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Mo - Fr 8:15 - 12:00 Uhr
Do 14:00 - 17:00 Uhr
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Ausstellung "Faszination Moor" Das Landratsamt Rosenheim und die Naturschutzbehörden laden alle Bürger, ...

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Ausstellung "Faszination Moor"

Das Landratsamt Rosenheim und die Naturschutzbehörden laden alle Bürger, Gemeinden des Alpenvorlandes und die Interessensvertreter der Land- und Forstwirtschaft und des Naturschutzes ein, die Ausstellung „Faszination Moor“ zu besuchen und sich über die Möglichkeiten des Klimaschutzes, Artenschutzes und Hochwasserschutzes in Mooren zu informieren.

Ab dem 30. August bis zum 9. Oktober 2019 zeigt die Ausstellung „Faszination Moor“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt die Schönheit sowie die Funktionsweise des Ökosystems Moor und regt zum Nachdenken und zur Diskussion über notwendige Schritte des Moorschutzes an.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag bis Mittwoch: 08:15 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:15 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:15 - 12:00 Uhr

Die Gemeinden des Voralpenlands haben aufgrund der Vielzahl von Mooren ein besonderes Potential, viel Gutes für den Klimaschutz zu tun. Moore speichern ein Vielfaches mehr an CO2 als Wälder, wenn sie einen moortypischen Wasserstand mit wassergesättigten Moorböden aufweisen. Moorböden sind die größten terrestrischen Kohlenstoffspeicher der Welt. Moore sind Hotspots der Biodiversität. Und sie haben enorme Wasserrückhaltevermögen, regulieren den regionalen Landschaftswasserhaushalt und tragen somit auch zum Hochwasserschutz bei.

In manchen großen Hochmooren in den Alpenrandlandkreisen arbeiten die Naturschutzbehörden seit rund 2 Jahrzehnten für Moorrenaturierungen. Die Arbeit wird – auch in vielen kleineren Mooren - im Rahmen des „Klimaschutzprogramm Bayern 2050 – Moore“ stetig weitergeführt. Bis Moorgebiete renaturiert sind, sind viele Arbeitsschritte erforderlich. Die ersten wichtigen Schritte sind die Öffentlichkeitsarbeit und die Überzeugungsarbeit bei den Eigentümern, Ihre Moorgrundstücke gegen ortsübliche Preise zur Verfügung zu stellen.

Bayern besitzt etwa 220.000 ha Moore, die eine herausragende Stellung im Klima-, Arten-, Biotop- und Hochwasserschutz einnehmen. Zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert wurden Moore in großem Stil entwässert und kultiviert, um Torf für Gartenbau und Verbrennung zu gewinnen aber vor allem um die Flächen land- und forstwirtschaftlich nutzen zu können. Höchstens 5% der Moore können heute noch als intakt eingestuft werden.

Die Ausstellung soll uns helfen, die Wiederherstellung von intakten Hochmooren voranzubringen und die Gemeinden, Bürger und Moorgrundeigentümer zum Mitmachen zu bewegen.

Gerne bietet Frau Bärbel Gänzle Führungen durch die Ausstellung an den Donnerstagen 5. und 12. September sowie Führungen durch eines der heimischen Moore an den Montagen 2. und 16. September an. Für die Führungen wird gebeten, sich bald an Frau Gänzle zu wenden, um Tag, Ort und Zeit festzulegen. Sie erreichen Frau Gänzle montags und donnerstags im Landratsamt Rosenheim.

Die Kontaktdaten lauten:
Bärbel Gänzle
Fachkraft für Naturschutz und Moorrenaturierung
Klimaschutzprogramm Bayern 2050 - Moore
Tel. 08031/392-3321
Baerbel.gaenzle@lra-rosenheim.de

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