Covid-19

  • Informationen für SARS-CoV-2-Infizierte

    Gemäß der Allgemeinverfügung Corona-Schutzmaßnahmen müssen SARS-CoV-2 positiv getestete Personen (PCR- oder professioneller Antigen-Test1 positiv) ab dem 16.11.22 an Stelle der Isolationspflicht folgende Schutzmaßnahmen einhalten

    1. Dauer der Schutzmaßnahmen:

    Die unter Punkt 2. und 3. genannten Schutzmaßnahmen können frühestens nach Ablauf von 5 Tagen und 48 h Symptomfreiheit ab dem Tag der Testung (= Tag 0) und spätestens nach Ablauf von 10 Tagen beendet werden.

     


     

    2. Maskenpflicht:
    Außerhalb der Wohnung muss mindestens eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden. Zur Wohnung zählen auch Garten, Balkon und Terrasse.

     

    Ausnahmen von der Maskenpflicht bestehen:

    a) unter freiem Himmel, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann;
    b) in Innenräumen, in denen sich keine anderen Personen aufhalten;
    c) für Kinder bis zum sechsten Geburtstag;
    d) für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss;
    e) für Gehörlose und schwerhörige Menschen sowie deren Begleitpersonen;
    f) solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist;
    g) aus sonstigen zwingenden Erfordernissen.

     


     

     

    3. Betretungs- und Tätigkeitsverbote für bestimmte Einrichtungen:

    SARS-CoV-2 positiv getestete Betreiber, Beschäftigte, Besucher und ehrenamtlich Tätige dürfen medizinische und pflegerische Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 und § 35 Abs. 1 Satz 1 IfSG (z. B. Praxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen) sowie Massenunterkünfte nach § 36 Abs. 1 Nr. 3 bis 6 IfSG (z. B. Asyl-Obdachlosenunterkünfte und Justizvollzugsanstalten) nicht betreten oder in ihnen tätig werden. s. hierzu IfSG – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis (gesetze-im-internet.de)

    Ausnahmen vom Betretungs- und Tätigkeitsverbot bestehen für:

    a) heilpädagogische Tagesstätten und
    b) Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige von Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 3 und 11 IfSG (= Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, die mit Krankenhäusern vergleichbare Leistungen erbringen und Rettungsdienste sowie Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes) und von voll- und teilstationären Einrichtungen zur Unterbringung und Betreuung behinderter Menschen, die in Bereichen ohne Personen, die auf Grund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf von COVID-19 haben
    (vulnerable Personen), eingesetzt sind; die Bereiche ohne vulnerable Personen sind von den betreffenden Einrichtungen in den Hygieneplänen zu benennen und den Beschäftigten bekanntzugeben.

     


     

    4. Weitere Verhaltensempfehlungen:

    Es wird empfohlen, sich während dem unter Punkt 1 genannten Zeitraum freiwillig in Selbstisolation zu begeben und der beruflichen Tätigkeit, soweit möglich, von der eigenen Wohnung aus nachzugehen. Unnötige Kontakte zu anderen Personen sollten gemieden und auf den Besuch öffentlicher Veranstaltungen sowie der Gastronomie sollte verzichtet werden.

    1 Bei pos. Antigentest können die Schutzmaßnahmen vorzeitig beendet werden, wenn der erste PCR-Test danach eindeutig negativ ist.

    Downloads:

  • Aktuelle Inzidenzwerte und Krankenhaussituation

    Inzidenzwerte:

    Die hier veröffentlichten Daten stammen vom Robert Koch-Institut. Die Werte des RKI sind ausschlaggebend für Lockerungen oder Verschärfungen. 

    Wichtiger Hinweis:

    Das Gesundheitsamt Rosenheim setzt, wie viele andere Gesundheitsämter auch, seit Ende April 2022 die Übermittlung von SARS-CoV-2-Meldedaten an den Wochenenden aus.

