdachlosenunterkünfte,
    • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern,
    • Massenunterkünfte

    dürfen diese nur betreten, wenn sie mittels Antigen-Test (max. 24 Stunden alt) getestet sind und einen Testnachweis mit sich führen. Bei Geimpften und Genesenen Personal kann die zugrunde liegende Testung auch durch Antigen-Tests zur Eigenanwendung ohne Überwachung erfolgen.

    Sofern die dem Testnachweis zugrunde liegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, muss die Testung für Arbeitgeber und Beschäftigte, die geimpft und genesen sind anstatt wie bei ungeimpften Personen alle 48 Stunden nur höchstens zweimal pro Kalenderwoche wiederholt werden.

    Alle Arbeitgeber sowie die Leitungen der genannten Einrichtungen und Unternehmen sind verpflichtet, die Einhaltung der Verpflichtungen durch Nachweiskontrollen täglich zu überwachen und regelmäßig zu dokumentieren. Alle Arbeitgeber und jeder Beschäftigte sowie Besucher der genannten Einrichtungen und Unternehmen sind verpflichtet, einen entsprechenden Nachweis auf Verlangen vorzulegen.


    4. Erläuterung zur FFP2-Maskenpflicht (§ 2 der 15. BayIfSMV):

    In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard. Für Schulen gilt eine Sonderregelung.

    Die FFP2-Maskenpflicht gilt nicht:

    • Für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag; diese müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
    • Innerhalb privater Räumlichkeiten,
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören; diese Nummer findet keine Anwendung auf Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung,
    • Für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,
    • Bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,
    • Für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist,
    • Aus sonstigen zwingenden Gründen.
    • In Bereichen mit freiwilliger oder verpflichtender Umsetzung des 2G Modells.
  • Corona-Hotline

    Corona-Hotline: 08031 58 169 6666

    Die gemeinsame Corona-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim steht Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar, am Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr.

    Bei der Corona-Hotline können Fragen rund um das Corona-Virus gestellt werden. Das können Fragen sein, die sich mit der Rückkehr aus einem Risikogebiet befassen, PCR-Tests oder auch Quarantänemaßnahmen. Hilfestellung bei der Registrierung für eine Impfung sind hier nicht möglich. Diese Hilfestellung bietet die Impfhotline unter 08031 365 8899 an. Die Mitarbeiter sind Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr erreichbar.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen (LINKS)

    Antworten auf häufig gestellte Fragen

    finden Sie unter anderem auf folgenden Seiten:

    Bayerisches Gesundheitsministerium: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#Schnellsuche

    Robert Koch Institut: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

    Bayerisches Innenministerium: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

    Bayerisches Kultusministerium: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

    Bayerisches Kultusministerium (Merkblatt zum Umgang mit Erkältungskrankheiten): https://www.km.bayern.de/download/23949_Merkblatt_Umgang-mit-Erk%C3%A4ltungssymptomen_13.11..pdf

    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/covid_uebersicht.htm

  • Allgemeinverfügung / Bekanntmachung

    Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG);
    Bekanntmachung des maßgeblichen 7-Tage-Inzidenzwertes an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

     

    Bekanntmachung vom 24.11.2021

    Als zuständige Kreisverwaltungsbehörde gibt das Landratsamt Rosenheim einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 1358,3 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreisgebiet des Landkreises Rosenheim bekannt.
    Der maßgebliche Schwellenwert von 1000 wöchentlichen Neuinfektionen ist damit im Kreisgebiet überschritten.
    Die Rechtsfolgen des § 15 der 15.Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15.BayIfSMV) treten im Kreisgebiet mit Wirkung ab 25.11.2021 in Kraft.

    Begründung:

    Gemäß § 15 Abs. 2 Satz 1 der 15. BayIfSMV haben die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden die Überschreitung des maßgeblichen Richtwertes von 1000 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unverzüglich amtlich bekannt zu machen.
    Tagesaktuell liegt die Inzidenzzahl an wöchentlichen Neuansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner im Kreisgebiet des Landkreises Rosenheim bei 1358,3 und damit über dem maßgeblichen Richtwert von 1000.
    Die sich ergebenden Rechtsfolgen des § 15 der 15. BayIfSMV treten ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft (vgl. § 15 Abs. 2 Satz 2 der 15 BayIfSMV).

     

    Landratsamt Rosenheim Rosenheim, 24.11.2021
    gez.
    Rohde Regierungsrätin

    611-5304-1-39

    Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG);
    Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Festsetzung eines erweiterten Absonderungszeitraumes für Kontaktpersonen

    Auf Grund der Zuständigkeit für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes im Kreisgebiet, erlässt der Landkreis Rosenheim gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 § 29 Abs. 1 und 2, § 30 Abs. 1 Satz 2 IfSG und Ziffer 6.1 der AV Isolation in Verbindung mit § 65 der Zuständigkeitsverordnung, Art. 3 As. 1 Nr. 3 des Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetzes und Art. 35 Satz 2 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes folgende

    Allgemeinverfügung vom 24.11.2021

     

    1. In der Ziffer 3. der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rosenheim „Allgemeinverfügung zur Festsetzung eines erweiterten Absonderungszeitraumes für Kontaktpersonen“ veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 38 vom 03.11.2021, wird die Angabe „24.11.2021“ durch die Angabe „31.12.2021“ ersetzt.
    2. Diese Allgemeinverfügung tritt am 25.11.2021 in Kraft.

     

    Hinweise:

    • Auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 31. August 2021, Az.:G5ASz-G8000-2020/122-925, vom 9. September 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-246, vom 15. September 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-267 und vom 29. Oktober 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-454, Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG); Quarantäne von Kontaktpersonen und Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation), veröffentlicht im BayMBl. 2021 Nr. 767, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-767/ wird verwiesen.
    • Im Falle einer Änderung der AV Isolation durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) gilt diese Allgemeinverfügung in Bezug auf die Fassung der AV Isolation vom 29.10.2021 weiter fort. Im Falle unter-schiedlicher Regelungen ist die jeweils Strengere heranzuziehen.
    • Verstöße gegen die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung können als Ordnungswidrigkeit nach dem IfSG mit Bußgeld geahndet werden.
    • Im Hinblick auf den Geltungszeitraum dieser Allgemeinverfügung gilt:
      Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung kommen auf alle engen Kontaktpersonen vollständig zur Anwendung, deren zugrundeliegenden Indexfälle bis einschließlich 31.12.2021 positiv getestet wurden.
    • Im Hinblick auf den örtlichen Geltungsbereich dieser Allgemeinverfügung gilt:
      Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung kommen auf alle engen Kontaktpersonen zur Anwendung, die sich während der häuslichen Absonderung im Kreisgebiet des Landkreises Rosenheim aufhalten.

