• Aktuelle Fallzahlen

    Hier finden Sie aktuelle Fallzahlen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, COVID-19 an Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die jüngsten Pressemitteilungen zum Thema Corona.

    Aktuelle Fallzahlen zu COVID-19:

    Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 30.11.2020 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. Einen ausführlichen Lagebericht zum Fallgeschehen gibt es immer am Freitag.

    Fallzahlen gesamtFallzahlen LandkreisFallzahlen StadtNeumeldungen LandkreisNeumeldungen Stadt7-Tages-Inzidenz Landkreis7-Tages-Inzidenz Stadt
    8.1226.3801.742+13+2192,86272,22
  • Corona-Hotline

    Corona-Hotline: 08031 365 8 365

    Die gemeinsame Corona-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim steht Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 15:45 Uhr erreichbar, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen (LINKS)

    Antworten auf häufig gestellte Fragen

    finden Sie unter anderem auf folgenden Seiten:

    Bayerisches Gesundheitsministerium: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#Schnellsuche

    Robert Koch Institut: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

    Bayerisches Innenministerium: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

    Bayerisches Kultusministerium: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

    Bayerisches Kultusministerium (Merkblatt zum Umgang mit Erkältungskrankheiten): https://www.km.bayern.de/download/23949_Merkblatt_Umgang-mit-Erk%C3%A4ltungssymptomen_13.11..pdf

    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/covid_uebersicht.htm

  • Allgemeinverfügung

    Allgemeinverfügung des Landkreises Rosenheim vom 27.11.20

    zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis Rosenheim aufgrund des vorherrschenden Infektionsgeschehens im Kreisgebiet.

    Auf Grund der Zuständigkeit für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Kreisgebiet, erlässt das Landratsamt Rosenheim gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1, § 28a Abs. 1 Nr. 15 und 16 des IfSG und den §§ 9,19 und 25 der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) in Verbindung mit § 65 der Zuständigkeitsverordnung, Art. 3 Abs. 1 Nr. 3 des Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetzes und des Art. 35 Satz 2 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz (BayVwVfG) folgende

    Allgemeinverfügung:

    1. Abweichend von § 9 Abs. 1 Satz 1 der 8. BayIfSMV wird der Besuch von Patienten und Bewohnern der dort aufgeführten Einrichtungen auf täglich eine Person beschränkt.
    Der Besuch minderjähriger Bewohner und Patienten sowie volljähriger Bewohner in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Sozialgesetzbuches ist abweichend von Satz 1 auch beiden Elternteilen oder Sorgeberechtigten gemeinsam gestattet, soweit hierfür eine feste Besuchszeit besteht und diese in einem gemeinsamen Hausstand leben.
    § 9 Abs. 2 der 8. BayIfSMV bleibt unberührt.

    2. Für die Kindergärten, die Kindertagesbetreuungseinrichtungen und die Heilpädagogischen Tagesstätten sowie vergleichbare Einrichtungen im Kreisgebiet des Landkreises Rosenheim werden abweichend von § 19 der 8. BayIfSMV und dem „Rahmenhygieneplan zur Umsetzung des Schutz-und Hygienekonzepts für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten vom 16.11.2020“ in der jeweils gültigen Fassung, folgende weitergehenden Anordnungen erlassen:

    a.) In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist vom Personal dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

    b.) Es müssen feste Gruppen gebildet werden. Eine Durchmischung der Gruppen ist auch in Randzeiten oder für spezifische Angebote nicht möglich.
    c.) Die Vorkurse Deutsch finden nur in den Räumlichkeiten der Kita und ohne jegliche Gruppendurchmischung statt.
    d.) Das Betreuungspersonal ist den Gruppen fest zuzuordnen.
    e.) In begründeten Einzelfällen können Ausnahmen von diesen Bestimmungen zugelassen werden, soweit dies im Einzelfall geboten und aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.
    Im Übrigen gelten die Vorgaben des o.g. Rahmenhygieneplans in der jeweils aktuellen Fassung.

    3. Verstöße gegen die Ziffern 1. und 2. dieser Allgemeinverfügung stellen gemäß § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 € geahndet werden können.

    4. Die Bestimmungen dieser Allgemeinverfügung sind kraft Gesetzes sofort vollziehbar.

    5. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung ab dem 30.11.2020 in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 20.12.2020.

    Hinweise:

    • Als Besuch gemäß der Ziffer. 1 dieser Verfügung gilt bereits der Aufenthalt innerhalb des Gebäudes oder Geländes der betroffenen Einrichtungen.
    • Im Falle einer Änderung der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) gilt diese Allgemeinverfügung in Bezug auf die Fassung der 8. BayIfSMV vom 30.10.2020 weiter fort. Im Falle unterschiedlicher Regelungen ist die jeweils strengere heranzuziehen.