    Landkreis Rosenheim

    Stadt Rosenheim

    Datum

    Fallzahlen LandkreisNeumeldungen Landkreis7-Tages-Inzidenz LandkreisFallzahlen StadtNeumeldungen Stadt7-Tages-Inzidenz Stadt
    03.02.2023145.6024687,334.5081389,8
    02.02.2023145.5565582,434.495478,7
    01.02.2023145.5016487,334.491780,3
    31.01.2023145.4374375,934.4841981,9
    30.01.2023145.394-77,534.465-75,6
    29.01.2023145.394-77,534.465.75,6
    28.01.2023145.3942177,534.4651375,6
    27.01.2023145.3733477,134.452663,0

    Belegung der Intensivbetten durch bestätigte COVID-19-Fälle in Bayern – Stand: 02.02.2023: 132

    Hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern – Stand: 02.02.2023: 1.143


    (Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

  • Überblick Corona-Regelungen

    (Stand 01.02.2023)

    Überblick Corona-Regeln

     

    1. Grundsätzliches

    Die 17. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird bis zum 17.02.2023 verlängert. Sie enthält nunmehr nur noch Regelungen zu den Ausnahmen von einrichtungsbezogenen Testerfordernissen.

     

    Ab dem 01.02.2023 entfällt die medizinische Maskenpflicht in Gebäuden und geschlossenen Räumen außerhalb privater Räumlichkeiten von Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

     

    Aufgrund des Inkrafttretens der Verordnung zur Aussetzung von Verpflichtungen nach § 28b Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (Schutzmaßnahmenaussetzungsverordnung) v. 26.01.2023 entfällt ab dem 02.02.2023 die FFP2-Maskenpflicht für Fahrgäste sowie die medizinische Maskenpflicht für das Kontroll- und Servicepersonal und das Fahr- und Steuerpersonal in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 7. April 2023 außer Kraft.

     


     

    Übersicht der aktuellen Regelungen im Landkreis Rosenheim

     

    1. Allgemeine Empfehlungen

    Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m und der allgemeinen Hygienemaßnahmen wird empfohlen.
    Für Betriebe, Einrichtungen, Angeboten und Veranstaltungen mit Publikumsverkehr wird empfohlen, Hygienekonzepte zu erstellen, die insbesondere Maßnahmen zur Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und zur Vermeidung unnötiger Kontakte vorsehen.

     

    1. Einrichtungsbezogene Testerfordernisse

    Bei Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt sowie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen muss ein Testnachweis auch von geimpften und genesenen Personen vorgelegt werden.

     

    Ausgenommen von dem Testerfordernis in Krankenhäusern sind Beschäftigte, die nicht auf Stationen oder in Bereichen mit besonders vulnerablen Patienten eingesetzt sind. Besonders vulnerabel sind Patienten, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes ein stark erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf von COVID-19 haben. Die Stationen und Bereiche des Krankenhauses mit besonders vulnerablen Patienten sind in den Hygieneplänen nach § 23 Abs. 5 Satz 1 IfSG zu benennen und den Beschäftigten bekanntzugeben.

     

    In ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen oder in der eigenen Häuslichkeit der pflegebedürftigen Person erbringen sowie in ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen, dürfen in der Pflege nur Personen tätig werden, die mindestens dreimal pro Kalenderwoche einen Testnachweis vorlegen.

     

    Betreiber und Beschäftigte, die geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2, 4 SchAusnahmV sind, müssen mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen Testnachweis (POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test) mit der Maßgabe erbringen, dass eine Testung mit Selbsttest auch ohne Aufsicht erfolgen kann.

     

    Ausgenommen von Testerfordernissen sind Personen beim Betreten einer heilpädagogischen Tagesstätte.

     

    Ausgenommen von dem Testerfordernis sind auch

      1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
      2. noch nicht eingeschulte Kinder,
      3. Personen, bei denen die Testung ihren Zweck nicht erfüllen kann.