     

    Begründung:

    Den mit oben genannten Allgemeinverfügungen erlassenen Schutzmaßnahmen kommt nach fachlicher Ansicht des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim unverändert hohe fachliche Bedeutung zu.
    Insbesondere im Zuge des starken Anstiegs der Fallzahlen durch die sog. Delta-Variante hat sich inzwischen gezeigt, dass sich die Mehrzahl der als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen während des persönlichen Kontakts auch tatsächlich mit dem Virus infiziert hat. Die Infektionen werden jedoch häufig erst nach der vorzeitigen Beendigung der häuslichen Absonderung festgestellt.
    Um das örtliche Gesundheitssystem, welches bereits an der absoluten Belastungsgrenze arbeitet wirksam zu schützen, ist jedoch eine besonders sorgsame Unterbrechung möglichst aller bekannten Infektionsketten dringend geboten.
    Die Schutzmaßnahmen sind daher auch weiterhin geeignet, erforderlich und angemessen, um der Ausbreitung der neuartigen Viruserkrankung effektiv entgegenzuwirken.

     

    Rechtsbehelfsbelehrung

    Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Klage bei dem
    Bayerischen Verwaltungsgericht in München
    Postfachanschrift: 80005 München, Postfach 20 05 43
    Hausanschrift: 80335 München, Bayerstr. 30
    schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, die angefochtene Verfügung soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

     

    Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

    • Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen!
    • Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen sind der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de) zu entnehmen.
    • Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

     

    Landratsamt Rosenheim Rosenheim, 24.11.2021
    gez.
    Rohde Regierungsrätin

    611-5304-1-39

    Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG);
    Allgemeinverfügung zur Festsetzung eines erweiterten Absonderungszeitraumes für Kontaktpersonen

    Auf Grund der Zuständigkeit für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes im Kreisgebiet, erlässt der Landkreis Rosenheim gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 § 29 Abs. 1 und 2, § 30 Abs. 1 Satz 2 IfSG und Ziffer 6.1.1 Satz 4 HS. 2 Alt. 2 der AV Isolation in Verbindung mit § 65 der Zuständigkeitsverordnung, Art. 3 As. 1 Nr. 3 des Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetzes und Art. 35 Satz 2 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes folgende

     

    Allgemeinverfügung vom 03.11.2021

     

    1. Abweichend von Ziff. 6.1 der AV Isolation endet die häusliche Quarantäne für enge Kontaktpersonen erst dann, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall zehn Tage zurückliegt, ein frühestens zehn Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführter Nukleinsäuretest oder Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt und während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind. Auch für Hausstandsmitglieder von Co-vid-19-Fällen, die nicht erkranken oder mit Atemwegssymptomen erkranken, endet die häusliche Quarantäne erst dann, wenn ein frühestens zehn Tage nach Symptombeginn des Primärfalls, bei asymptomatischen Primärfällen zehn Tage ab dem Datum der Abstrichentnahme, unabhängig vom Auftreten weiterer Fälle im Hausstand, durchgeführter Nukleinsäuretest oder Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt. Der Nukleinsäuretest oder der Antigentest ist jeweils durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person durchzuführen
      Es besteht keine Möglichkeit zur Freitestung nach sieben Tagen.
      Die Ausnahmebestimmungen für geimpfte und genesene Personen (vgl. § 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverodnung (SchAusnahmV)) bleiben unberührt.
    2. Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung sind kraft Gesetzes sofort vollziehbar.
    3. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung ab dem 04.11.2021 in Kraft. Sie gilt vorerst bis einschließlich 24.11.2021.

     

    Hinweis:

    • Auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 31. August 2021, Az.: G5ASz-G8000-2020/122-925, vom 9. September 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-246, vom 15. September 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-267 und vom 29. Oktober 2021, Az. G51z-G8000-2021/505-454, Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG); Quarantäne von Kontaktpersonen und Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation), veröffentlicht im BayMBl. 2021 Nr. 767, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-767/, wird verwiesen.
      Im Falle einer Änderung der AV Isolation durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) gilt diese Allgemeinverfügung in Bezug auf die Fassung der AV Isolation vom 29.10.2021 weiter fort. Im Falle unter-schiedlicher Regelungen ist die jeweils Strengere heranzuziehen.
    • Verstöße gegen die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung können als Ordnungswidrigkeit nach dem IfSG mit Bußgeld geahndet werden.
    • Im Hinblick auf den Geltungszeitraum dieser Allgemeinverfügung gilt:
      Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung kommen auf alle engen Kontaktpersonen vollständig zur Anwendung, deren zugrundeliegenden Indexfälle von 04.11.2021 bis einschließlich 24.11.2021 positiv getestet wurden.
    • Im Hinblick auf den örtlichen Geltungsbereich dieser Allgemeinverfügung gilt:
      Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung kommen auf alle engen Kontaktpersonen zur Anwendung, die sich während der häuslichen Absonderung im Kreisgebiet des Landkreises Rosenheim aufhalten.

     

    Begründung:

    I.
    Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet, so dass die WHO am 11.03.2020 das Ausbruchsgeschehen als Pandemie bewertet hat. Die Erkrankung ist sehr infektiös. Es besteht weiterhin weltweit, deutschlandweit und bayernweit eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation mit zuletzt erneuter starker Zunahme der Fallzahlen innerhalb weniger Tage auch in der Region.
    Nach aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich tagesaktuell bereits über 4,6 Millionen Personen deutschlandweit nachweislich mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert. Über 95.800 Personen sind an oder mit dem Virus deutschlandweit bereits verstorben.
    Im Landkreis Rosenheim sind seit Beginn der Pandemie inzwischen über 20.000 Erkrankungsfälle nachweislich bestätigt. Auch wenn inzwischen Impfstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, besteht weiterhin weltweit, deutschland-weit und bayernweit – insbesondere in der anstehenden kalten Jahreszeit – eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation.
    Der Inzidenzwert des Landkreises Rosenheim liegt tagesaktuell bei 503,6. Der landes- und bundesweite Durchschnitt wird seit Wochen teils um ein Vielfaches überschritten. In direkter Folge dessen ist die Situation in den Krankenhäusern der Region inzwischen äußerst angespannt.
    Nach fachlicher Einschätzung des Gesundheitsamtes steht in Aussicht, dass bei weiterhin ungebremster Ausbreitung der Corona-Infektionen die Zahl der krankenhauspflichtigen Behandlungsfälle mit der Folge einer Überlastung im ambulanten und stationären Gesundheitswesen schnell und deutlich zunimmt. Die Konsequenz wäre, dass notwendige Behandlungen unabhängig einer Corona-Infektion nicht mehr im erforderlichen Umfang durchgeführt werden können, was einschneidende Folgen für die Gesundheitsversorgung bedeuten würde. Des Weiteren müssen schon jetzt wegen Kapazitätsengpässen überregionale Verlegungen aus Oberbayern durchgeführt und elektive Eingriffe verschoben werden.

