Erschwernisausgleich

Feuchtflächen, wie zum Beispiel die heimischen, artenreichen Streuwiesen, sind für den Naturschutz sehr wertvolle Lebensräume. Um die Artenvielfalt dieser Flächen zu erhalten, müssen sie meist einmal im Jahr im Herbst gemäht werden. Für Landwirte und Grundeigentümer bringen Streuwiesen viel Arbeit mit sich, da die nassen Böden schwer zu bewirtschaften sind. Das Bayerische Naturschutzgesetz sieht daher für die Mahd von geschützten Feuchtflächen den sog. Erschwernisausgleich (EA) vor.

Mähtraktor bei der Streuwiesenmahd                    G. Kastner

Durch den Erschwernisausgleich können die blütenreichen Streuwiesen im Landkreis erhalten werden. Größere Streuwiesengebiete finden Sie um Chiemsee und Simssee sowie in den ausgedehnten Moorlandschaften.

Die fachlichen Voraussetzungen für den Abschluss einer Förderung über den Erschwernisausgleich sind mit der unteren Naturschutzbehörde zu klären. Die technische Verwaltung erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Rahmen der Agrarumweltprogramme.

Weiterführende Informationen:

Link zum Förderwegweiser der Agrarumweltprogramme: http://www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser

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