     

    Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

     

    1. Erläuterung zur Maskenpflicht:

    Eine FFP2-Maskenpflicht gilt in

     

    • folgenden Einrichtungen für alle Personen:
      • Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
      • voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen

     

    • folgenden Einrichtungen nur für Patienten und Besucher:

     

      • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen
      • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
      • Einrichtungen für ambulantes Operieren
      • Dialyseeinrichtungen
      • Tageskliniken
      • Behandlungs- und Versorgungseinrichtungen, die mit einer der genannten
        Einrichtungen vergleichbar sind
      • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische
        Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen
        durchgeführt werden
      • Rettungsdiensten

     

     

    Eine FFP2-Maskenpflicht gilt zudem auch bei der Erbringung von Pflege- und Betreuungsleistungen durch

    • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen
    • ambulante Pflegedienste oder Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen, ausgenommen Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45 a Abs. 1 Satz 2 des 11. SGB

     

     

    Die Maskenpflicht gilt nicht:

    • Für Kinder bis zum 6. Geburtstag.
      Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
    • Beim Vorliegen notwendiger Gründe.

    Die aktuell gültigen Regelungen:

    2022 10 01 uebersicht regelungen coronavirus bayern - COVID-19
    Quelle: Bayerisches Gesundheitsministerium
  • Informationen zum Impf- und Genesenenstatus

    Informationen zum Impf- und Genesenenstatus:

    Übersicht COVID-19 Impf- und Genesenenstatus Stand 04.05.22

    Übersicht COVID-19 Immunisierungsstatus:

    FAQ:

     

    Wo erhalte ich ein Genesenen-/Impf-/Genesenenimpfzertifikat?

    Genesenen-/Impfzertifikate können von Apotheken und Arztpraxen ausgestellt werden.


    Wie lange sind Genesenenzertifikate gültig?

    Genesenenzertifikate sind von Tag 29 bis Tag 90 nach dem positiven PCR-Test gültig.


    Wie lange sind Impf- bzw. Genesenenimpfzertifikate gültig?

    Gemäß § 22a Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der vollständige Impfschutz mit 2 Ereignissen bis zum 30.09.2022 gültig (s. Tabelle). Ab dem 01.10.2022 müssen 3 Ereignisse vorliegen. Zudem muss ab dem 01.10.2022 bei 3 Impfungen die dritte Impfung mindestens 3 Monate nach der zweiten Impfung erfolgt sein. Die von der EU am 01.02.2022 eingeführte Befristung der EU-Zertifikate (270 Tage/9 Monate) bezieht sich nur auf Reisen/Grenzkontrollen innerhalb der EU, nicht jedoch auf Nachweispflichten innerhalb von Deutschland.


    Wie lange darf eine Impfung/Genesung zurückliegen, um mit dieser den Impfschutz zu vervollständigen?

    Es gibt keine Ablauffrist für eine einzelne Impfung, um mit dieser den Impfschutz zu vervollständigen. Ebenso kann auch eine Genesung, die mehr als 90 Tage nach dem positiven PCR-Test zurückliegt, bei der Vervollständigung des Impfschutzes nach o. g. Schema berücksichtigt werden.


    Gibt es gesetzlich vorgeschriebene Zeitintervalle zwischen den einzelnen Ereignissen (Impfung/Genesung)?

    Es gibt aktuell keine gesetzlich vorgeschriebenen Zeitintervalle, die zwischen den einzelnen Ereignissen eingehalten werden müssen. Das heißt, jedes Ereignis (Impfung/Genesung) kann gemäß den o. g. Vorgaben berücksichtigt werden. Ab dem 01.10.2022 muss zwischen der zweiten und dritten Impfung ein Mindestabstand von 3 Monaten eingehalten werden. Es sollten zudem die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Zeitabstände zwischen einzelnen Impfungen bzw. zwischen Genesung und Impfung berücksichtigt werden. Hierzu können Sie sich auch von Ihrem Impfarzt beraten lassen.

     

  • Corona-Hotline

    Corona- und Impf-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim: 08031 58 169 6666

    Die gemeinsame Corona- und Impf-Hotline von Stadt und Landkreis Rosenheim steht Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Rosenheim für Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung.