    Begründung:
    I.

    Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet, so dass die WHO bereits am 11.03.2020 das Ausbruchsgeschehen als Pandemie bewertet hat.
    Die Erkrankung ist sehr infektiös. Nach aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich tagesaktuell bereits über 1.000.000 Personen deutschlandweit nachweislich mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert. Über 15.000 Personen sind an oder mit dem Virus deutschlandweit bereits verstorben.

    In der Region Rosenheim sind seit Beginn der Pandemie inzwischen beinahe 8.000 Erkrankungsfälle nachweislich bestätigt. Es besteht auch weiterhin weltweit, deutschlandweit und bayernweit eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation mit einer Stagnation der Fallzahlen auf sehr hohem Niveau.
    Aufgrund der hohen Zahl an Infizierten liegt der Inzidenzwert des Landkreises Rosenheim tagesaktuell bei 221,6.

    Bei den Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie den Kinderbetreuungseinrichtungen handelt es sich um besonders sensible Bereiche des öffentlichen Lebens.
    In beiden Bereichen kam es jüngst mehrfach zu Ausbruchsgeschehen, die erhebliche Betriebsstörungen nach sich zogen.

    II.

    Zu den Ziffern 1 und 2:

    Rechtsgrundlage für die unter den Ziffern 1. und 2. verfügten Maßnahmen ist § 28 Absatz 1 Sätze 1 und 2, § 28a Abs.1 Nr. 15 und 16 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) i.V.m. den §§ 9,19 und 25 der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV).

    Gemäß § 28 Satz 1 des IfSG hat die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen, wenn Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt werden oder sich ergibt, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, soweit und solange dies zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.

    Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen übertragbaren Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nr. 1 IfSG.

    Die Ergreifung geeigneter Schutzmaßnahmen seitens der zuständigen Gesundheitsbehörden ist zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung aufgrund sehr hoher Fallzahlen erforderlich. Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen zeigen schwere Krankheitsverläufe und können an der Krankheit sterben. Bislang steht noch kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung. Eine ausreichende Immunität der Bevölkerung steht daher in nächster Zeit nicht in Aussicht. Auch wenn bei der Behandlung der Erkrankung inzwischen deutliche Fortschritte erzielt werden konnten, steht eine ausreichend wirksame Therapie nach wie vor nicht zur Verfügung.

    Gemäß § 28a Abs. 1 Nr. 15 und 16 IfSG kommen als notwendige Schutzmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung von Covid-19 insbesondere die Beschränkung des Betretens oder des Besuchs von Einrichtungen des Gesundheits- oder Sozialwesens sowie die Erteilung von Auflagen für Kinderbetreuungseinrichtungen in Betracht.

    Das StMGP hat im Hinblick auf die ihm obliegende Aufgabe des Gesundheitsschutzes seit März des Jahres 2020 weitreichende infektionsschutzrechtliche Verordnungen erlassen (derzeit 8. BayIfSMV).

    In den Verordnungen werden vom Staatsministerium aufgrund der jeweils vorliegenden Fallzahlen infektionsschutzrechtliche Beschränkungen vorgenommen. Die Beschränkungen beruhen auf fachlichen Einschätzungen interner und externer Experten.

    Mit Wirkung ab dem 02.11.2020 wurde das öffentliche Leben im Rahmen eines sog. „Lockdown-Light“ Konzepts in zahlreichen Bereichen weiteren Beschränkungen unterworfen. Eine Verlängerung der Bestimmungen dieses Konzepts bis Jahresende steht unmittelbar in Aussicht.

    Durch den § 9 der 8. BayIfSMV wird der Besuch bei Patienten und Bewohnern von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens bereits weitreichenden infektionsschutzrechtlichen Beschränkungen unterworfen.
    § 19 der 8. BayIfSMV und der diesem zugrunde liegende „Rahmenhygieneplan zur Umsetzung des Schutz-und Hygienekonzepts für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten“ setzen infektionsschutzrechtliche Bestimmungen für den Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen fest.

    Gemäß § 25 Satz 2 der 8. BayIfSMV können die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden auch soweit in der Verordnung Schutzmaßnahmen oder Schutz- und Hygienekonzepte vorgeschrieben sind, im Einzelfall ergänzende Anordnungen erlassen, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich ist.

    Im Landkreis Rosenheim herrscht derzeit ein flächendeckendes, diffuses Infektionsgeschehen. Die Infektionsketten sind überwiegend nicht mehr nachvollziehbar. Die Fallzahlen in der Region stagnieren aktuell auf einem bedenklich hohen Niveau.

