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Tierische Nebenprodukte

1155Nein

Tierische Nebenprodukte

Für die Tierkörperbeseitigung gilt die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte.
Die zu beseitigenden Produkte werden je nach Risiko in drei Kategorien eingeteilt. Nebenprodukte aus der Herstellung von Lebensmitteln, die auch grundsätzlich als Lebensmittel in den Verkehr kommen können (Kategorie 3), stellen ein geringes Risiko dar und unterliegen nun z.B. weniger strengen Vorschriften als das Spezifizierte BSE-Risikomaterial oder Körper von Zootieren oder Heimtieren, die der Kategorie 1 zugeordnet wurden. Gefallene Tierkörper aus der landwirtschaftlichen Produktion gelten als Material der Kategorie 2 und werden weiter wie bisher unschädlich beseitigt.

Für die Verwertung von tierischen Nebenprodukten (hierzu gehören auch Küchen- und Speiseabfälle  mit tierischen Anteilen aus Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung) beraten die zuständigen Außendienstbeamten der Lebensmittelüberwachung.
Katzen und Hunde können nach einer Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rosenheim auf dem eigenem Grundstück (nicht aber in einem Wasserschutzgebiet) vergraben werden. Die Überdeckung muss mindestens 0,5 m betragen.
 
Erlaubnisse
 
Die oben zitierte europäische Verordnung sieht eine Reihe von Zulassungen vor beispielsweise für Transporte, Sammelstellen, Biogasanlagen, Verfütterungen von tierischen Nebenprodukten usw.
Wenden Sie sich bitte an uns, wenn entsprechende Erlaubnisse erforderlich werden.
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