    Die Hotline ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie zusätzlich Montag bis Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen (LINKS)

    Antworten auf häufig gestellte Fragen

    finden Sie unter anderem auf folgenden Seiten:

    Bayerisches Gesundheitsministerium: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#Schnellsuche

    Robert Koch Institut: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

    Bayerisches Innenministerium: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

    Bayerisches Kultusministerium: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

    Bayerisches Kultusministerium (Merkblatt zum Umgang mit Erkältungskrankheiten): https://www.km.bayern.de/download/23949_Merkblatt_Umgang-mit-Erk%C3%A4ltungssymptomen_13.11..pdf

    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/covid_uebersicht.htm

  • COVID-19-Lagebericht

    Hinweis: Aufgrund der aktuellen Lage wird der COVID-19-Lagebericht vorerst eingestellt. Die Zahlen zu den Inzidenzwerten sowie zur Situation in den Kliniken werden weiterhin gepflegt.

    COVID-19-Lagebericht

    Veröffentlicht: 30.12.2022

    Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 29.12.2022 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

    1. Fallzahlenentwicklung:

    Seit dem letzten COVID-19-Lagebericht mit Stand 15.12.2022 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 686 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim (letzter COVID-19-Lagebericht: 778) gemeldet.

    Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist seit einigen Monaten auf einem niedrigen Niveau stabil.

    Aktuell verursachen hauptsächlich Influenzaviren sowie RSV die hohe Zahl an akuten Atemwegserkrankungen, die im ambulanten Bereich zu Arztbesuchen führen, und nur noch zu einem geringeren Teil die Coronaviren. Auffällig ist, dass Kinder und jüngere Erwachsene besonders durch Influenza- und RSV-Infektionen betroffen sind.

    Der weitere Verlauf der akuten Atemwegserkrankungen und der Schutz von Risikogruppen Gruppen hängt wesentlich von der Inanspruchnahme der angebotenen Impfungen gegen Corona und Influenza und dem Verhalten der Bevölkerung durch gegenseitige Rücksichtnahme ab.

    Tabelle 1: Gemeldete Fälle und Gesamtzahl der Fälle (PCR-positiv), berechnete 7-Tage-Inzidenz und Verstorbene in den Berichtszeiträumen (Stand: 29.12.2022 24 Uhr)

      aktueller Berichtszeitraum

    (16.12. – 29.12.2022 24 Uhr)

    letzter COVID-19-Lagebericht

    (02.12. – 15.12.2022 24 Uhr)*

      Stadt und Landkreis Rosenheim Stadt Landkreis Stadt und Landkreis Rosenheim Stadt Landkreis
    Neufälle 686 135 551 778 148 630
    Fälle gesamt 178.731 34.264 144.467 178.047 34.130 143.917
    Verstorbene (an und mit COVID) 954 145 809 951 144 807
    7-Tage-Inzidenz 83,82 85,03 83,53 118,09 121,24 117,33

    *Aufgrund von Aktualisierungen bei den Fallmeldungen (Nachmeldungen, Korrektur der Wohnanschrift, Streichungen) kann es zu geringfügigen Abweichungen der Zahlen zum Datenstand im letzten COVID-19-Lagebericht kommen.

    Tabelle 2: Gemeldete positive Antigen-Schnellteste, bei denen kein PCR-Untersuchungsergebnis vorliegt und die nicht in die Auswertung der Fälle eingehen, in den Berichtszeiträumen (Stand: 29.12.2022 24 Uhr)

      aktueller Berichtszeitraum

    (16.12. – 29.12.2022 24 Uhr)

    letzter COVID-19-Lagebericht

    (02.12. – 15.12.2022 24 Uhr)*

      Stadt und Landkreis Rosenheim Stadt Landkreis Stadt und Landkreis Rosenheim Stadt Landkreis
    Neumeldungen positive Schnelltests 84 14 70 84 16 68

     

    Von den 954 verstorbenen Personen mit positivem COVID-19-Nachweis waren 46 (am 15.12.2022: 46) Personen unter 60 Jahren. 638 (am 15.12.2022: 635) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Seit dem letzten COVID-19-Lagebericht wurden dem Gesundheitsamt drei verstorbene Personen (am 15.12.2022: 6) gemeldet. Zwei Personen davon sind in den letzten 14 Tagen verstorben. Zwei verstorbene Personen waren in einem Heim betreut worden.