    Aufgrund eines Infektionsereignisses musste kürzlich bereits eine Kinderbetreuungseinrichtung im Landkreis vorübergehend geschlossen werden.

    Bei den Bewohnern und Patienten von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens handelt es sich in großer Zahl um Personen aus bekannten Risikogruppen, die eines besonders hohen Schutzes bedürfen. Immer wieder traten in diesem Bereich bereits Infektionen auf, die nicht nur für die genannten Risikogruppen eine große Gesundheitsgefahr darstellen, sondern darüber hinaus auch das Gesundheitswesen erheblich belasten.

    In beiden Bereichen bedarf es nach fachlicher Einschätzung des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim auch weiterhin dringend erweiterter Schutzmaßnahmen.

    Die in den Ziffern 1. und 2 dieser Allgemeinverfügung festgesetzten Maßnahmen sind geeignet, um einem weiteren unkontrolliertem Anstieg der Fallzahlen gerade in den betroffenen, sensiblen Bereichen des öffentlichen Lebens wirksam entgegenzuwirken und der Bildung neuer Infektionsketten in der Region vorzubeugen. Dieser Einschätzung liegt sowohl die in der Verordnung und den einschlägigen Rahmenhygienekonzepten zum Ausdruck kommende generelle Einschätzung des StMGP, als auch die übereinstimmende örtliche Einschätzung des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim zugrunde.

    Im Hinblick auf die bereits geltenden Bestimmungen und die einschlägigen (Rahmen)Hygienekonzepte wurden unter Würdigung des örtlichen Infektionsgeschehen aufgrund der fachlichen Einschätzung des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Maßnahmen ausgewählt, die zum Schutz der beiden Lebensbereiche und zur Vorbeugung von Infektionen geeignet sind.

    Das Tragen von Masken durch das Personal, die Bildung fester Betreuungsgruppen und die feste Zuweisung des Betreuungspersonals helfen möglichen Infektionen in den Kinderbetreuungseinrichtungen vorzubeugen und begrenzen auftretende Infektionen auf einzelne Gruppen. Eine Schließung der gesamten Einrichtung kann damit im Regelfall verhindert werden.

    Auftretende Infektionen in den Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens lassen sich häufig auf infizierte Besucher dieser Einrichtungen zurückführen, bei denen die Erkrankung einen milden Verlauf nimmt. Eine Reduktion der Besucher senkt die Wahrscheinlichkeit von Infektionsfällen daher signifikant.

    Die verfügten Maßnahmen sind erforderlich. Gleich geeignete, mildere Mittel stehen nicht zur Verfügung. Insbesondere die bereits in der 8. BayIfSMV durch das StMGP verfügten Regelungen sind nicht länger ausreichend, um Infektionsfälle in den genannten Bereichen effektiv vorzubeugen, das Personal, die Kinder, die Bewohner und Patienten wirksam zu schützen sowie erheblichen Betriebsbeeinträchtigungen und Schließungen zu vermeiden.

    Die verfügten Maßnahmen sind auch angemessen. In den vorliegenden Fällen kollidieren unterschiedlichste Freiheitsgrundrechte des Grundgesetzes und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus § 2 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes.

    Die Eingriffe in die verschiedenen Freiheitsgrundrechte der Bürgerinnen und Bürger sind sehr hoch zu gewichten, dennoch überwiegt auch weiterhin das allgemeine Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

    Bereits seit dem Monat März des Jahres 2020 – und damit bereits über den Zeitraum von mehr als einem halben Jahr – wurden vonseiten der zuständigen staatlichen Behörden massive Beschränkungen in beinahe sämtlichen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens aller Bürgerinnen und Bürger vorgenommen.
    Durch die ergriffenen Maßnahmen wurde in den Schutzbereich beinahe aller verfassungsmäßig garantierter Grundrechte mehr oder minder stark eingegriffen. Die Bürger werden durch die Fülle der Maßnahmen bereits über einen erheblichen Zeitraum massiv in ihrer Lebensführung beschränkt. Daher ist das Interesse der Allgemeinheit an einer Wahrung der bestehenden Möglichkeiten zur freien Gestaltung der Lebensführung als sehr hoch zu gewichten.

    Dennoch überwiegt auch weiterhin das allgemeine Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
    Durch die staatlichen Eingriffe konnte eine unkontrollierte Ausbreitung des neuartigen und insbesondere im Hinblick auf mögliche Spätfolgen noch nicht ausreichend erforschten Virus in Deutschland bislang weitgehend verhindert werden.
    Die für diesen Fall zu erwarten stehende Überlastung des Gesundheitssystems konnte dadurch bislang abgewandt werden.
    Dennoch ist die drohende Gefahr weiterhin als sehr hoch einzuschätzen. Im Falle unkontrollierter Infektionsketten droht weiterhin eine Überlastung des Systems und damit eine möglicherweise exponentielle Ausbreitung des Virus. In diesem Fall ist nicht nur mit einem starken Anstieg der Todeszahlen zu rechnen, sondern die infolge zwingend zu ergreifenden Maßnahmen würden auch noch schwerwiegendere Grundrechtseingriffe nach sich ziehen.

