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Realschulen

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Realschulen

Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling
 
Einer der bekanntesten Künstler der Region, der international bekannte Maler Wilhelm Leibl, stand Pate für die Bad Aiblinger Realschule. Im Landkreis Rosenheim ist sie die zweitgrößte Schule dieses Typs. Nach den Umbau- und Erweiterungsbauten, die Anfang der 1990er Jahre begannen und gut zehn Jahre dauerten, ist sie – dem schöpferischen Namensgeber entsprechend – auch ein Schmuckstück des Schulzentrums am Stadtrand von Bad Aibling. Schon im Eingangsbereich wird der Besucher der Schule vom künstlerisch gestalteten Logo „Wilhelm Leibl“ empfangen. Ein nicht minder außergewöhnlicher Veranstaltungspavillon führt in eine beschauliche Gartenanlage, dessen Mittelpunkt ein gepflegter Teich bildet.
Kontakt: http://www.wlrsba.de/
 
Dienzenhofer Realschule Brannenburg
 
Eine Schule „ganz aus Holz“ entstand 2001 in Brannenburg neu. Nachdem der Landkreis in den 1990er Jahren die Realschule ausgebaut hatte, stand schon fünf Jahre danach eine erneute Erweiterung an. Aufgrund der örtlich beengten Situation und der damit verbundenen statischen Probleme mussten ungewöhnliche Bautechniken entwickelt werden, die auch den Namensgebern der Schule, den Baumeisterbrüdern Dientzenhofer, alle Ehre gemacht hätten. Der Neubau wurde tatsächlich erstmals als reine Holzkonstruktion ausgeführt. Das Projekt hatte zumindest in Bayern Modellcharakter.
Kontakt: http://www.rs-brannenburg.de/
 
Kommunale Realschule Prien
 
Die Realschule wurde am 1. Januar 1990 vom Landkreis übernommen, weil der Versuch der Verstaatlichung dieser vom Markt Prien ins Leben gerufenen Bildungsstätte im Vorfeld mehrfach gescheitert war. Im Bayerischen Kultusministerium war die Notwendigkeit dieser in der Zwischenzeit längst etablierten und in ihrem Bestand gesicherten Realschule immer wieder verneint worden. Daran änderte sich bis heute nichts. Die Schule besitzt wahrhaft „europäischen Charakter“. Zahlreiche Schüler wählen Französisch als zweite Fremdsprache und weitere werden in Italienisch unterrichtet. Dies ist sicherlich eine Folge des seit Jahren gepflegten Schüleraustausches mit Priens Partnerstädten Graulhet und Valdagno.
Kontakt: http://www.realschule-prien.de/

Staatliche Chiemsee Realschule Prien
 
Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 gibt es nach einer Entscheidung des Kultusministeriums in der Marktgemeinde Prien neben der kommunalen auch Klassen einer staatlichen Realschule. Damit haben die jahrzehntelangen vergeblichen Bemühungen des Markts Prien und des Landkreises um eine Verstaatlichung der kommunalen Realschule letztlich doch Früchte getragen, denn auch auf diesem Weg ist jetzt eine stärkere Beteiligung des Freistaats Bayern an den Personalkosten erreicht worden. Geplant ist, dass in der staatlichen Schule im Endausbau 12 Klassen unterrichtet werden. Im Gegenzug werden weniger Schülerinnen und Schüler die kommunale Schule besuchen. Für die neue Schule wurden vorerst mobile Klassenzimmer bereitgestellt. Mittelfristig sollen die Schülerinnen und Schüler in einem Erweiterungsbau an der kommunalen Realschule untergebracht werden. 
Kontakt: http://www.chiemsee-realschule-prien.de/

Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg
 
Eine von Bayerns größten Realschulen befindet sich in Wasserburg. Die Anton-Heilingbrunner-Realschule, die nach einem großen Pädagogen und Schriftsteller Wasserburgs benannt ist, hat aber auch sonst Außergewöhnliches aufzuweisen, wobei die schuleigene Kletteranlage sicherlich an erster Stelle zu nennen ist. Sie wurde vom Landkreis gemeinsam mit der DAV-Sektion Wasserburg eingerichtet und ist zu einem wahren Kletterdorado geworden. Nicht zu vergessen ist auch die modern ausgestattete Datenverarbeitungsanlage der Schule, die einen nicht unerheblich finanziellen Einsatz des Landkreises erforderte. Dass die Schule eine Solarenergieanlage betreibt, rundet das Bild dieser Unterrichtsstätte ab, die sicherlich zu den Musterschulen des Landkreises zählt.
Kontakt: http://www.realschule.wasserburg.de/
 
Realschule Bruckmühl
 
Der jüngste Spross der Rosenheimer Realschullandschaft entstand in Bruckmühl. Aufgrund des großen Bedarfs im bevölkerungsreichen Westen des Landkreises musste ein weiterer Bildungsstandort geschaffen werden. Bereits im Schuljahr 2004/2005 wurden nach einem Beschluss des Kreistages fünf Realschulklassen von Bad Aibling zur Entlastung der dortigen Realschule in den generalsanierten Altbau der Grund- und Teilhauptschule nach Bruckmühl verlagert. Kurz darauf gab das Kultusministerium grünes Licht für eine neue Realschule. Die Baumaßnahmen begannen im August 2005 und wurden Anfang 2007 abgeschlossen.
Kontakt: http://www.rs-bruckmuehl.de/

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