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Einreise und Aufenthalt

Einreise

Ausländer, die nach Deutschland einreisen oder sich in Deutschland aufhalten wollen, benötigen vor der Einreise ein Visum, das bei der Auslandsvertretung beantragt werden kann.
Von der Visumpflicht befreit sind EU-Bürger sowie Angehörige von Staaten, die die Europäische Gemeinschaft von der Visumpflicht befreit hat. Eine aktuelle Staatenliste zur Visumpflicht befindet sich auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

Ausländer, die von der Visumpflicht befreit sind, können visumfrei einreisen, wenn

  • der Aufenthalt nicht länger als drei Monate pro Halbjahr dauert,
  • ein gültiger Reisepass oder ein sonstiges Ausweispapier vorhanden ist oder
  • keine Erwerbstätigkeit beabsichtig ist oder aufgenommen wird.

Staatsangehörige der Staaten

  • Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika können auch für längere Aufenthalte visumfrei einreisen. Der notwendige Antrag auf Aufenthaltserlaubnis muss innerhalb von drei Monate  ab Einreise gestellt werden. Für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit muss eine Arbeitserlaubnis beantragt werden.
  • Andorra, Brasilien.Honduras, Monaco und San Marino können auch für längere Aufenthalte visumfrei einreisen. Die Erwerbstätigkeit ist nicht erlaubt.

Aufenthaltsgenehmigung

Jeder Ausländer hat sich bei der Meldebehörde der Wohnsitzgemeinde anzumelden. Anschließend können notwendige Anträge zur Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde abgeholt werden, sofern diese nicht bei der Anmeldung bei der Gemeinde ausgehändigt wurden. Bei erstmaligem Zuzug in den Landkreis Rosenheim ist die persönliche Vorsprache im Landratsamt erforderlich. Die Arbeitserlaubnis wird seit 01.01.2005 mit der Aufenthaltserlaubnis erteilt.

Alle Anträge sind von der Meldebehörde des Wohnortes zu bestätigen. Bei allen Anträgen auf Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsgenehmigung ist mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 3 Wochen zu rechnen. Verlängerungsanträge sind rechtzeitig vor Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung zu stellen.

Die aufgeführten Darstellungen bieten keine Gewähr auf Vollständigkeit und es können keine Rechtsansprüche daraus abgeleitet werden. Im Zweifelsfall sprechen Sie bitte mit den Mitarbeitern der Ausländerbehörde oder informieren sich über die Homepages des Auswärtigen Amtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder des Bundesministeriums des Inneren. Aufgrund der Einführung des elektronischen Aufenthaltstitel können Anträge auf Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsgenehmigung nur noch persönlich im Ausländeramt beim Landratsamt Rosenheim gestellt werden.

Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer persönlichen Vorsprache einen Termin.

Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels zum 01.09.2011

Ab den 01.09.2011 werden Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnisse nur noch in elektronischer Form ausgestellt.

Zur Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels wurden alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet. Das Ziel ist, die Aufenthaltstitel der EU zu vereinheitlichen und durch die Nutzung biometrischer Daten die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument zu erhöhen und vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen.

EU-Staatsangehörige sind von der Einführung nicht betroffen.

Der elektronische Aufenthaltstitel wird ab 01.09.2011 erteilt bei:

  • der erstmaligen Erteilung eines Aufenthaltstitels nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland
  • Ablauf einer befristeten Aufenthaltserlaubnis nach dem 31.08.2011
  • Übertrag der Aufenthaltserlaubnis oder der Niederlassungserlaubnis in ein neues Dokument nach dem 31.08.2011.

Der Umtausch einer gültigen Aufenthaltserlaubnis/Niederlassungserlaubnis in einen elektronischen Aufenthaltstitel ist nicht möglich.  

!! Alle bisher erteilten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zum dort genannten Ablaufdatum!!

Die Herstellung des elektronischen Aufenthaltstitels erfolgt zentral bei der Bundesdruckerei in Berlin und kann zwischen 3 und 5 Wochen dauern (in Einzelfällen auch länger).

Es wird deshalb empfohlen, die Verlängerung bereits zwei Monate vor Ablauf des Aufenthaltstitels zu beantragen. Dazu ist es erforderlich, dass jede Person ab dem sechsten Lebensjahr persönlich zur Ausländerbehörde kommt, weil Fingerabdrucke genommen werden müssen.

Bitte beachten Sie!!!

Eine sofortige Ausstellung oder eine sofortige Verlängerung eines elektronischen Aufenthaltstitels ist aus diesem Grund nicht mehr möglich.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (bamf) hat zu dem neuen elektronischen Aufenthaltstitel einen Flyer online zur Verfügung gestellt. Dieser ist in verschiedenen Sprachen erhältlich.

Gebühren

Für die unterschiedlichen Amtshandlungen werden Gebühren von 60 € bis 250 € erhoben. Asylberechtigte und Ausländer die im Bundesgebiet die Rechtstellung anerkannter Flüchtlinge genießen, Ausländer mit öffentlich finanzierten Stipendium sowie Sozialhilfeempfänger können in bestimmten Fällen Gebührenermäßigung erhalten oder von den Gebühren befreit werden.

Lichtbild

Seit dem 01.01.2006 werden Aufenthaltstitel nur noch mit integriertem Lichtbild ausgestellt. Die Anforderungen sowie weitere Informationen über das vorzulegende Lichtbild können der Foto-Mustertafel auf der Internetseite der Bundesdruckerei entnommen werden

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