    II.
    Zur Ziffer 1:
    Rechtsgrundlage für die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung ist § 28 Abs. 1, § 29 Abs. 1 und 2, § 30 Abs. 1 Satz 2 IfSG i. V. m. Ziffer 6.1.1. Satz 4 HS. 2 Alt. 2 der AV Isolation.
    Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt (…), so trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbesondere die in den §§ 29 bis 31 IfSG genannten, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist (§ 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG).
    Nach § 30 Abs. 1 Satz 2 IfSG kann bei sonstigen Kranken sowie Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigen und Ausscheidern angeordnet werden, dass sie in einem geeigneten Krankenhaus oder in sonst geeigneter Weise abgesondert werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen, befolgen können oder befolgen würden und dadurch ihre Umgebung gefährden.
    Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nr. 1 IfSG.
    Bei engen Kontaktpersonen der Kat. 1 handelt es sich um Ansteckungsverdächtige i. S. d. § 2 Nr. 7 des IfSG. Das StMGP hat – um auf eine möglichst einheitliche und praxistaugliche Absonderung enger Kontaktpersonen zu gewährleisten – die notwendigen Bestimmungen im Zuge der AV Isolation landesweit erlassen.
    Nach Ziffer 6.1 der AV Isolation endet die häusliche Quarantäne für enge Kontaktpersonen grundsätzlich nach zehn Tagen. Eine vorzeitige Beendigung ist jedoch möglich, sofern der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens sieben Tage zurückliegt, während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und ein frühestens sieben Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführter Nukleinsäuretest oder Antigentest ein negatives Ergebnis zeigt.
    In Satz 4 HS. 2 Alt. 2 der o.g. Ziffer ist für die örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörden – im Falle eines regional hohen Ausbruchsgeschehens – jedoch die Möglichkeit vorgesehen eine abweichende Regelung zur Beendigung der Quarantäne für enge Kontaktpersonen zu treffen.
    Im Landkreis Rosenheim herrscht aktuell ein regional hohes Ausbruchsgeschehen vor.
    Der Inzidenzwert liegt tagesaktuell bei 503,6 und damit um ein Vielfaches über dem landes- und bundesweiten Durchschnitt. Die Infektionsketten sind nicht länger nachvollziehbar. Es herrscht vielmehr allgemein ein diffuses Infektionsgeschehen vor. Aufgrund dessen ist die Lage in den Kliniken der Region bereits äußerst angespannt.
    Insbesondere im Zuge des starken Anstiegs der Fallzahlen durch die sog. Delta-Variante hat sich inzwischen gezeigt, dass sich die Mehrzahl der als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen während des persönlichen Kontakts auch tatsächlich mit dem Virus infiziert hat. Die Infektionen werden jedoch häufig erst nach der vorzeitigen Beendigung der häuslichen Absonderung festgestellt.
    Um das örtlich bereits besonders belastete Gesundheitssystem wirksam zu schützen, ist jedoch eine besonders sorgsame Unterbrechung aller bekannten Infektionsketten dringend geboten.
    Bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens ist ohne eine Verschärfung der landesweit einschlägigen Bestimmungen zur häuslichen Absonderung jedoch – aufgrund der örtlich hohen Fallzahlen – von einer überproportional starken Zunahme der Fallzahlen auszugehen. Vor diesem Hintergrund ist die geltende landesweite Regelung daher aktuell als örtlich unzureichend anzusehen.

    Die Verlängerung des Absonderungszeitraums von engen Kontaktpersonen ergeht daher im pflichtgemäßen Auswahlermessen. Die Anordnungen dienen vor dem Hintergrund des derzeitigen Infektionsgeschehens dem effektiven Infektionsschutz. Sinn und Zweck des Infektionsschutzgesetzes ist nach § 1 Abs. 1 IfSG übertragbare Krankheiten bei Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. In der gegenwärtigen Lage dienen die Anordnungen insbesondere der Unterbrechung von Infektionsketten und der Aufrechterhaltung eines leistungs-fähigen ambulanten und stationären Gesundheitssystems. Die Verlängerung des Absonderungszeitraumes stellt dahingehend aktuell eine geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahme dar.
    Die Maßnahme ist nach fachlicher Ansicht des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim geeignet, die bekannten Infektionsketten besonders wirksam zu unterbrechen und daher die Fallzahlen mittel- bis langfristig zu senken. Durch den erweiterten Absonderungszeitraum und die erforderliche Abschlusstestung nach zehn Tagen kann eine Beendigung der häuslichen Absonderung von engen Kontaktpersonen trotz unerkannter Infektion mit sehr hoher Sicherheit ausgeschlossen werden.
    Die Ergreifung der verfügten Schutzmaßnahme ist auch erforderlich.
    Mildere Mittel sind aufgrund des starken örtlichen Infektionsgeschehens mit einer deutlichen Belastung und drohender Überlastung insbesondere der stationären Krankenhausversorgung nicht länger ausreichend, um das örtliche Gesundheitssystem wirksam zu schützen. Insbesondere auch die weitere Anwendung der landesweiten Regelung wird den besonderen örtlichen Erfordernissen nicht länger gerecht.
    Die Verlängerung des Absonderungszeitraumes ist auch angemessen.
    Im Falle einer häuslichen Absonderung kollidieren das Grundrecht auf Freiheit der Person (Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des GG) und das öffentliche Interesse am Gesundheitsschutz aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 des GG.
    Das individuelle Interesse der engen Kontaktpersonen auf persönliche Freiheit ist grundsätzlich sehr hoch zu gewichten. So besteht ein großes persönliches Interesse an einer Wahrnehmung von persönlichen oder beruflichen Pflichten, die ein Verlassen der eigenen Wohnung erfordern.
    Jedoch besteht auch weiterhin ein großes öffentliches Interesse am Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und dem allgemeinen Schutz der körperlichen Unversehrtheit sowie der damit zwingend einhergehenden Aufrechterhaltung der grundsätzlichen medizinischen Versorgung. Fundierte, über einen langen Zeitraum gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Langzeitauswirkungen der Krankheit liegen noch nicht in ausreichendem Umfang vor.
    Dem öffentlichen Interesse am Schutz des Gesundheitswesens ist aktuell der Vorzug einzuräumen.
    Da inzwischen eine Mehrheit der als enge Kontaktpersonen eingestuften Personen tatsächlich – zunächst unerkannt – mit dem Virus infiziert ist, liegt nicht länger eine bloß abstrakte, sondern eine tatsächlich konkrete Gefahrenlage vor. Die Verlängerung des Absonderungszeitraums und die Notwendigkeit einer Freitestung nach zehn Tagen sind daher im Hinblick auf das örtliche Infektionsgeschehen angemessen.