    2. Situation in den Krankenhäusern:

    Seit dem letzten Lagebericht am 15.12. haben sich in den Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim die Zahlen der gemeldeten belegten Betten auf Normalstationen und Intensivstationen von Patienten mit COVID-19-Nachweis vorerst stabilisiert. Aufgrund von Ausbruchsgeschehen besteht derzeit lediglich in einer Klinik im Landkreis Rosenheim ein Aufnahmestopp.

    Wegen der sehr aufwändigen Isolations- und Hygienebedingungen zusammen mit der krankheitsbedingt deutlich angespannten Personalsituation im ärztlichen und pflegerischen Bereich besteht weiterhin eine hohe Belastung für den RoMed Klinikverbund.

    Die Zentralen Notaufnahmen sind durchgängig stark belastet. Aufgrund der angestiegenen RSV-Fälle bei Kindern befindet sich die Kinderklinik am RoMed Klinikum Rosenheim weiterhin an ihrer Kapazitätsgrenze.

    Tabelle 3: Bettenbelegung der Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim durch Patienten mit einem COVID-19-Nachweis (Stichtage 15.12.2022 und 29.12.2022)

    29.12.2022 15.12.2022
    Patienten in stationärer Behandlung 77 79
    davon Intensivstationen 6 4
    1. Situation in den Heimen:

    In den Heimen in Stadt und Landkreis ereigneten sich bei Bewohnern und Mitarbeitern weiterhin Infektionen, insgesamt ist die Infektionsaktivität in den Einrichtungen seit dem letzten COVID-19-Lagebericht annähernd gleichgeblieben. Die Verlaufsformen sind in der Regel milde und es erfolgten sechs Hospitalisierungen bei Bewohnern. Aktuell bestehen COVID-19-Infektionsgeschehen in 18 (vor zwei Wochen: 19) Alten- und Pflegeheimen, in zwei Einrichtungen ereigneten sich dabei Ausbrüche mit mehr als 10 Fällen bei Bewohnern. Betroffen waren insgesamt 77 (vor zwei Wochen: 77) Bewohner und 20 (vor zwei Wochen: 16) Mitarbeiter. Zusammenfassend ist das Hygienemanagement der Einrichtungen etabliert. Engmaschige Reihentestungen zeigen schnell Infektionsgeschehen auf, sodass Pandemiebeauftragte rasch tätig werden können.

    1. Situation in Kindertagesstätten und Schulen:

    Seit dem letzten Wochenbericht wurden keine Klassenschließungen und keine Gruppenschließungen in Kitas übermittelt.

    1. Impfungen:

    Nach nahezu zwei Jahren stellt das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim am 30. 12. den Betrieb ein. In den vergangenen Monaten ist die Impfnachfrage im Impfzentrum spürbar zurückgegangen.

    Bürger können ab dem 01.01.2023 die Impfangebote der niedergelassenen Praxen der haus- und fachärztlichen Versorgung, der Betriebsärzte und der Apotheken wahrnehmen.

    Tabelle 4: COVID-19-Impfungen in Stadt und Landkreis Rosenheim verbreicht durch das Impfzentrum Rosenheim (Stand: 29.12.2022) und Arztpraxen (Stand: 26.12.2022); Impfquoten berechnet auf Gesamtbevölkerung von Stadt und Landkreis Rosenheim

    Erst­impfungen Impfquote Zweit­impfungen Impfquote 1. Auffrisch­impfungen 2. Auffrisch­impfungen
    aktuell 210.487 64,39% 216.313 66,18% 152.930 29.4323

    Seit dem 31.03.2021 bis einschließlich 26.12.2022 haben niedergelassene Ärzte insgesamt 293.178 Erst-, Abschluss- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim.

