Zulassung von Fahrzeugen mit historischem Kennzeichen

Für Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen wurden, kann auf Antrag ein historisches Kennzeichen erteilt werden. Das Oldtimerkennzeichen enthält im Anschluss an die letzte Ziffer der Erkennungsnummer den Buchstaben "H" für "Historisches Fahrzeug".

Bei allen unten aufgeführten Möglichkeiten sind zusätzlich folgende Unterlagen vorzulegen:
  • einen gültigen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass mit einer neuesten Meldebescheinigung Ihrer Wohnsitzgemeinde.
  • Bei Firmen ist ein Auszug aus dem Handelsregister (bei einer KG gibt es meist zwei Handelsregisterauszüge), Vollmacht (mit Original-Unterschrift) und Ausweiskopie des Geschäftsführers sowie die Gewerbeanmeldung vorzulegen.
  • Bei Minderjährigen die Einverständniserklärung aller Erziehungsberechtigten und deren Ausweise.
  • Bei Vereinen ist ein Vereinsregisterauszug und der Ausweis des 1. Vorsitzenden vorzulegen.
  • Bei Vereinigungen (GdbR) ist ein Nachweis über die Vereinigung und die Bestimmung einer verantwortlichen Person, die als Fahrzeughalter eingetragen wird, erforderlich.     Diese Person hat sich auszuweisen.     Von allen Beteiligten der Vereinigung sind Kopien der gültigen Ausweisdokumente vorzulegen.
  • Versicherungsbestätigung von Ihrer Versicherung mit einer 7-stelligen Referenznummer
  • SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer
  • ggf. icon pdf Vollmacht (Original-Unterschrift) für Beauftragten. Der/Die Bevollmächtigte hat sich auszuweisen.

Hinweis:

Immer erforderlich ist das Gutachten nach § 23 StVZO von einem  Sachverständigen oder Prüfer oder Prüfingenieur über die Anerkennung als historisches Fahrzeug (Oldtimer).

Fahrzeuge, die noch zugelassen sind:
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fz.-Brief) oder Betriebserlaubnis
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fz.-Schein) und
  • Kennzeichen
  • Bescheinigungen über gültige Hauptuntersuchung
  • ggf. Versicherungsbestätigung (Referenznummer) für Fahrzeuge, die vorher in einem anderen Zulassungsbezirk zugelassen  waren. 
Fahrzeuge, die außer Betrieb gesetzt sind:
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fz.-Brief) oder Betriebserlaubnis
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fz.-Schein) und
  • Kennzeichen
  • Bescheinigungen über gültige Hauptuntersuchung
  • ggf. Versicherungsbestätigung (Referenznummer) für Fahrzeuge, die vorher in einem anderen Zulassungsbezirk zugelassen waren 
Fahrzeuge, die in Deutschland noch nie zugelassen waren:
  • Versicherungsbestätigung (Referenznummer)
  • Ausländische Fahrzeugpapiere
  • Eigentumsnachweis
  • Abnahme nach § 21 StVZO von einem amtlich anerkannten Sachverständigen (TÜV) 
Sind keine Fahrzeugpapiere mehr vorhanden:
  • Eidesstattliche Erklärung von einem Notar über den Verbleib der Fahrzeugpapiere
  • Eigentumsnachweis
  • Nachweis über den Tag der erstmaligen Zulassung
  • Gutachten nach § 21 StVZO von einem amtlich anerkannten Sachverständigen (TÜV) 
Sie können in unserer Zulassungsbehörde auch Fahrzeuge mit historischem Kennzeichen für folgende Landkreise zulassen:
Mühldorf, Traunstein, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen, München, Starnberg, 
Fürstenfeldbruck und der Stadt Rosenheim.
 
Voraussetzung ist, dass Ihr Wohnort/Betriebsitz in einem dieser Landkreise/Stadt liegt.
 
Bestehen bleibt die Kennzeichenbindung und somit auch die Zuständigkeit der kennzeichenführenden Zulassungsbehörde.
Die Fahrzeuge bekommen, egal bei welcher dieser Zulassungsbehörden sie zugelassen werden, immer ein Kennzeichen der für den Wohnort/Betriebssitz des Fahrzeughalters zuständigen Zulassungsbehörde.
Somit bleibt auch die Reservierung von Wunschkennzeichen erhalten. 

Online-Service:
Anträge für die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer sowie Erläuterungen zur Vollmacht und zum Lastschrifteinzugsverfahren finden Sie in unserem Online-Angebot unter "Zulassung, Formulare & Merkblätter". 
 
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