    Zu den Ziffern 2 und 3:
    Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung treten am 04.11.2021 in Kraft und gelten bis einschließlich 24.11.2021. Durch das Gesundheitsamt Rosenheim erfolgt eine stetige Bewertung der vorherrschenden Situation. Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung sind gemäß § 28 Abs. 3 i. V. m. § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

     

     

    Rechtsbehelfsbelehrung

    Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Klage bei dem

    Bayerischen Verwaltungsgericht in München
    Postfachanschrift: 80005 München, Postfach 20 05 43
    Hausanschrift: 80335 München, Bayerstr. 30

    schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, die angefochtene Verfügung soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

     

     

    Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

    • Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen!
    • Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen sind der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de) zu entnehmen.
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  • COVID-19-Wochenbericht

    COVID-19-Lagebericht

    Veröffentlicht: 26.11.21

    Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 25.11.2021 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

    Aktuelle Lage:

    Das Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Rosenheim seit Anfang August mit kurzer Unterbrechung exponentiell angestiegen ist.

    Am 24.11. wurde der vorläufige traurige Höchststand der 7-Tage-Inzidenz erreicht: Im Landkreis mit einer 7 – Tage Inzidenz von 1438 und 1273 in der Stadt Rosenheim.

    Dem Gesundheitsamt Rosenheim wurden täglich durchschnittlich etwa 650 neue Fälle (insgesamt 4.529 Neumeldungen, Vorwoche: 2.896) gemeldet. Am 23.11. wurde mit 1.066 erneut die bislang höchste Zahl neuer Fälle gemeldet. Seit dem 22.11. wurde die Marke von 1.000 in der 7-Tage-Inzidenz täglich überschritten.

    Weit überwiegend sind Ungeimpfte bei den neuen Fällen betroffen, knapp zwei Drittel der positiv Getesteten liegen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. Acht von zehn Fällen wären durch eine (zeitgemäße) Impfung grundsätzlich vermeidbar gewesen.

    Nachdem zu Ferienbeginn die Hauptursachen der Ansteckungen Reiserückkehrer waren, herrscht weiterhin ein diffuses Ausbreitungsgeschehen vor. Daneben ereignen sich auch größere Ausbrüche in Pflege- und Behindertenheimen, Kliniken sowie in einer Justizvollzugsanstalt. Diese sind aber nicht maßgeblich für das extrem hohe Infektionsgeschehen.

    Aktuelles Infektionsgeschehen mit Bezug zu 25 Heimen:

    Es finden weiterhin auf hohem Niveau Infektionsübertragungen auf Mitarbeiter und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen statt. Besorgniserregend ist dabei der hohe Anteil vollständig geimpfter Bewohner bei den positiven Fällen und den Hospitalisierten.

    • 230 Bewohner positiv, Impfstatus: 174 vollständig geimpft = 75 %, 1 nicht vollständig geimpft, 37 nicht geimpft, 18 unbekannt
    • 141 Mitarbeitende positiv, Impfstatus:  71 vollständig geimpft = 48 %, 3 nicht vollständig geimpft, 67 nicht geimpft, 0 unbekannt
    • Impfstatus der 5 hospitalisierten Bewohner: 4 vollständig geimpft, 1 nicht geimpft, 0 unbekannt.

    Situation in den Kliniken:

    Es herrscht eine äußerst angespannte Situation in den Kliniken der Region, die geprägt ist von Ausbrüchen, sowohl in Akutkliniken als auch in anderen stationären Einrichtungen wie beispielsweise Rehakliniken. Häufig erfolgt ein Eintrag der Infektionen durch das Personal, betroffen sind sowohl geimpfte/genesene Mitarbeiter und Patienten als auch Ungeimpfte.

    Die ohnehin knappe Personalsituation verschärft sich häufig durch Folgeinfektionen. Schließungen von Stationen sind an der Tagesordnung. Auch die Intensivversorgung ist aufgrund der geschilderten Situation oft nur schwer zu gewährleisten. Die Menge der intensivpflichtigen Patienten bedingt einen hohen Aufnahmedruck in den Kliniken der Maximalversorgung. Gleichzeitig sind die Abverlegungsmöglichkeiten im Umkreis aber auch in weiter entfernte Regionen kaum noch möglich. Der Zeitdruck spielt dadurch bei Behandlungsentscheidungen häufig eine zentrale Rolle. Zudem können die theoretisch vorhandenen Kapazitäten aufgrund von Personalmangel oft nicht voll ausgeschöpft werden. Im täglichen Kontakt mit den Kliniken bzw. mit deren Mitarbeitern wird deutlich, dass Erschöpfung und Burn-Out Symptomatiken rasant zunehmen.

    • Nach Aussage des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung Dr. Michael Städtler für den Rettungsdienstbereich Rosenheim steigen die Belegungszahlen mit COVID-19 sowohl auf Normal- als auch Intensivstationen weiter an und haben den Spitzenwert der zweiten Welle bereits überschritten.
    • Die Kliniken in der Region sind bereits an ihrer Leistungsgrenze.
    • Die Lage auf den Intensivstationen im RoMed Klinikverbund ist nach Aussage der Geschäftsführung extrem belastend, die Kapazitäten der COVID-Intensivbetten sind ausgeschöpft, das Personal befindet sich an der absoluten Belastungsgrenze.
    • Planbare Eingriffe müssen verschoben werden.
    • Für den Winter ist zu erwarten, dass saisonbedingt die Infektionszahlen noch weiter ansteigen werden.

    Die aufwändige Ermittlung und Nachverfolgung von Kontraktpersonen außerhalb des Haushalts der positiv getesteten Person kann von den Gesundheitsämtern, insbesondere in den Hotspotregionen, aufgrund der aktuellen Infektionslage nicht mehr bewältigt werden. Gemäß Weisung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ist ein Strategiewechsel mit konsequenter Depriorisierung des Kontaktpersonenmanagements erforderlich. Es werden daher vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim Kontaktpersonenermittlungen ausschließlich in Einrichtungen mit gefährdeten Personen, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeeinrichtungen, Massenunterkünften und Kliniken, sowie in Kitas und Schulen durchgeführt.