    1. Fallzahlen in den Gemeinden:

    Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche, z.B. in Pflegeeinrichtungen, Kliniken, zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. Zu beachten ist, dass sich die Gesamtzahl der Fälle sich auf 2022 bezieht.

    Tabelle 4: Fallzahlen in den Gemeinden (Stand: 29.12.2022 24 Uhr)

    Fallzahlen der Gemeinden

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1. Grafiken:

    Grafik 1: 7-Tage-Inzidenz Stadt und Landkreis Rosenheim
    7-Tage-Inzidenz Stadt und Landkreis Rosenheim

    Grafik 2: Altersstruktur der gemeldeten COVID-19-Fälle seit 01.12.2022
    Altersstruktur der Fälle seit 01.12.22

    Grafik 3: Bettenbelegung der Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim mit Patienten mit einem COVID-19-Nachweis seit 17.08.2021
    Bettenbelegung der Kliniken

    Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts:

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html;jsessionid=2F5E66FC7AEF0972AFE9FB2876FDA68E.internet061?nn=13490888

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.html

  • Corona in Leichter Sprache

    Wenn Sie den Link klicken, kommen Sie auf die Start-Seite für Leichte Sprache vom Bayerischen Staats-Ministerium für Gesundheit und Pflege.

    Dort bekommen Sie viele Informationen zu Corona in Leichter Sprache.

    www.stmgp.bayern.de/?lang=de_ls

  • Wirtschaftshilfen

    Coronavirus – Wo bekomme ich Unterstützung und Informationen?

    Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht über Unterstützungsleistungen und Informationen für betroffene Unternehmen, Selbstständige und sonstige Einrichtungen.

    Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: www.stmwi.bayern.de/coronavirus/
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html
    Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern: www.ihk-muenchen.de/de/Service/corona/
    Handwerkskammer für München und Oberbayern: www.hwk-muenchen.de

     

    Bei Fragen steht Ihnen auch sehr gerne die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim zur Verfügung:
    Tel. Nr.: 08031 392-1019
    E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-rosenheim.de

  • Grenzpendler

    Grenzpendler und kleiner Grenzverkehr

    • Grenzgänger, Grenzpendler und Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, besteht keine Melde- und Quarantänepflicht. Die Nachweispflicht gilt für diese Personen mit der Maßgabe, dass sie einen Testnachweis lediglich zweimal pro Woche zu erneuern haben.
    • Für das Pendeln in und aus Virusvariantengebieten gilt die Ausnahme von der Melde-, Nachweis- und Quarantänepflicht nur für Grenzpendler/Grenzgänger, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Merblatt: Merkblatt Einreise 31.05.2022

  • Reiserückkehrer

    Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

  • Meldeformular

    Meldeformular zu

    meldepflichtigen Infektionskrankheiten und zur Hospitalisierung von COVID-19 Patienten gemäß § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

    Download

    Alle downloaden
    TitelBeschreibungDateigrößeDatumAktion
    Arztmeldeformular § 6 IfSG Stand 01.07.2021 613.02 KB23.09.2021 DownloadVorschau

  • Psychische Gesundheit von Kindern und Familien

    Gefühle erkennen. Gefühle benennen. Kinder in der Pandemie.

    Mit der Pandemie sind für Kinder und Eltern viele Ungewissheiten, Ängste und gemischte, bislang vielleicht sogar unbekannte Gefühle verbunden. Das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege hat ein Magazin entwickelt, das die Kleinen auf spielerische Art und Weise dabei unterstützt, eigene Gefühle zu verstehen und den Großen mit einem Mini-Booklet konkrete Hilfsangebote an die Hand gibt.