    Zu Ziffer 3:
    Die Bußgeldbewehrung der Maßnahme folgt aus § 73 Abs. 1 a Nr. 6 IfSG und ist erforderlich um die wirksame Durchsetzung der erlassenen Anordnungen zu gewährleisten. Bei der Verhängung von Bußgeldern findet der vom StMGP erlassene Bußgeldkatalog soweit möglich analoge Anwendung.

    Zu den Ziffern 4 und 5:
    Die Anordnung tritt am 30.11.2020 in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 20.12.2020. Nach Ablauf erfolgt eine Neubewertung anhand der dann vorliegenden Situation. Die Anordnung ist gemäß § 28 Abs. 3 i. V. m. § 16 Abs. 8 IfSG) sofort vollziehbar.

    Rechtsbehelfsbelehrung

    Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Klage bei dem

    Bayerischen Verwaltungsgericht in München
    Postfachanschrift: 80005 München, Postfach 20 05 43
    Hausanschrift: 80335 München, Bayerstr. 30

    schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts erhoben werden. Die Klage muss den Kläger, den Beklagten (Freistaat Bayern) und den Gegenstand des Klagebegehrens bezeichnen und soll einen bestimmten Antrag enthalten. Die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel sollen angegeben, die angefochtene Verfügung soll in Urschrift oder in Abschrift beigefügt werden. Der Klage und allen Schriftsätzen sollen Abschriften für die übrigen Beteiligten beigefügt werden.

    Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

    – Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen!
    – Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen sind der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de) zu entnehmen.
    – Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

    Landratsamt Rosenheim
    Rosenheim, 27.11.2020

    gez.

    Mascher
    Regierungsrätin

    (Für interessierte Bürgerinnen und Bürger: Ältere, nicht mehr gültige Allgemeinverfügungen des Landkreises können Sie in den Amtsblättern nachlesen. Sie finden sie auf dieser Homepage in der Rubrik “Service” – “Aktuelles”.)

  • Kontaktpersonenmanagement

    Kontaktpersonen-Management

    Um Kontaktpersonen ansprechen bzw. erreichen zu können, werden Personen, die positiv auf COVID 19 getestet wurden, dringend gebeten, den Ermittlungsbogen auszufüllen und möglichst in elektronischer Form an das Gesundheitsamt Rosenheim per E-Mail an kp1@lra-rosenheim.de mit dem Betreff “COVID-Index Kontaktliste” zu senden.

    DOWNLOAD:

    COVID-19-Ermittlungsformular 2020-11-04

    _11/2020

  • Covid-19 an Schulen und Kita´s

    COVID-19 an Schulen und Kindertageseinrichtungen:

    Da sich die Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus an Schulen häufen, werden wir über Infektionen in betroffenen Einrichtungen informieren. Hier finden Sie einen Überblick der Einrichtungen die tagesaktuell neu dazugekommen sind oder bei denen es aufgrund von Reihentestungen weitere neue positive Testergebnisse gibt:

    Merkblätter zu häufig gestellten Fragen:

    FAQs für ...

    FAQs für Schulen und Eltern_Stand 23.11.20

    Merkblatt_...

    Merkblatt Umgang mit Erkältungssymptomen_Stand 13.11.20

    FAQs für ...

    FAQs für Kitas und Eltern_Stand 09.11.20

    Veröffentlicht: 01.12.20

    Kindertagesstätte Wiederkunft Christi Kolbermoor, Adolf-Rasp-Grundschule Kolbermoor, Prinzregentenschule (Grundschule) Rosenheim, Kindergarten Burg Sonnenschein Bad Aibling,

    je ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 30.11.20

    Gemeldet am 30.11.20

    Haus für Kinder Marquette Prien, Pauline-Thoma-Mittelschule Kolbermoor,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Gemeldet am 29.11.20

    Karolinen-Gymnasium Rosenheim, Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling, 

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Gemeldet am 28.11.20

    Altenpflegeschule Rosenheim, Grundschule Amerang, Grundschule Pfaffing, Otfried-Preußler-Schule Stephanskirchen, Kiga St. Martin Kiefersfelden,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 27.11.20