    Kontakte im privaten Bereich außerhalb des Hausstands der positiv getesteten Person können nicht mehr ermittelt werden. Hierfür wird um Verständnis gebeten. Die ermittelten Fälle und ihre Haushaltskontakte erhalten ein Schreiben des Gesundheitsamtes mit Handlungsempfehlungen. Die Fälle werden gebeten, ihre engen Kontaktpersonen (z.B. Freundeskreis, Arbeitsstätte) über das erhöhte Ansteckungsrisiko zu informieren und sie zu bitten, ihre Kontakte weitestgehend zu reduzieren sowie sich testen zu lassen. Informationen und Handlungsanweisungen für SARS-CoV-2-Infizierte, Kontaktpersonen und Verdachtspersonen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter eingestellt. Hier befindet sich auch ein Testberechtigungsschein zum Download.

    Situation in Schulen und Kindergärten

    Auch in der letzten Woche wurde eine hohe Zahl an positiven Fällen sowie Ausbrüche in Schulen aber auch in Kitas gemeldet.

    Fallzahlenentwicklung:

    Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 18.11.2021 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 4.529 neue Fälle (am 18.11.2021: 2.896) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 35.930 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 28.707, Stadt: 7.223). Mittlerweile wurde bei mindestens 22.193 Personen eine Genesung dokumentiert. 615 Personen (am 18.11.2021: 595) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 534, Stadt: 81). Von den Verstorbenen waren 27 (am 18.11.2021 25) Personen unter 60 Jahren. 409 (am 18.11.2021: 394) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden 20 Personen (am 18.11.2021: 12) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Zwei Personen waren unter 60 Jahre und 15 Personen waren über 80 Jahre. Zehn der verstorbenen Personen war in einem Heim betreut worden.

    194 (am 18.11.2021: 165) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 30 Patienten (am 18.11.2021: 30) auf einer Intensivstation.

    Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 26.11.2021 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 1.203,00 (am: 18.11.2021 790,99), für den Landkreis Rosenheim bei 1.438,17 (am: 18.11.2021 914,33).

    Impfungen:

    Insgesamt sind bis zum 25.11.2021 in Stadt und Landkreis Rosenheim 233.322 Schutzimpfungen gegen COVID-19 erfolgt, überwiegend in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum auf der Loretowiese. 113.352 davon waren Erstimpfungen, 108.594 Abschlussimpfungen (Zweitimpfung oder einfache Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson) und 11.376 Auffrischungsimpfungen. Insgesamt 12.853 Impfungen wurden in stationären Einrichtungen in Stadt und Landkreis verabreicht. 5.894 Impfungen wurden an Sonderimpftagen durchgeführt. Es ist ein deutlicher Anstieg bei der Nachfrage nach Impfungen gegen das Coronavirus zu verzeichnen, erfreulicherweise auch bei den Erstimpfungen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, wird daher eine vorherige Terminvereinbarung empfohlen.

    Seit dem 31.03. bis einschließlich 25.11.2021 haben niedergelassene Ärzte insgesamt 180.061 Erst-, Abschluss- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.

    Jeder impfwillige Bürger ab 12 Jahren erhält direkt nach der Registrierung die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum. Auf diesem Weg ist eine Impfung mit einem überschaubaren zeitlichen Aufwand möglich. Weiterhin dürfen sich alle Bürger für die Impfung gegen COVID-19 unter www.impfzentren.bayern registrieren, ausnahmsweise auch telefonisch unter der Rufnummer 08031/ 365 8899. Auf diesen Wegen können Termine für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vereinbart werden. Impfungen im Impfzentrum können aktuell nicht mehr ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden. Das Impfzentrum Rosenheim ist nun täglich von 8 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr, geöffnet. Derzeit werden die Kapazitäten des Impfzentrums Rosenheim erweitert.

    Es sind weitere dezentrale Sonderimpftage für alle ab 12 Jahren in verschiedenen Gemeinden geplant. Ort und Zeit der Sonderimpfaktionen können unter https://www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum-loretowiese/?findTab=#impfzentrum-loretowiese-sonderimpftage eingesehen werden. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Um die Abwicklung zu beschleunigen und die Wartezeiten für andere Personen so gering wie möglich zu halten, wird um vorherige Registrierung unter www.impfzentren.bayern gebeten. Zudem soll der Personalausweis und (soweit vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Bei den jeweils zweiten Sonderimpftagen nach etwa drei Wochen muss für die Zweitimpfung die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden. Denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind an diesen Tagen in begrenztem Umfang möglich.

    Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis ist weiterhin in teilnehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de) erhältlich.

    Ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) nimmt das Paul-Ehrlich-Institut über die App „SafeVac 2.0“ und unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html entgegen

    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat am 25.11. den Biontech/Pfizer-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Laut EMA sei der der Impfstoff sicher und effektiv. Bisher seien in Studien keine schweren Nebenwirkungen festgestellt worden.

    Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen ab dem 20. Dezember 2,4 Millionen Dosen des Biontech/Pfizer-Vakzins für 4,5 Millionen Kinder zur Verfügung stehen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) beabsichtigt noch vor Jahresende ihre Impfempfehlung für diese Altersklasse abzugeben.

    Tabellen und Grafiken zum Infektionsgeschehen für den Zeitraum 19. – 25.11.2021 (Tag nach letztem Wochenbericht bis Tag heutiger Wochenbericht) bei neu gemeldeten Fällen (Stand 18.11.2021 24 Uhr):

    Neufälle 01.10.21 bis 08.11.217-Tage-Inzidenz Stadt und Landkreis RosenheimAltersstruktur der Fälle seit NovemberBettenbelegung der KlinikenAltersstruktur der Todesfälle

     

     

     

     

     

     

     

     

    Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde:
    Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtung zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

    Fallzahlen der Gemeinden

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    * Bei einer Fallzahl kleiner 5 erfolgt aus Datenschutzgründen keine Auswertung der Genesenen.

    Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts:

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

  • COVID-19 an Schulen und Kitas

    Information des Gesundheitsamt Rosenheim zu Corona-Maßnahmen an Schulen

    Häufige Fragen (FAQs) und Antworten Stand: 15.11.2021

    Was passiert bei einem positiven Selbsttest in der Klasse?
    Bei Auftreten eines positiven Falles in einer Klasse wird eine intensivierte Testung durchgeführt.

    Welche weiteren Maßnahmen gelten?
    Alle Schülerinnen und Schüler, die keiner Quarantänepflicht unterliegen und die Schule besuchen, sollten während der 14-tägigen Inkubationszeit ein Selbstmonitoring durchführen, auf Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion achten und bei Auftreten von COVID-19- Symptomen eine PCR-Testung machen.