     

    Das Geschehen rund um die Pandemie löst auch bei Kindergarten- und Grundschulkindern gute und schlechte Launen, diffuse Stimmungslagen und Ängste aus. Dann ist es wichtig zu vermitteln, dass auch unangenehme Gefühle erlaubt sind.
    Woher aber kommen denn diese Gefühle? Haben andere Kinder die auch? Und wie gehe ich am besten damit um? Diese und weitere Fragen greift das neue Kinder-Magazin MucklMAG auf und beantwortet sie auf kindgerechte Art und Weise. Unterstützung gibt es dabei vom Pumuckl höchstpersönlich, denn der kennt sich bekanntlich mit kleiner und großer Wut und Angst ziemlich gut aus.

    Neben Erklärungen und Tipps gibt es deshalb natürlich auch jede Menge unterhaltsamen Spaß, Rätselspiele usw., die die Kinder auch gerne zusammen mit ihren Geschwistern oder ihren Eltern lösen können. Das stärkt den Familienzusammenhalt – ein wichtiger Aspekt bei dem langen Weg durch die Pandemie!

    Das Extra-Booklet für die Eltern
    Gut zu wissen: Das MucklMAG wendet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern. Dem Magazin liegt ein Booklet bei, das konkrete Tipps und Adressen nennt, wenn sie Information und Unterstützung suchen oder schnelle Hilfe brauchen.

    Die beiden Hefte können ab dem 6. September 2021 auf der MucklMAG-Webseite (www.muckl-mag.de) sowohl in gedruckter Form kostenfrei bestellen als auch downloaden.

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  • CISS – Die digitale Lösung zur Kontaktdatenermittlung

    Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim setzt auf den Einsatz einer unterstützenden Softwarelösung, welche die Abläufe in der Fallbearbeitung weitestgehend automatisiert.

    CISS ist das Kürzel für „Covid IT Solution for SORMAS“. Das Programm soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltungsbehörde bei der Erhebung wichtiger Daten rund um eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 entlasten. Die Kontaktdaten zu positiv getesteten Personen sowie – sofern erforderlich – zu etwaigen Kontaktpersonen müssen nicht mehr telefonisch abgefragt werden. Stattdessen können die Bürgerinnen und Bürger, nach vorheriger Aufforderung per SMS oder E-Mail, ihre Daten digital mittels eines entsprechenden Onlineformulars an das Gesundheitsamt übermitteln. Selbstverständlich wird unverändert großer Wert auf die Wahrung sämtlicher datenschutzrechtlicher Bestimmungen gelegt. Ein großer Vorteil dieses Procederes besteht in einer gesteigerten Effektivität und Schnelligkeit. Zudem spart es erhebliche personelle Ressourcen für die Gesundheitsbehörde, die nunmehr für die Infektionsschutzmaßnahmen bei vulnerablen Personen, z.B. in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, eingesetzt werden können. Auch den Bürgerinnen und Bürgern soll dadurch ein Mehrwert entstehen, indem sie die gewünschten Daten – innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraums – losgelöst von einem Anruf der Behörde dann übermitteln können, wann es für sie am passendsten ist.

    “Zukünftig erfolgen die Informationen und die Quarantäneanordnungen an die Betroffenen rein elektronisch, telefonische Ermittlungen des Gesundheitsamtes werden damit entfallen. Das stellt einen Meilenstein im Infektionsmanagement der Gesundheitsbehörde dar. Die Daten liefern uns wichtige Erkenntnisse, z.B. zu Krankheitsverlauf und – schwere. Das Team des Gesundheitsamtes bedankt sich schon im Voraus bei den Bürgerinnen und Bürgern für die wichtige Mitwirkung im Kampf gegen die Pandemie. Wenn Sie also zukünftig eine E-Mail oder SMS des Gesundheitsamtes erhalten, in der Sie um Angaben zu Ihrer Infektion gebeten werden, machen Sie bitte mit. Das Verfahren ist datenschutzrechtlich geprüft und sicher,” erklärt Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim, im Zuge der Umstellung auf das neue Verfahren.