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Staatliches Veterinäramt
Am Klafferer 3
83043 Bad Aibling
Tel. +49-8061-497830
Fax 08031 392 96370
Öffnungszeiten
Mo-Fr 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Tierseuchenbekämpfung

582Nein

Tierseuchenbekämpfung

Allgemeines

Die Tierseuchenbekämpfung, vor allem die Bekämpfung der vom Tier auf den Mensch übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) ist eine wichtige Aufgabe des amtstierärztlichen Dienstes. Neben den Amtstierärzten wirken bei der Tierseuchenbekämpfung die niedergelassenen praktischen Tierärzte mit. Die Durchführung von systematischen Bekämpfungsprogrammen wird vom Veterinäramt organisiert, koordiniert und überwacht. Dazu zählt z.B. die Bekämpfung der BHV1-Infektion (IBR) und der Virusdiarrhöe (BVD/MD) der Rindern, der Blauzungenkrankheit (Rind und Schaf) oder auch der Tollwut, sowie zahlreiche andere Seuchen bei Nutztieren, Fischen und Bienen.

Für Tierseuchen, die im Falle ihres Ausbruchs große wirtschaftliche Schäden verursachen - wie z. B. die Maul- und Klauenseuche, Schweinepest oder Vogelgrippe werden Seuchennotstandspläne ständig aktualisiert und Bekämpfungsstrategien organisiert.

Viehverkehr, Viehhandlungen und Tiere in den landwirtschaftlichen Betrieben werden stichprobenweise überprüft. Auch die Kennzeichnung des Nutzviehs sowie die entsprechenden Meldeverpflichtungen über die Datenbank HI-Tier wird vom Veterinäramt aus mit verwaltet. Zur vorbeugenden Tierseuchenbekämpfung zählt weiterhin die sichere und geregelte Beseitigung von den sog. tierischen Nebenprodukten (z.B. Schlacht- und Speiseabfälle, Kadaver usw.) Das Veterinäramt stellt auch Gesundheitszeugnisse aus: z.B. für Haustiere, die ins Ausland mitgenommen werden sollen oder für den Export landwirtschaftliche Nutztiere und Pferde.

Equidenpass

Die Europäische Union (EU) hat entschieden, dass alle Equiden (Pferd, Pony, Esel usw.) innerhalb der EU einen Equidenpass brauchen. Deutschland hat die Entscheidung in die nationale Gesetzgebung übernommen. Der Equidenpass stellt ein Dokument dar, das die Herkunft und Identität des einzelnen Tieres eindeutig und unverwechselbar beschreibt. Wer ein Pferd von einem Bestand in einen anderen Bestand ohne Equidenpass transportiert, begeht im Sinne der Verordnung eine Ordnungswidrigkeit, die ebenfalls mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Auch Kauf und Verkauf eines Equiden ohne Pass verstößt gegen die Verordnung, weil damit im Regelfall die Verbringung des Pferdes in einen anderen Bestand verbunden ist. Die Schlachtung eines Equiden ohne Pass ist verboten.

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