    Was passiert bei einem Ausbruch in einer Klasse?
    Sollte ein Ausbruchsgeschehen in einer Klasse vorliegen, wird die gesamte Klasse in Quarantäne gesetzt.
    Die Dauer der Klassen-Quarantäne richtet sich hierbei nach dem letzten Kontakt zum Quellfall und nicht zu den Sekundärfällen. Der Quarantäne gilt 10 Tage, eine Möglichkeit zum „Freitesten“ besteht nicht mehr.

    Wann endet die Quarantäne?
    Für Schüler/ Lehrkräfte, die als enge KP eingestuft sind, endet die Quarantäne wenn
    • 10 Tage vergangen sind
    • keine Symptome bestehen
    • ein negativer Test (Nukleinsäuretest oder PoC-Antigentest z.B. Schnelltest-Zentren) vorliegt, der frühestens 10 Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführt wurde.
    Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

    Alle Teststationen finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes:
    Corona-Testzentrum/Schnelltestzentren – Landratsamt Rosenheim (landkreis-rosenheim.de)

    Bei Auftreten von COVID-19-Symptomen ist eine PCR-Testung durchzuführen.

    Was gilt für vollständig Geimpfte und Genesene?
    Vollständig geimpfte oder genese Schüler/ Lehrkräfte sind von Quarantäneregelungen ausgenommen.

    Hier finden Sie einen Überblick der Einrichtungen, in denen aufgrund von Covid-19 Fällen Quarantäneanordnungen ausgesprochen wurden.


    Veröffentlicht: 30.11.21

    Kindergarten Stadtmäuse Rosenheim,
    Kita Zauberwald-Zwerge Babensham,
    Kath. Kindergarten Klostermäuse Tuntenhausen,
    Kinderkrippe Samerberg,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Kita Wiederkunft Christi Kolbermoor,
    Kita Zauberwald-Zwerge Babensham,
    AWO Hort Rosenheim,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Karolinen-Gymnasium Rosenheim,
    AWO Kindergarten Ramerberg,
    je vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Haus für Kinder Marquette Prien,
    Grundschule Westerndorf St. Peter Westerndorf,
    je fünf positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 29.11.21

    Kinderkrippe Glühwürmchen Rosenheim,
    Kindergarten Rappelkiste e.V. Rosenheim,
    Kinderhaus St. Johannes Gstadt,
    Kita Spatzennest Aschau,
    Haus für Kinder Marquette Prien,
    Kinderkrippe Griesstätt,
    Haus für Kinder Sternschnuppe Söchtenau,
    AWO Kindergarten Ramerberg,
    Kath. Kinderhaus Spatzennest Schechen,
    Kinderhaus Regenbogen Rott,
    Kinderhaus Camino Bad Aibling,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Audorfer Kindernest Oberaudorf,
    Pfarrkindergarten Arche Noah Bruckmühl,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 25.11.21

    AWO Haus für Kinder Frühlingsstraße Rosenheim,
    Haus für Kinder St. Jakob/St. Konrad Wasserburg,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Schlossberg Stephanskirchen,
    Realschule Bruckmühl,
    je vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 24.11.21

    Kita Klostermäuse Tuntenhausen,
    Großtagespflege Sonnenkinder Rosenheim,
    Kindergarten Raupennest Raubling,
    Haus für Kinder Greimharting Rimsting,
    Haus für Kinder St. Margaretha Frasdorf,
    Pfarrkindergarten Mariä Himmelfahrt Vagen,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Audorfer Kindernest Oberaudorf,
    drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Freie Waldorfschule Chiemgau Prien,
    vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 23.11.21

    Freie heilpädagogische Waldorfschule im DBBC Bad Aibling,
    SFZ Bad Aibling Bad Aibling,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Haus für Kinder Mangfallwichtel Kolbermoor,
    Haus für Kinder Maria Himmelfahrt Tuntenhausen,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Realschule Bruckmühl, Bruckmühl
    drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Gymnasium Raubling Raubling,
    vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Freie Waldorfschule Chiemgau Prien,
    25 positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 22.11.21

    Kinderhaus Finsterwalderstraße Rosenheim,
    Kindergarten Raupennest Raubling,
    Haus für Kinder St. Margaretha Frasdorf,
    AWO Kinderhaus im Sportpark Bernau,
    Kath. Kindergarten St. Rupert Eiselfing,
    Freie Waldorfschule Prien-Chiemgau,
    BRK Großtagespflege Rosenheim,
    Kindergarten St. Nikolaus Rosenheim,
    Evangelische Kindertagesstätte Löwenzahn Pfaffing,
    Evangelische Kindertagesstätte Noahs Arche Rosenheim,
    Kinderkrippe Schatzinsel Hemhof Bad Endorf,
    Kindergarten Apfelbäumchen Dettendorf Bad Feilnbach,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Kindergarten St. Irmengard Prien,
    zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Max-Joseph-Grund- und Mittelschule Großkarolinenfeld,
    Grund- und Mittelschule Fürstätt Rosenheim,
    Grundschule Höhenrain Feldkirchen-Westerham,
    je drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 19.11.21

    Haus für Kinder Löwenzahn Bruckmühl,
    Kindergarten St. Georg Eggstätt,
    Kinderkrippe Glühwürmchen Rosenheim,
    Raphael-Schule Bad Aibling,
    Kindergartengarten Apfelbäumchen Dettendorf Bad Feilnbach,
    Waldorfkindergarten Prien,
    Haus für Kinder Hl. Familie Thansau Rohrdorf,
    Heilpädagogische Tagesstätte Großkarolinenfeld,
    Raphael-Schule Bad Aibling,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Großtagespflege Spatzenhof Bruckmühl,
    Grundschule Bildungshaus Bad Aibling,
    Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Rosenheim,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Adolf-Rasp Grundschule Kolbermoor,
    vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 18.11.21

    AWO Haus für Kinder Halfing,
    Altstadt Kindergarten Wasserburg,
    Haus für Kinder St. Jakob Wasserburg,
    Kindergarten Märchenhaus Flintsbach,
    Grundschule Pang Rosenheim,
    Grundschule Bad Feilnbach,
    Kindergarten Heilige Dreifaltigkeit Kolbermoor,
    Kindergarten Burg Sonnenstein Bad Aibling,
    Private Massageschule Inntal e.V. Rosenheim,
    Gemeindekindergarten “Gemeindemäuse” Bad Feilnbach,
    AWO Hort Bad Endorf,
    Anton-Heiligenbrunner-Realschule Wasserburg,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Realschule Bruckmühl,
    Montessori Schule Rohrdorf,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grund- und Mittelschule Eiselfing,
    drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Michael-Ende-Grund- und Mittelschule Raubling,
    fünf positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Hier finden Sie einen Überblick der Einrichtungen, in denen tagesaktuell der Fall einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet wurde, neu dazugekommen ist oder bei denen es aufgrund von Reihentestungen weitere neue positive Testergebnisse gibt:


    Veröffentlicht: 17.11.21

    Kindergarten Gemeindemäuse Bad Feilnbach,
    Grundschule Erlenau Rosenheim,
    Kindergarten Klabautermann Rosenheim,
    Grundschule Flintsbach,
    Grundschule (Franziska-Hager-) Prien,
    AWO Hort Bad Endorf,
    Grund- und Mittelschule Eiselfing,
    Berufsschule 2 Rosenheim,
    Berufsschule 2 Rosenheim,
    Realschule Bruckmühl,
    Realschule Bruckmühl,
    Gymnasium Raubling,
    Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling,
    Astrid-Lindgren Grundschule Rosenheim,
    Ignaz-Günther Gymnasium Rosenheim,
    Astrid Lindgren Grundschule,

    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grund- und Mittelschule Eiselfing,
    Grundschule Happing,
    Berufsschulzentrum Wasserburg,
    Gymnasium Prien,

    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Au Bad Feilnbach,
    Hort Taka-Tuka-Land Happing,
    Grundschule Höhenrain Feldkirchen-Westerham,
    Grundschule Happing Rosenheim,

    je drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Bildungshaus Bad Aibling,
    vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 16.11.21

    Berufschulzentrum Wasserburg,
    Berufsfachschule Pflege ISK Wasserburg,
    Grund- und Mittelschule (Fritz-Schäffer-) Tuntenhausen,
    Grund- und Mittelschule (Maria-Caspar-Filser) Brannenburg,
    Grund- und Mittelschule (St. Georg) Bad Aibling,
    Grund- und Mittelschule Stephanskirchen,
    Grundschule Flintsbach,
    Grundschule Höhenrain,
    Grundschule Reitmehring Wasserburg,
    Grundschule Schlossberg Stephanskirchen,
    Grundschule St. Georg Bad Aibling,
    Haus für Kinder St. Konrad Wasserburg,
    Haus für Kinder Vergissmeinnicht Bruckmühl,
    Kindergarten Klabautermann Rosenheim,
    Kindergarten Zwergerlburg Neubeuern,
    Mangfallschule Kolbermoor Kolbermoor,
    Realschule Bruckmühl Bruckmühl,

    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Au Bad Feilnbach,
    Grundschule Bernau,
    Realschule Bruckmühl,
    Haus für Kinder Löwenzahn Bruckmühl,
    Adolf-Rasp-Grundschule Kolbermoor,
    priv. Grund und Mittelschule Inntal-Schule Petö Oberaudorf,
    Grund- und Mittelschule (Michael-Ende-) Raubling,
    Prinzregentenschule Rosenheim,
    Ignaz-Günther Gymnasium Rosenheim,
    Grund- und Mittelschule Rott am Inn,
    Realschule (Anton-Heiligenbrunner-) Wasserburg,

    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grund und Mittelschule Eiselfing,
    Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Rosenheim,

    je drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Happing,
    Luitpold-Gymnasium Wasserburg,

    je vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 15.11.21

    Private Massageschule Rosenheim,
    Grundschule Happing Rosenheim,
    Kindergarten Griesstätt,
    Berufsschule II Rosenheim,
    Gymnasium Bruckmühl,
    FOS/BOS Rosenheim,
    Grund- und Mittelschule Großkarolinenfeld,
    Kinderhaus Finsterwalderstraße Rosenheim,
    Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien,
    Kindergarten Spatzennest Aschau,
    Kinderhaus Schatzkiste Albaching,
    Hort Bad Endorf,
    Mittelschule Feldkirchen-Westerham,
    Kinderhaus unterm Regenbogen St. Laurentius Bernau,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Kindertagesstätte Altstadt Wasserburg,
    Realschule Bruckmühl,
    Kindergarten St. Michael Brannenburg,
    Berufsschule Bad Aibling,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Gymnasium Raubling,
    Pauline-Thoma-Mittelschule Kolbermoor,
    Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling,
    Evangelischer Kindergarten Regenbogen Stephanskirchen,
    Kinderhaus Lindenhaus Gstadt-Gollenshausen,
    je drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim,
    Gymnasium Raubling,
    je vier positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 12.11.21

    Grundschule Samerberg,
    Grundschule Aschau,
    Luitpold Gymnasium Wasserburg,
    Gymnasium Bad Aibling,
    Michael-Ende-Grund- und Mittelschule Raubling,
    Grundschule Riedering,
    Otfried-Preußler-Grund- und Mittelschule Stephanskirchen,
    Priv. Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Rosenheim,
    Berufsschulzentrum Wasserburg,
    Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim,
    Leo-von-Welden-Schule Bad Feilnbach,
    Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim,
    Kinderhaus unterm Regenbogen St. Laurentius Bernau,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Rohrdorf,
    Haus für Kinder Villa Kunterbunt Endorferau Rosenheim,
    Grundschule Rosenheim-Happing,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Adolf-Rasp-Grundschule Kolbermoor,
    drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 11.11.21

    Grundschule Amerang,
    Maria Casper Filser Schule Brannenburg,
    Luitpold Grundschule Bad Aibling,
    Krippe Kind- und Familienzentrum Halfing,
    Integrations Montessori Kindergarten Kolbermoor,
    Max-Joseph-Grund- und Mittelschule Großkarolinenfeld,
    Astrid Lindgren Grundschule Rosenheim,
    Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Rosenheim,
    Pauline-Thoma-Mittelschule Kolbermoor,
    Dientzenhofer Realschule Brannenburg,
    Kindergarten Höhenrain Feldkirchen-Westerham,
    Kindergarten St. Hedwig Rosenheim,
    FOS/BOS Wasserburg,
    Mittelschule Feldkirchen-Westerman,
    Berufsschule II Rosenheim,
    Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling,
    Kinderhaus Camino Bad Aibling,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Luitpold Gymnasium Wasserburg,
    zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg,
    sechs positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 10.11.21

    Hort Happing Rosenheim,
    Kinderhaus Sonnenschein Schechen,
    Grundschule Frasdorf,
    Grundschule Schloßberg Stephanskirchen,
    Kinderhaus Eichet Bernau,
    Grundschule Brannenburg,
    Grundschule Happing Rosenheim,
    Grund- und Mittelschule Großkarolinenfeld,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    FOS/BOS Rosenheim,
    Grundschule Reitmehring Wasserburg,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule St. Georg Bad Aibling,
    drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 09.11.21

