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Neuer einheitlicher Pausenhof für die Realschule Wasserburg

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Pressemeldung Landratsamt Rosenheim vom 04.09.2019

Neuer einheitlicher Pausenhof für die Realschule Wasserburg

Der Pausenhof der Staatlichen Realschule Wasserburg soll umgestaltet werden. Dem Grundsatzbeschluss stimmten die Mitglieder des Kreisausschusses und des Ausschusses für Schulen und Sport in einer gemeinsamen Sitzung zu. Der Beschluss fiel einstimmig.

Die Realschule wurde im Jahr 1969 sowie der Anbau im Jahr 1992 errichtet. Der Pausenhof hat sich seit dieser Zeit nicht verändert und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Er ist durch verschiedene Höhenniveaus und kleinere Mauern optisch getrennt und nicht barrierefrei. Außerdem fehlen ausreichend Sitzmöglichkeiten für die rund 1.100 Schülerinnen und Schüler.

Der Leiter des Sachgebiets Hochbau- und Tiefbau im Landratsamt Rosenheim Gerhard Kippes sagte, soll durch die Umgestaltung ein Raum zwischen den beiden Gebäudekomplexen entstehen. Er präsentierte den Ausschussmitgliedern eine Vorstudie des Landschaftsarchitekturbüros Hell für eine mögliche Umgestaltung des Pausenhofes. Ziel der Planung ist eine barrierefreie Anbindung des zentralen Pausenhofbereichs mit dem Innenhof und den Eingängen. Die beiden getrennten Schulhofbereiche werden gestalterisch zusammengeführt und kleinteilige Strukturen bei der Umgestaltung beseitigt. Der Innenhof bekommt als Zentrum eine Sitzinsel mit Holzauflage. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die großzügige Gestaltung des Haupteingangsbereichs. Dabei werden auch die bestehenden Mauern aufgelöst. Der südliche Schulhofbereich soll einheitlich gestaltet und mit linear angeordneten Sitzbänken mit Holzauflage verschönert werden. Außerdem soll der Pausenhof einen neuen Belag bekommen.    

Die Kosten für die Umgestaltung liegen bei rund 620.000 Euro. Der Landkreis geht davon aus, dass die Hälfte der Kosten über Fördermittel gedeckt werden kann. Die Anträge sollen noch in diesem Jahr gestellt und mit den Planungen begonnen werden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages könnten die nötigen Mittel in den Haushalt des Jahres 2020 eingestellt werden.   

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