    Integrationskindergarten und Krippe Happing Rosenheim, Grund- und Mittelschule Rott, Kindergarten Griesstätt, Realschule Wasserburg, Mittelschule Raubling, Grundschule Pfaffing, FOS/BOS Rosenheim,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter Rosenheim, Pauline-Thoma-Mittelschule Kolbermoor,

    je zwei positive Testergebnisse. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 26.11.20

    Bildungshaus Bad Aibling, Staatliche Realschule Bad Aibling, Grund- und Mittelschule Aising, Grundschule Schlossberg, Kiga St. Martin Kiefersfelden, Mittelschule am Luitpoldpark Rosenheim,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Berufsschule II Rosenheim,

    zwei positive Testergebnisse. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 25.11.20

    AWO Haus für Kinder Erlenau Rosenheim, Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling, Chiemsee Realschule Prien, Haus für Kinder Söchtenau,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Grundschule Erlenau,

    zwei positive Testergebnisse. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 24.11.20

    Grundschule Pfaffing, Grundschule Hochstätt, Grundschule Oberaudorf, Mittelschule Bad Endorf, Kindergarten Maria Himmelfahrt Prutting,

    jeweils ein positives Testergebnis. Für alle engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

    Veröffentlicht: 23.11.20

    Mittelschule Westerndorf, FOS/BOS Wasserburg, Kindergarten Pusteblume Rosenheim, Franziska-Lechner Schule Edling, Franziska-Hager Grundschule Prien, Johann-Rieder Realschule Rosenheim,   

    jeweils ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    FOS/BOS Rosenheim, Grundschule Hochstätt, Grundschule Griesstätt,

    jeweils zwei positive Testergebnisse, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Sonderpädagogisches Förderzentrum Rosenheim, Kinderhaus Sonnenschein Schechen,

    jeweils drei positive Testergebnisse, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    22.11.20:

    Mangfallschule Kolbermoor,

    ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    FOS/BOS Rosenheim,

    jeweils zwei positive Testergebnisse, alle näheren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

    21.11.20

    Waldorfkindergarten Hollerbusch Rosenheim,

    ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Berufsschule II Rosenheim, Kinderhaus Sonnenschein Schechen,

    jeweils zwei positive Testergebnisse, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Veröffentlicht: 20.11.20

    Kindergarten Glühwürmchen Rosenheim, Kindergarten St. Josef Rosenheim, Kindergarten Noahs Arche Rosenheim, Kinderkrippe Aising, Mittelschule Feldkirchen-Westerham, Grundschule Vogtareuth, FOS/BOS Rosenheim, Berufsschule I Rosenheim, Grundschule Pfaffing

    jeweils ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Berufsschule II Rosenheim, Grund- und Mittelschule Bad Endorf

    jeweils zwei positive Testergebnisse, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Veröffentlicht: 19.11.20

    Grundschule Oberaudorf, Mittelschule Westerndorf Rosenheim, Mittelschule Bad Endorf, Gymnasium Raubling, Kindergarten St. Nikolaus Rosenheim, Haus für Kinder Kolbermoor, Grundschule Babensham, Finsterwalder Gymnasium Rosenheim,

    jeweils ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Kindergarten Hänsel und Gretel Edling,

    sechs Personen wurden positiv getestet, alle näheren Kontaktpersonen befinden sind in Quarantäne.

    Kinderhaus Sonnenschein Schechen,

    Schließung der Einrichtung vom 20.11. bis einschließlich 27.11., notwendig um Infektionsketten zu durchbrechen.

    Veröffentlicht: 17.11.20

    Haus für Kinder Amerang, Berufsschule I Rosenheim, Johann-Rieder-Realschule Rosenheim, Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim

    jeweils ein positives Testergebnis, alle näheren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

  • Aktuelle Coronabeschränkungen für den Landkreis

    Aktuelle Corona-Beschränkungen für den Landkreis

    Veröffentlicht: 02.11.20

    Durch den Erlass der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wurden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für den Freistaat Bayern rechtsverbindlich festgelegt. Die Regelungen des sog. „Lockdown light“ sind zum 02.11.2020 in Kraft getreten.

    Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Bestimmungen:

    • Der gemeinsame Aufenthalt ist im öffentlichen und privaten Raum auf maximal 2 Hausstände begrenzt. Treffen mit mehr als zwei Hausständen sind daher ab sofort unzulässig. Zudem dürfen sich auch aus zwei Hausständen nicht mehr als 10 Personen treffen.
    • Veranstaltungen und sonstige Versammlungen sind – sofern diese in der Verordnung nicht speziell geregelt werden (z.B. Gottesdienste, Demonstrationen) –ab sofort unzulässig.
    • Die Ausübung von Individualsportarten ist nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig. Mannschaftssportarten sind untersagt.
      Zu dem o.g. Zweck dürfen Sporthallen, Sportplätze Tanzschulen und andere Sportstätten betrieben und genutzt werden. Fitnessstudios sind jedoch geschlossen.
    • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist, sind untersagt. (z.B. Nagel- und Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo Studios u.a.) Medizinisch oder therapeutisch notwendige Behandlungen durch Fachpersonal (z.B. Physiotherapie, med. Fußpflege) sind jedoch gestattet. Auch Friseure dürfen abweichend hiervon öffnen.
    • Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. Hierzu zählen insbesondere: Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, Schwimmbäder, Führungen mit Freizeitcharakter, die Seenschifffahrt, Bergbahnen und Vergleichbares.
    • Gaststätten und andere Gastronomiebetriebe dürfen Speisen und Getränke nur zum Mitnehmen anbieten. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt. Betriebskantinen dürfen unter Einhaltung des Mindestabstands unter den bisherigen Bestimmungen geöffnet bleiben.
    • Beherbergungsbetriebe dürfen keine Übernachtungsangebote zu touristischen oder nicht zwingend notwendigen Zwecken zur Verfügung stellen. Ausgenommen sind insbesondere Übernachtungen für berufliche und geschäftliche Zwecke.
    • Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.
    • Musikunterricht ist weiterhin erlaubt, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann. Bei der Verwendung von Blasinstrumenten ist ein erhöhter Mindestabstand einzuhalten (2m).
      Für kulturelle Proben jeglicher Art (auch Musikproben) gelten jedoch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (maximal 2 Haushalte). Diese sind daher nur in eng begrenztem Umfang möglich.
    • Kulturstätten wie Museen, Ausstellungen, Kinos, Theater, Schlösser, Gedenkstätten Zoos u.Ä. sind geschlossen.

    Für den Landkreis Rosenheim wurden zudem durch Allgemeinverfügung folgende speziellen Regelungen festgesetzt:

    • Der Besuch von Patienten in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und vergleichbaren Einrichtungen ist auf täglich eine Person beschränkt.
      Minderjährige Bewohner und Patienten, sowie volljährige Bewohner in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen können von Eltern oder Sorgeberechtigten jedoch auch gemeinsam, während fester Besuchszeiten besucht werden.
    • In Kindergärten, Kindertagesbetreuungseinrichtungen, Heilpädagogischen Tagesstätten und vergleichbaren Einrichtungen gelten ab dem 09.11.2020 folgende Infektionsschutzmaßnahmen der Stufe 3 des festgelegten Rahmen-Hygieneplans:
      a.) Für das Personal besteht Maskenpflicht.
      b.) Es müssen feste Gruppen gebildet werden.
      c.) Vorkurse in Deutsch finden nur in der Kita und ohne Durchmischung der Gruppen statt.
      d.) Das Personal ist den Gruppen fest zuzuordnen.

    Aufgrund zahlreicher Anfragen möchte das Landratsamt Rosenheim zudem noch folgende Detailfragen beantworten:

    • Die private Mithilfe bei Umzügen unterliegt den allgemeinen Kontaktbeschränkungen (max. 2 Hausstände). Ausnahmen hiervon werden nicht erteilt.
      Gewerbliche Umzugsunternehmen können unter den bisherigen Voraussetzungen (Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr) hingegen weiterhin tätig sein.
    • Klarsichtmasken werden bei vollständiger Erfüllung folgender Kriterien vom Landratsamt Rosenheim anerkannt:
      a.) Vollständige Abdeckung des Mund-Nasen Bereichs
      b.) Wirksame Ab- bzw. Umlenkung der Ausatemluft
      c.) Reduktion/Entschleunigung der Geschwindigkeit des Atemstroms und des Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten oder NiesenGesichtsschilder erfüllen diese Voraussetzungen im Regelfall nicht und werden daher in den meisten Varianten nicht anerkannt.Pauschale Aussagen oder Bestätigungen der Zulässigkeit werden vom Landratsamt Rosenheim nicht getroffen oder erteilt.
  • Corona-Wochenbericht

    Corona-Wochenbericht

    Veröffentlicht: 27.11.20

    Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 26.11.2020 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

    Aktuelle Empfehlungen:

    Die Zahl der Neuinfektionen und somit die 7-Tage Inzidenz bewegt sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Eine Entwarnung der Gesamtsituation ist nicht in Sicht. Deshalb sollte auf die Einhaltung der AHA-Regelung und Minimierung der Kontakte strikt geachtet werden.

    Fallzahlenentwicklung:

    Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 19.11.2020 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 748 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 7878 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 6193, Stadt: 1685). Mittlerweile wurde bei mindestens 5300 Personen eine Genesung dokumentiert. 251 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 228, Stadt: 23). Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 164 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 70 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 8 Patienten auf einer Intensivstation.
    Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 27.11.2020 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 267,50, für den Landkreis Rosenheim bei 221,18.