    Grundschule Amerang,
    Grundschule Schönau Tuntenhausen,
    Anton-Heilingbrunner Realschule Wasserburg,
    Berufsschule II Rosenheim,
    Kindergarten Raupennest Raubling,
    Grund- und Mittelschule Bad Feilnbach,
    Grundschule Samerberg,
    Kinderhaus Lindenhaus Gstadt,
    Wirtschaftsschule Kalscheuer Rosenheim,
    Grundschule Kolbermoor,
    Grundschule Nußdorf,
    Integrationskindergarten Gänseblümchen Wasserburg,
    Kindergarten Mariä Himmelfahrt Prutting,
    Haus für Kinder Frühlingsstraße Rosenheim,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Pang Rosenheim,
    Integrativer Waldorfkindergarten Bad Aibling,
    je zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Grundschule Wasserburg,
    Chiemsee-Realschule Prien,
    Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim,
    Michael-Ende-Grund- und Mittelschule Rauling,
    je drei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


    Veröffentlicht: 08.11.21

    Kinderkrippe Samerberg,
    Förderzentrum Attl Makarius-Wiedemann-Schule Wasserburg,
    Haus für Kinder Frühlingsstraße Rosenheim,
    Kindertagesstätte Aschau,
    Audorfer Kindernest Aschau,
    Kath. Kindergarten St. Marien Aschau,
    Haus für Kinder Frasdorf,
    Evangelisches Kinderhaus Raupennest Raubling,
    Integrativer Waldorfkindergarten Bad Aibling,
    Kinderhaus Regenbogen Rott,
    Kinderhaus Vogelnest Bad Feilnbach,
    je ein positiver Fall, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    Michael-Ende-Schule Raubling,
    zwei positive Fälle, alle engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.


  • Corona in Leichter Sprache

    Wenn Sie den Link klicken, kommen Sie auf die Start-Seite für Leichte Sprache vom Bayerischen Staats-Ministerium für Gesundheit und Pflege.

    Dort bekommen Sie viele Informationen zu Corona in Leichter Sprache.

    www.stmgp.bayern.de/?lang=de_ls

  • Wirtschaftshilfen

    Coronavirus – Wo bekomme ich Unterstützung und Informationen?

    Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht über Unterstützungsleistungen und Informationen für betroffene Unternehmen, Selbstständige und sonstige Einrichtungen.

    Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: www.stmwi.bayern.de/coronavirus/
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html
    Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern: www.ihk-muenchen.de/de/Service/corona/
    Handwerkskammer für München und Oberbayern: www.hwk-muenchen.de

    Bei Fragen steht Ihnen auch sehr gerne die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim zur Verfügung:
    Tel. Nr.: 08031 392-1019
    E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-rosenheim.de

     

    Eine Statistik zu den ausgezahlten Corona-Wirtschaftshilfen im Landkreis Rosenheim mit Stand 6.9.21 steht Ihnen nachstehend zur Verfügung

    Download

  • Grenzpendler

    Grenzpendler und kleiner Grenzverkehr

    a) Grenzgänger, Grenzpendler und Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem anderen Staat aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, besteht keine Meldepflicht, Nachweispflicht oder Quarantänepflicht. Eine Nachweispflicht besteht lediglich bei Einreise auf dem Luftweg.

     

     

    b) Für Grenzpendler, Grenzgänger und Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, besteht keine Meldepflicht oder Quarantänepflicht,
    Es besteht eine Nachweispflicht mit der Maßgabe, dass Personen, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, sich lediglich zweimal pro Woche testen müssen und entsprechende Nachweise mit sich führen müssen.

     

     

    c) Für das Pendeln in und aus Virusvariantengebieten gilt die Ausnahme von der Melde- und Quarantänepflicht nur für Grenzpendler/Grenzgänger, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird. Außerdem gilt die Test- und Nachweispflicht mindestens zwei Mal pro Woche.

  • Reiserückkehrer

    Bayerischen Einreisequarantäneverordnung (EQV)

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt für Reiserückkehrer 19.10.2021

  • Meldeformular

    Meldeformular zu

    meldepflichtigen Infektionskrankheiten und zur Hospitalisierung von COVID-19 Patienten gemäß § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

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    Arztmeldeformular § 6 IfSG Stand 01.07.2021 613.02 KB23.09.2021 herunterladenVorschau

  • Psychische Gesundheit von Kindern und Familien

    Gefühle erkennen. Gefühle benennen. Kinder in der Pandemie.

    Mit der Pandemie sind für Kinder und Eltern viele Ungewissheiten, Ängste und gemischte, bislang vielleicht sogar unbekannte Gefühle verbunden. Das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege hat ein Magazin entwickelt, das die Kleinen auf spielerische Art und Weise dabei unterstützt, eigene Gefühle zu verstehen und den Großen mit einem Mini-Booklet konkrete Hilfsangebote an die Hand gibt.

     

    Das Geschehen rund um die Pandemie löst auch bei Kindergarten- und Grundschulkindern gute und schlechte Launen, diffuse Stimmungslagen und Ängste aus. Dann ist es wichtig zu vermitteln, dass auch unangenehme Gefühle erlaubt sind.
    Woher aber kommen denn diese Gefühle? Haben andere Kinder die auch? Und wie gehe ich am besten damit um? Diese und weitere Fragen greift das neue Kinder-Magazin MucklMAG auf und beantwortet sie auf kindgerechte Art und Weise. Unterstützung gibt es dabei vom Pumuckl höchstpersönlich, denn der kennt sich bekanntlich mit kleiner und großer Wut und Angst ziemlich gut aus.

    Neben Erklärungen und Tipps gibt es deshalb natürlich auch jede Menge unterhaltsamen Spaß, Rätselspiele usw., die die Kinder auch gerne zusammen mit ihren Geschwistern oder ihren Eltern lösen können. Das stärkt den Familienzusammenhalt – ein wichtiger Aspekt bei dem langen Weg durch die Pandemie!

    Das Extra-Booklet für die Eltern
    Gut zu wissen: Das MucklMAG wendet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern. Dem Magazin liegt ein Booklet bei, das konkrete Tipps und Adressen nennt, wenn sie Information und Unterstützung suchen oder schnelle Hilfe brauchen.

    Die beiden Hefte können ab dem 6. September 2021 auf der MucklMAG-Webseite (www.muckl-mag.de) sowohl in gedruckter Form kostenfrei bestellen als auch downloaden.

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