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Erwerbstätigkeit

Für die Erteilung der Arbeitserlaubnis ist im Regelfall die Ausländerbehörde zuständig. Wenn die Arbeitserlaubnis nicht automatisch mit der Aufenthaltserlaubnis ausgestellt werden kann, muß ein entsprechender Antrag bei der Ausländerbehörde gestellt werden. Erwerbstätigkeit nach dem Aufenthaltsgesetz ist jede selbstständige Tätigkeit sowie die Beschäftigung d.h. die unselbstständige Arbeit in einem Arbeitsverhältnis. Als Beschäftigung gilt auch die Au-Pair Tätigkeit.

Unselbstständige Arbeit

Ausländische Arbeitnehmer (ausgenommen sind die Bürger der Europäischen Union und Staatsangehörige der EWR-Staaten) benötigen für den Aufenthalt im Bundesgebiet einen gültigen Aufenthaltstitel oder müssen im Besitz einer Aufenthaltsgestattung (Asylbewerber) oder Duldung (Aussetzung der Abschiebung) sein.

Im Einzelfall sollte mit der Ausländerbehörde geklärt werden, welche Unterlagen für die Antragsstellung erforderlich sind. In der Regel werden eine Stellenbeschreibung und die Angabe der Höhe des Verdienstes benötigt. Der Einfachheit halber sollte das Formblatt „Ausländerbeschäftigung“, welches der Bundesagentur für Arbeit auch als Vermittlungsauftrag gilt, ausgefüllt bei der Ausländerbehörde abgegeben werden. Um die Bearbeitungszeiten für die Arbeitnehmer abzukürzen, können Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit vorab die notwendigen Angaben für die zu besetzende Stelle einreichen.
 
Selbständige Erwerbstätigkeit
 
Unionsbürger und Staatsangehörige von Island, Norwegen oder Liechtenstein oder Schweizer Bürger und deren Familienangehörige benötigen keine gesonderten Aufenthaltstitel zur Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit. Dasselbe gilt für Inhaber eines Aufenthaltstitels mit dem Eintrag "Erwerbstätigkeit gestattet".

Eine Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit kann erteilt werden, wenn ein übergeordnetes wirtschaftliches Interesse oder ein besonderes regionales Bedürfnis besteht, Ihre beabsichtigte Tätigkeit positive Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten lässt und die Finanzierung durch Eigenkapital oder durch eine Kreditzusage gesichert ist (§ 21 Abs. 1 AufenthG). Wegen der Antragstellung nehmen Sie bitte Kontakt mit der Ausländerbehörde auf.
 
Für Staatsangehörige Kroatiens, Mazedoniens, der Dominikanischen Republik, Indonesiens, des Irans, Japans, der Philippinen, Sri Lankas, der Türkei und der Vereinigten Staaten von Amerika kommen Erleichterungen nach Maßgabe völkerrechtlicher Vereinbarungen in Frage. Freiberuflich Tätige können ebenfalls nach Beteiligung fachkundiger Stellen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.
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