    Grafik: 7-Tages-Inzidenz in Stadt und Landkreis Rosenheim

    Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde:

    Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche z.B. in Pflegeeinrichtung zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

    * Bei einer Fallzahl kleiner 5 erfolgt aus Datenschutzgründen keine Auswertung der Genesenen.

    Grafik: Fallzahlen in den Gemeinden

    Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts:

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

  • Mund-Nasen-Bedeckung / Masken

    Mund-Nasen-Bedeckung

    Veröffentlicht: 30.10.20

    (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

    In der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden Vorgaben zu Mund-Nasen-Bedeckungen aus infektiologischer Sicht festgelegt. Sie schreibt keine bestimmte Beschaffenheit (zu Material, Stoffdichte, Größe, Form und Tragweise) der Mund-Nasen-Bedeckung vor. Im Gegensatz zu medizinischen Masken oder Masken für den Arbeitsschutz (z.B. FFP-II-Masken) liegt auch keine Produktnorm vor. Wie aus der Bezeichnung hervorgeht, liegt eine Eignung aus rechtlicher Sicht dann vor, wenn Mund und Nase durch die Maske beim Tragen bedeckt werden. Dies wird z.B. durch sog. Alltagsmasken (auch Community-Masken genannt) erreicht.

    Eine ausreichende Bedeckung liegt dann vor, wenn die Mund-Nasen-Bedeckung entweder umlaufend und bündig an der Haut anliegt oder wenn ein Spalt zwischen Mund-Nasen-Bedeckung und der Haut freigelassen wird, der nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist.
    Deshalb entsprechen z. B. auch Mund-Nasen-Bedeckungen aus Klarsichtmaterial der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die nicht 100%ig umlaufend und bündig an der Haut anliegen, falls sie o.g. formale Bedingungen erfüllen.

    Gesichtsvisiere, die einen mehr als zum Atmen notwendigen Abstand zum Gesicht aufweisen, erfüllen diese Bedingungen nicht.

    Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erteilt keine Freigaben oder Genehmigungen bestimmter Maskentypen oder Produkte bestimmter Hersteller. Relevant bei der Beurteilung einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ausschließlich, ob sie der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genügt. Dabei wird keine Schutzfunktion zugrunde gelegt, die anhand einer technischen Norm zu überprüfen wäre.

    Die Konformität einer Mund-Nasen-Bedeckung mit der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist im eigenen Ermessen zu beurteilen.

    Ebenso ist zu beachten, dass es z.B. für Klarsichtmasken keine normativen Anforderungen (technische Regeln bzw. Spezifikationen) gibt, die einen Grenzwert für den Spalt zwischen Mund-Nase-Bedeckung und der Haut (bzw. Gesichtskontur) festlegen. In Analogie zu den Stoffmasken: auch hier wird man im Vollzug nicht über die Webdichte und die Straffheit des Gummizugs diskutieren, solange Mund und Nase bedeckt sind.

    Eine Empfehlung für konkrete Produkte oder Hersteller wird aus o.g. Gründen grundsätzlich nie ausgesprochen.

    Die in Rahmenhygienekonzepten (z.B. im Rahmenhygieneplan zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) getätigten Aussagen zu Art der Mund-Nasen-Bedeckung haben empfehlenden Charakter und keine unmittelbare rechtliche Bindungswirkung.

     

    Was ist bei Alltagsmasken zu beachten?
    • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollten Sie sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).
    • Achten Sie beim Aufsetzen darauf, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
    • Vermeiden Sie es, während des Tragens die Mund-Nasen-Bedeckung zu berühren und zu verschieben.
    • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden.
    • Zum Abnehmen fassen Sie die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern an.
    • Waschen Sie sich nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung die Hände, sobald Sie die Möglichkeit dazu haben.
    • Entsorgen Sie Einwegmasken nach dem Tragen in einem Mülleimer.
    • Bewahren Sie wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen vorübergehend in einem separaten Beutel auf. Zu Hause können Sie die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufhängen.
    • Waschen Sie textile Mund-Nasen-Bedeckungen baldmöglichst.
    • Eine zuverlässige Methode der Reinigung ist das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60 ° C. Verwenden Sie hierfür ein Vollwaschmittel.
    • Lassen Sie Mund-Nasen-Bedeckungen nach dem Waschen vollständig trocknen.
    • Wie effektiv andere Methoden der Reinigung wie das Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen sind, ist fraglich.

     

    Was gibt es für Masken?

    • Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB, Alltagsmasken, Community-Masken) bestehen meist aus handelsüblichen Stoffen und sind für den privaten Gebrauch im Alltag bestimmt. Neben textilen Mund-Nasen-Bedeckungen stehen auch nichtmedizinische Einwegmasken zur Verfügung. Mund-Nasen-Bedeckungen tragen dazu bei, andere Menschen vor feinen Tröpfchen und Partikeln zu schützen, die zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden. Für diesen Fremdschutz gibt es erste wissenschaftliche Hinweise. Ein Eigenschutz für die Trägerin oder den Träger ist bisher wissenschaftlich nicht belegt. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann daher andere Infektionsschutzmaßnahmen wie Abstandhalten und Hygiene nicht ersetzen, sondern soll diese ergänzen. Ein Visier zu tragen, wird von Experten nicht als gleichwertige Alternative zur Mund-Nasen-Bedeckung angesehen.
    • Medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS), Operations (OP)-Masken) sind Medizinprodukte, die vor allem dem Schutz des Gegenübers vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen dienen.
    • Partikel-filtrierende Halbmasken (filtering face piece, FFP-Masken) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung im Rahmen des Arbeitsschutzes und haben den Zweck, die Trägerin oder den Träger vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen zu schützen. Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft und bieten daher neben dem Eigenschutz auch einen Fremdschutz, obwohl sie primär nur für den Eigenschutz ausgelegt sind. Masken mit Ventil hingegen filtern nur die eingeatmete Luft und ermöglichen daher keinen Fremdschutz, d. h. sie bieten keinen Schutz für das Umfeld der Trägerin bzw. des Trägers; sie sind lediglich für sehr wenige Anwendungsgebiete in Kliniken vorgesehen.
    Generell wird für den privaten Gebrauch im Alltag derzeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Sollte in Einzelfällen, wie etwa bei Vorliegen einer Erkrankung, Unsicherheit bestehen, welche Maske geeignet ist, dann sollten Sie dies mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

    Quellen:
    www.stmgp.bayern.de
    www.infektionsschutz.de

  • Reiserückkehrer

    Merkblatt und Überblick für Reiserückkehrer aus (ausländischen) Risikogebieten

    Veröffentlicht: 01.12.20

    DOWNLOAD:

    Merkblatt ...

    Merkblatt Einreisequarantäneverordnung Stand 01.12.2020

    Überblick...

    Überblick Einreisequarantäneverordnung Stand 01.12.2020

  • Grenzpendler

    Für den regelmäßigen Pendelverkehr (Beruf, Besuch einer Bildungseinrichtung) sind die Regelungen der EQV nicht länger einschlägig. Die regelmäßige Testpflicht für Grenzgänger entfällt ab sofort.

     

     

  • Teststation Loretowiese

    Teststation Loretowiese

    Seit dem 1. September 2020 steht ein kommunales Testzentrum an der Rosenheimer Loretowiese zur Verfügung, dass in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Rosenheim betrieben wird. Es wird gebeten, über den Online-Terminkalender unter der Internetseite https://rosenheim.coronatest.bayern einen Testtermin zu vereinbaren (Mo. – Fr. 9 bis 17 Uhr).

     

    Öffnungszeiten über Weihnachten und Silvester:

    Mittwoch, 23.12.2020                                     9 – 17 Uhr

    Donnerstag, 24.12.2020                                9 – 12 Uhr

    Freitag, 25.12 – Sonntag, 27.12.2020           geschlossen

    Montag, 28.12.2020                                       9 – 17 Uhr

    Dienstag, 29.12.2020                                     9 – 17 Uhr

    Mittwoch, 30.12.2020                                    9 – 17 Uhr

    Donnerstag, 31.12.2020                                9 – 12 Uhr

    Freitag, 01.01. – Sonntag 03.01.2021           geschlossen

     

    Hinweise für die Teststation Loretowiese:
    Beim Betreten des Testzentrums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (in der Warteschlange und in ihrem Pkw!) und in der Warteschlange mindestens 1,5m Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Damit die Registrierung vor Ort zügig erfolgen kann, wird gebeten, ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner mitzubringen.

    Das Gesundheitsamt bittet um Beachtung, dass am Testzentrum an der Loretowiese und am Gesundheitsamt keine Personen mit Erkältungssymptome oder bereits an COVID-19 Erkrankte oder Verdachtsfälle getestet werden. Personen mit Symptomen sollen sich telefonisch beim Hausarzt oder Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 melden.

    Ebenso wird keine Testung bei Kindern unter 6 Jahren durchgeführt. In diesen Fällen ist der Test an der Haus- oder Kinderarztpraxis oder in einer speziellen Infektpraxis durchzuführen.

Covid-19